Individualwettbewerb
komplette Ergebnisse als
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Herreneinzel
Jan Frohlich/CZE - Victor
Malytin/RUS 21-13 21-15
Dameneinzel
Evgenya Dimova (RUS)
- Kairiin Saluste (EST) 21-14 21-16
Bronze: Claudia Klingelhofer
(GER)
Herrendoppel
E Dremin / A Vasiliev
(RUS) - N Ukk / V Malytin (RUS) 21-18 21-18
Damendoppel
A Wegrzyn / M Kurdelska
(POL) - E Dimova / A Efremova (RUS) 21-18 21-19
Mixed
E Dremin / E Dimova (RUS)
- A Vasiliev / A Efremova (RUS) 18-21 21-15 21-18
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(von rechts) Sonja Martenstein,
Claudia Klingelhöfer
und Mona Emmrich. |
Achtung die Russen kommen
Bericht von Claudia Klingelhöfer
Bei den dritten europäischen
Badminton Hochschulmeisterschaften in Lissabon sicherten sich die russischen
Spieler vier der sechs möglichen Titel. Das deutsche Team musste sich
mit einer Halbfinalteilnahme durch Claudia Klingelhöfer im Dameneinzel
begnügen.
Der Teamwettbewerb – Verletzung
von Vetters zerstört deutsche Halbfinalhoffnung
Bereits beim Teamwettbewerb,
der durch jeweils ein Spiel in jeder Disziplin ausgetragen wurde, zeigten
die russischen Studierenden ihre Stärke bei diesem Turnier. Die Universität
aus Vladivostok gewann im Finale gegen die Wettkampfgemeinschaft aus Polen.
Im kleinen Finale setzte sich Loughborough (GB) gegen die staatliche Universität
Novgorod (RUS) durch.
Die deutschen Teams scheiterten
– trotz der lautstarken gegenseitigen Unterstützung – bereits in der
Vorrunde. Besonders unglücklich lief der Wettbewerb für die Spieler
von der Universität aus Mainz. Nach zwei souveränen Siegen gegen
die Gruppengegner aus Minho (POR) und Birmingham (GB) stand es vor dem
fünften Spiel gegen die Wettkampfgemeinschaft Polen 2:2. Im entscheidenden
Mixed verletzte sich jedoch Arnd Vetters am Knie, so dass Vetters (angetreten
mit Sonja Martenstein) diese für sie aussichtsreiche Begegnung aufgeben
mussten und damit den Einzug ins Halbfinale verpassten. Wie schwer die
Verletzung von Vetters, der auch im Einzelwettbewerb zu den Medaillenhoffnungen
des deutschen Teams gehörte, ist, wird sich erst nach eingehender
Untersuchung in Deutschland herausstellen.
Das Team der Uni aus München
hatte es dagegen selbst in der Hand und scheiterte knapp am Einzug ins
Halbfinale. Mit jeweils 5:0 Spielen setzte sich das Team zuvor gegen die
Universität aus Ulster (IRE) und die Wettkampgemeinschaft Schweiz
durch. Jedoch musste das entscheidende Spiel gegen die Studenten aus Novgorod
mit 2:3 Spielen abgegeben werden.
Der deutsche Hochschulmeister
aus Saarbrücken war ohne die Spitzenspieler des Olympiastützpunkts
angereist und kam in einer starken Dreiergruppe mit dem späteren Sieger
aus Vladivostok und der Wettkampfgemeinschaft aus Estland nicht über
die Vorrunde hinaus.
Die Einzelwettbewerbe
– Mütterchen Russland freut sich über zehn Medaillen
Einen Überraschungserfolg
für das deutsche Team verbuchte Claudia Klingelhöfer. Die Münchnerin
wehrte im Viertelfinale gegen die Estin Helen Reino im zweiten Satz bereits
einen Matchball gegen sich ab und sicherte sich mit 19:21; 23:21 und 21:12
den Einzug ins Halbfinale. Dort ließ ihr die spätere Turniersiegerin
Evgenya Dimova aber keine Chance. Die Russin aus Vladivostok setzte sich
auch im Finale souverän gegen die Estin Kaii-rin Salustre durch. Salustre
hatte im Viertelfinale in Dreisätzen die Berlinerin Caren Hückstädt
geschlagen. Als erfolgreichste Spielerin des Turniers sicherte sich Dimova
an der Seite von Evgeny Dremin in einem russischen Endspiel den Titel im
Mixed, holte Mannschaftsgold und erspielte sich zusammen mit Anna Efremova
den zweiten Platz im Damendoppel. Dort siegte die polnische Paarung Malgorzata
Kurdelska und Angelika Wegrzyn. Im Teamwettbewerb war diese Paarung noch
von Franziska Prax und Sonja Martenstein bezwungen worden. Die Mainzerinnen
verpassten gegen Agata Rzepczyk und Paulina Matusewicz (POL) mit 14:21;
21:18 und 19:21 denkbar knapp den Einzug ins Halbfinale. Auch die anderen
beiden deutschen Paarungen Eva Schneider/ Kristina Kreibich (Uni Saarbrücken)
und Klingelhöfer/ Karoline Neumann kamen bis ins Viertelfinale.
Die beiden deutschen Paarungen
im Herrendoppel Tobias Greiner/ Timo Courage und Felix Künzer/Sebastian
Strödke (alle Uni München) kamen über das Achtelfinale nicht
hinaus. Dominiert wurde diese Disziplin von den russischen Paarungen. Im
zweiten russischen Finale setzten sich Efgeny Dremin und Alexey Vasiliev
aus Vladivostok durch.
Neben dem Damendoppel war
das Herreneinzel die einzige Disziplin in der die Phalanx der Russen durchbrochen
werden konnte. Erwartungsgemäß wurde Jan Fröhlich aus Prag
europäischer Hochschulmeister.
Für den allgemeinen
deutschen Hochschulsportverband adh waren am Start:
Michael Cassel; Thomas Staczan;
Arnd Vetters; Sebastian Strödke; Sebastian Kreibich; Tobias Greiner;
Paul Herwarth, Jürgen Lorenz, Felix Künzer, Timo Courage, Stefan
Stückrad,
Julia Hauber, Sonja Martenstein,
Franziska Prax, Laura Ufermann, Eva Schneider, Mona Emmrich, Christina
Kreibich; Monja Giebmanns, Claudia Klingelhöfer, Caren Hückstädt,
Karoline Neumann, Sindy Krauspe
Nominierung siehe hier
Mannschaftswettbewerb
(komplette
Ergebnisse als PDF)
Die Team-Medaillengewinner
1. RUS University of
Vladivostok
2. GBR University of Loughborough
3. POL Akademicki Zwiazek
Sportowy/Poland Composite Team
4. RUS Nijhny Novgorod State
University
Mainz und Saarbrücken
scheiterten in der Vorrunde
Teilnehmer
CRO to be nominated
CZE Prague Charles
University
CZE Prague University
of Economics
EST Tallin University
of Tallin
EST Tartu University
of Tartu
FRA Paris Leonard
de Vinci University
FRA Saint Maur
College Marcelin Berthelot
GBR Birmingham
University of Birmingham
GBR Glasgow
University of Strathclyde
GBR Loughborough
Loughborough University
IRL
Coleraine University of Ulster
POL to
be nominated
POR to be nominated
POR Lisbon University
of Lisbon
RUS Mytischi
Moscow State University of Forestry
SLO to
be nominated
SUI Fribourg
University of Fribourg
SUI Geneva
University of Geneva
GER WG Saarbrücken
GER WG München
GER WG Mainz
Die 4. EUC 2007 wird in
St. Petersburg stattfinden
Bastian Kruse, DC Badminton
im adh
E-Mail: Bastian.Kruse@t-systems.com
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