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des BLV-NRW
10.03.2008
51. Internationale 
Badminton-Meisterschaften 
von Deutschland 

Yonex German Open
26.02.-02.03.2008 in Mülheim 
 

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Turnierhomepage
www.german-open-badminton.de
Bericht und Fotos von Horst Rosenstock
Korea triumphiert in Mülheim und Juliane rettet Europas Ehre
Das gab es zuletzt 1997, dass alle fünf Titel an eine Nation gingen, damals an Dänemark. In den letzten zehn Jahren beherrschen jedoch die Asiaten das Geschehen bei unserem Top Turnier, insbesondere China holte in den letzten Jahren Titel um Titel seit 1999 gewannen sie immer mindestens Einen und in den letzten drei Jahren in Mülheim waren sie jeweils viermal erfolgreich. Diesmal jedoch ein Debakel für das Reich der Mitte. Korea ließ alle anderen asiatischen Nationen hinter sich und holte den Fünffachsieg. Wo war Europa? Im Halbfinale war es unsere Deutsche Vizemeisterin Juliane Schenk welche Europas Fahne hochhielt und als Einzige Vertreterin unseres Kontinents dort zu finden war. Leider musste sie dann wegen einer Rückenverletzung das Spiel gegen die spätere Siegerin JUN Jae Youn im zweiten Satz aufgeben.
Dameneinzel
Aus Deutscher Sicht, diesmal die Paradedisziplin, zwar zunächst die Enttäuschung, dass unsere Deutsche Meisterin Huaiwen Xu, welche als Nr. 1 gesetzt war wegen Erkrankung absagen musste, doch Juliane Schenk sprang in die Bresche, in Runde Eins fegte sie Nguyen Nhung Le Ngoc (VIE) mit 21:8, 21:10 vom Feld. Der Schwedin Sara Persson ging es nicht viel besser, 21:16, 21:15 für Juliane. Dann ein tolles Viertelfinale gegen Alying Xing (SIN) mit dem Dreisatzerfolg von 21:18, 13:21, 21:8. Leider dann das oben bereits geschilderte Pech im Halbfinale. Die Koreanerin JUN, Nr. 11 der Weltrangliste hatte bei ihrem Sieg wenig Gegenwehr zu überwinden alle Spiele gewann sie in zwei Durchgängen so auch im Finale gegen WANG Yihan (CHN). 
Herreneinzel
Kein schlechtes Turnier für unseren Deutschen Meister Marc Zwiebler, er drang bis ins Achtelfinale vor, zunächst ein Erfolg über Landsmann Sven Eric Kastens mit 21:18, 21:16, dann ein Sieg gegen den Franzosen Brice Leverdez mit 21:12, 21:11. Leider danach das Aus gegen den Niederländer Eric Pang in einem schönen Dreisatzspiel mit 18:21, 21:7, 10:21. Unsere weiteren Vertreter im Hauptturnier, Björn Joppien, Roman Spitko und Dharma Gunawi schieden bereits in der ersten Runde aus. Auslosungspech dabei für Björn Joppien, welcher gleich gegen den späteren Sieger und an Nr. 2 Gesetzten LEE Hyun Il (KOR) antreten musste. Der Koreaner, bereits 2003 Gewinner der German Open und an Nr. 13 der Weltrangliste geführt, gewann seine Spiele ebenfalls alle in zwei Sätzen und hatte auch mit dem Japaner Sho Sasiki im Finale keine Probleme. Immerhin hatte dieser den Topgesetzten PARK Sung Hwan (KOR) im Viertelfinale in einem tollen Dreisatzspiel aus dem Turnier befördert. 
Herrendoppel
Gleich vier deutsche Paarungen, Roman Spitko / Michael Fuchs, Kristof Hopp / Ingo Kindervater, Johannes Schöttler / Tim Dettmann  und Thomas Tesche / Jochen Cassel hinzu noch Dharma Gunawi mit dem Österreicher Peter Zauner waren im Hauptfeld vertreten. Leider erreichten nur Tesche / Cassel die zweite Runde mit einem Sieg über die Engländer David Lindley / Kristian Roebuck 21:19, 21:19, in Runde Zwei hatten sie dann allerdings gegen die Titelverteidiger LEE Jae Jin / HWANG Ji Man (KOR)  keine Chance mit 16:21, 18:21 kam das Aus. Etwas Enttäuschung gab es schon im deutschen Lager, auch Bundestrainer Detlef Poste meinte, die eine oder andere Viertelfinalteilnahme mehr von unseren Spielern, hätte sicher am Freitag noch mal einige hundert Zuschauer zusätzlich in die Halle gelockt. Nun die Titelverteidiger aus Korea gewannen am Ende souverän, auch ihre in der Weltrangliste besser platzierten Landsleute JUNG Jae Sung / LEE Yong Dae unterlagen im Endspiel deutlich.
 
 
 
 
Damendoppel
Auch hier waren wir mit Karin Schnaase / Janet Köhler, Michaela Peiffer / Gitte Köhler, Carina Mette / Birgit Overzier und Johanna Goliszewski / Mona Reich gleich viermal vertreten, doch Auslosungspech nicht abzurufende volle Leistungsfähigkeit führten auch für unsere Mädels immer zum Aus in Runde Eins. Den Turniersieg holten sich die an Nr. 1 gesetzten Koreanerinnen LEE Kyung Won / LEE Hyo Jung, sie hatten aber bereits im  Achtelfinale gegen Chia Chi Chou / Chia Tseng Yang (TPE) erheblichen Widerstand zu überwinden mit 19:21, 21:15, 21:9 und dann vor aller Dingen im Halbfinale gegen die mehrfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin GAO Ling mit ihrer Partnerin ZHAO Tingting, 22:24, 21:19 und 21:14 am Ende für die Favoriten. Im Endspiel dann aber ein klarer Zweisatzerfolg gegen Miyuki Maeda / Satoko Suetsuna (JPN) mit 21:17, 21:16. 
Gemischtes Doppel
Kristof Hopp / Birgit Overzier an Nr. 6 gesetzt, wie auch Ingo Kindervater von Setzplatz 8 ins Turnier gestartet, konnten ihre Plätze nicht behaupten und unterlagen jeweils in Runde Eins, bei Ersteren waren es die Engländer Robert Blair / Natalie Munt welche Endstation bedeuteten und Chia Hsin Tsai / Shao Chieh Cheng (TPE) besiegten Ingo und Kathrin. Der Sieg ging an die auf Nr. 2 Gesetzten Koreaner LEE Yong-Dae / LEE Hyo Jung über die auf Nr. 1. geführten Chinesen HE Hanbin / Yu Yang. Aber was für ein Finale, drei spannende Sätze ließen die Halle Kopfstehen, „ja das ist Badminton vom Feinsten“ entfuhr es DBV Präsident Karl-Heinz Kerst beim Anblick dieser Begegnung, 9:21, 27:25 und 21:18 lautete das Ergebnis am Ende für das Team aus dem Süden der schönen Halbinsel in Ostasien.
Fazit
Leichte Enttäuschung gab es nun ja zum Abschneiden unserer Teilnehmer, aber was für ein tolles Turnier präsentierten uns da die Mülheimer, 10.000 Zuschauer, eine ausverkaufte Halle am Halbfinaltag, über 30 Internationale Schiedsrichter, über 50 ausgebildete Linienrichter, ca. 120 Helfer des 1.BV Mülheim als örtlicher Ausrichter und die Profis im Hintergrund die für diesen prächtigen Ablauf sorgten, angefangen von Turnierdirektor Boris Reichel über die Moderatoren Christine Skropke und Wilfried Luchtenberg bis hin zu den Referees und den Verantwortlichen im VIP Bereich wie Ulrike Thomas als Geschäftsführerin der Vermarktungsgesellschaft Badminton Deutschland mbH, nicht zu vergessen die hauptamtlichen Mitarbeiter des DBV wie Christa Schweichler und Sabine Pfeifer. Auch das Rahmenprogramm mit der Band „Lautstark“ am Finaltag war sehens- und hörenswert, sogar die „La Ola“ Welle ging durch die RWE Arena.

Alle fünf Titel gingen an Korea
6. und letzter Veranstaltungstag +++ Sonntag, 02.03.2008 +++ Finals
Noch mehr Zuschauer als im Vorjahr, eine phantastische Stimmung in der Halle, Live-Musik am Finaltag und ein Halbfinale mit deutscher Beteiligung: Die YONEX German Open Badminton Championships in Mülheim an der Ruhr waren in diesem Jahr insgesamt wieder eine Idee besser als die vorausgegangene Veranstaltung.

Rund 10.000 Zuschauer kamen an den Veranstaltungstagen in die RWE Rhein-Ruhr Sporthalle, um sich von den Leistungen der weltbesten Badmintonspielerinnen und –spieler begeistern zu lassen und sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie spektakulär und dynamisch die schnellste Racketsportart der Welt ist. Und die erfreuliche Meldung am Rande der 51. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland: Es wird eine Fortsetzung der Titelkämpfe in der „sympathischen Stadt an der Ruhr“ geben.  

„Bereits zum vierten Mal in Folge fanden hier in Mülheims schöner Sporthalle die YONEX German Open statt. Und die vierte Veranstaltung ist schon wieder ein Stückchen besser geworden als die vorherigen. Ich darf mitteilen, dass die YONEX German Open auch in den nächsten vier Jahren hier stattfinden werden“, sagte Karl-Heinz Kerst, Präsident des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV). 2009 werden die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland zwischen dem 24.02. und 01.03 (Dienstag bis Sonntag) in Mülheim an der Ruhr ausgetragen.

Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, die zugleiche Schirmherrin der Veranstaltung war, meinte zu der diesjährigen Meisterschaft: „Es ist mir eine besondere Freude, dass die YONEX German Open im Jahr unseres 200. Stadtjubiläums erneut hier stattfinden. Wir haben wieder eine ganz besondere Kulisse. Das Publikum hier in Mülheim ist immer sehr fachkundig und begeistert. Mülheim war und wird auch in Zukunft eine Badminton-Hochburg sein.“

Außersportliches Highlight am Finaltag war die Umrahmung der Matches durch die Rock-Pop-Soul-Cover-Band „Lautstark“. Die zehnköpfige Band sorgte bereits eine Stunde vor Beginn des ersten Spiels für fetzige Live-Musik und begleitete neben dem Ein- und Ausmarsch der Spielerinnen und Spieler deren Ehrenrunden nach den Siegerehrungen. Aus sportlicher Sicht waren die YONEX German Open insbesondere für Korea ein Riesenerfolg: Die Titel in allen Disziplinen gingen dorthin. Dabei verbuchte Hyo Jung Lee gleich zwei Siege: im Damendoppel und im Mixed.

Mixed:
Am Finaltag bekamen die Zuschauer gleich im ersten Spiel eine packende Begegnung zu sehen: Im Mixed bezwang die an Position vier notierte Paarung Yong Dae Lee/Hyo Jung Lee nach schwachem Beginn die Weltranglistenfünften He Hanbin/Yu Yang aus China, die in Mülheim topgesetzt waren, noch mit 9:21, 27:25, 21:18. Dies bedeutete Weltklasse-Badminton über 66 Minuten! Damit setzten die in der Weltrangliste auf Rang zwölf geführten Koreaner ihre Erfolgsserie der letzten Wochen fort: Bei den Korea Open Ende Januar ließen sie ebenfalls die komplette Konkurrenz hinter sich, bei den Malaysia Open zuvor (die wie die Korea Open zu den Super Series-Turnieren zählen) wurden sie Zweite. Hyo Jung Lee gewann bereits 2005 in Mülheim den Titel im Mixed – damals allerdings an der Seite von Jae Jin Lee.

Dameneinzel:
Im anschließenden Dameneinzel hingegen benötigte die Weltranglistenelfte Jae Youn Jun, Halbfinalgegnerin der Deutschen Vizemeisterin Juliane Schenk (EBT Berlin) und in Mülheim an Position zwei gesetzt, lediglich 39 Minuten und zwei Sätze, um sich ihren ersten YONEX-German-Open-Titel zu sichern. Die Koreanerin hatte beim 25:23, 21:10 über die ungesetzte Yihan Wang aus China, Jugend-Weltmeisterin von 2006 und Gewinnerin der Russian Open von 2007, nur im ersten Satz Mühe. Juliane Schenk musste ihre Vorschlussrundenpartie gegen die Halbfinalistin der Korea Open aufgrund einer Blockade im Rücken abbrechen und war damit als letzte im Turnier verbliebene Europäerin ausgeschieden.

Herreneinzel:
Im Herreneinzel dominierte Hyun Il Lee, Nummer zwei der Setzliste in Mülheim, das Finale ebenso wie seine Partien zuvor: Mit einem 22:20, 21:5-Sieg über den an Position 13 notierten Japaner Sho Sasaki (Weltranglistenplatz 31) gewann der Koreaner seinen zweiten YONEX-German-Open-Titel nach 2003. Der Weltranglisten-13. gab im Verlauf des Turniers keinen Satz ab.

Damendoppel:
Nach 56 Minuten machte die topgesetzte Paarung Kyung Won Lee/Hyo Jung Lee den Titelgewinn im Damendoppel perfekt: Mit 21:17, 21:16 bezwangen die Koreanerinnen, Nummer 4 der Welt, die Weltranglistenelften Miyuki Maeda/Satoko Suetsuna aus Japan. Hyo Jung Lee holte damit nach dem Sieg im Mixed ihren zweiten Titel bei den YONEX German Open 2008. Auch der Name Kyung Won Lee steht bereits in der Siegerliste der Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland: Sie gewann 2003 zusammen mit Kyung Min Ra den Titel im Damendoppel. In keiner anderen Disziplin konnten die an Position eins notierten Spieler/innen den Turniersieg einfahren.

Herrendoppel:
In einer Neuauflage des Vorjahresfinals verteidigten die topgesetzten Koreaner Jae Jin Lee/Ji Man Hwang ihren Titel im Herrendoppel erfolgreich. Gegen ihre an Position zwei notierten Landsleute Jae Sung Jung/Yong Dae Lee, YONEX-German-Open-Sieger von 2006, verbuchten die Weltranglistenzehnten einen 21:13, 21:19-Erfolg. 


Juliane Schenk durch Verletzung gestoppt
5. Veranstaltungstag +++ Samstag, 01.03.2008 +++ Halbfinals
Die Deutsche Vizemeisterin Juliane Schenk konnte bei den YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr Detlef Postes Geburtstagswunsch – unverschuldet – leider nicht erfüllen: Die 25-Jährige musste ihre Halbfinalpartie gegen die Koreanerin Jae Youn Jun beim Stand von 21:17, 3:1 für die Gegnerin aufgrund einer Blockade im Rücken abbrechen. Eine unglückliche Bewegung während des Matches – und ein Weiterspielen war nach Rücksprache mit Trainern und Ärzten nicht möglich.

„Juliane ist auf dem Weg in die Top 8 bis Top 10 der Welt. Ich hoffe, dass ihr an meinem Geburtstag heute ein Sieg gelingt und die Halle – davon bin ich überzeugt – dann richtig tobt“, hatte der Chef-Bundestrainer am Halbfinaltag vor Spielbeginn gesagt. Die Zuschauer in der ausverkauften RWE Rhein-Ruhr Sporthalle verbreiteten in der Tat eine phantastische Stimmung während dieses und der anderen Matches, waren aber natürlich ein wenig enttäuscht, als die letzte im Turnier verbliebene Europäerin ausschied. Im Herreneinzel stehen sich am Sonntag im Finale ein Japaner und ein Koreaner gegenüber, im Dameneinzel treffen Spielerinnen aus Korea und China aufeinander, das Herrendoppel ist ein rein koreanisches Match, im Damendoppel spielen Korea und Japan gegeneinander, und im Mixed treffen abermals China und Korea aufeinander.

Zahlreiche Ehrengäste erlebten die Vorschlussrunden vor Ort, darunter Ben Yoneyama, Präsident der Firma Yonex, Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, die zugleich Schirmherrin der Veranstaltung ist, Walter Schneeloch, der Präsident des LandesSportBundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) und weitere Prominenz aus Sport, Politik und Wirtschaft.

Dameneinzel:
Jae Youn Jun muss sich nun am Sonntag im Endspiel mit Yihan Wang, Jugend-Weltmeisterin von 2006 und Gewinnerin der Russian Open von 2007, auseinandersetzen, die sich im chinesischen Duell mit Wenyan Li schwer tat: Mit 21:14, 19:21, 22:20 setzte sich die Weltranglisten-32. letztlich gegen die 50 Plätze tiefer positionierte Gegnerin durch, die sich zunächst erfolgreich durch die Qualifikation und dann bis in die Vorschlussrunde gekämpft hatte.

Herreneinzel:
Im Herreneinzel hatte der Koreaner Hyun Il Lee, Nummer zwei der Setzliste und Nummer 13 der Weltrangliste, beim 21:11, 21:10 über den Chinesen Weijie Gong (Weltranglistenplatz 80) hingegen leichtes Spiel. In der anderen Halbfinalpartie bezwang der in Mülheim an Position 13 notierte Japaner Sho Sasaki den koreanischen Weltranglisten-54. Seung Shon Mo mit 21:19, 25:23.

Herrendoppel:
In einer Neuauflage des Vorjahresfinals treffen die topgesetzten Titelverteidiger Jae Jin Lee/Ji Man Hwang aus Korea im Herrendoppel auf ihre an Position zwei notierten Landsleute Jae Sung Jung/Yong Dae Lee. Jae Jin Lee/Ji Man Hwang gewannen ihre Vorschlussrundenpartie gegen die an Nummer drei gesetzten Chinesen Guo Zhendong/Xie Zhongbo mit 21:17, 21:19. Die WM-Zweiten von 2007, Jae Sung Jung/Yong Dae Lee, zogen hingegen kampflos ins Endspiel ein. Vom gegnerischen Duo hatte sich Gun Woo Cho verletzt, so dass die Paarung die Partie absagte.

Damendoppel:
Im Damendoppel schied die bei Großereignissen seit Jahren extrem erfolgreiche Chinesin Gao Ling mit ihrer Partnerin Zhao Tingting im Halbfinale aus. Das an Nummer fünf gesetzte Duo musste sich der topgesetzten Paarung Kyung Won Lee/Hyo Jung Lee mit 24:22, 19:21, 21:14 geschlagen geben. Gegnerinnen der Koreanerinnen im Finale am Sonntag sind die Japanerinnen Miyuki Maeda/Satoko Suetsuna. Das an Position vier notierte Duo bezwang die zwei Setzplätze höher eingestuften Yu Chin Chien/Wen Hsing Cheng aus Chinese Taipeh mit 21:12, 7:21, 21:17.

Mixed
Nachdem die Weltranglistenfünften He Hanbin/Yu Yang in ihrem Viertelfinale über drei Sätze kurz vor dem Aus gestanden hatten, benötigten die topgesetzten Chinesen in der Vorschlussrunde nur 38 Minuten, um die an Position drei notierten Koreaner Sang Hoon Han/Yu Mi Hwang mit 21:18, 21:14 zu bezwingen und ins Endspiel einzuziehen. Darin treffen He Hanbin/Yu Yang am Sonntag erneut auf ein koreanisches Duo: Die an Nummer vier gesetzte Paarung Yong Dae Lee/Hyo Jung Lee, in der Weltrangliste auf Rang zwölf geführt, gewann mit 21:16, 21:17 gegen Xu Chen/Zhao Tingting aus China.


Juliane Schenk steht im Halbfinale
4. Veranstaltungstag +++ Freitag, 29.02.2008 +++ Viertelfinals
Die Zuschauer bei den YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr dürfen sich auf ein Finalwochenende mit deutscher Beteiligung freuen. Vizemeisterin Juliane Schenk erreichte am Freitagabend durch eine glänzende Vorstellung im Viertelfinale die Vorschlussrunde. Damit ist die 25-Jährige zugleich die einzige im Turnier verbliebene Teilnehmerin aus Europa. Im „Match of the Day“ trifft die Weltranglisten-14. am Samstag auf Jae Youn Jun aus Korea.

Die anderen Akteure des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) waren bereits zuvor ausgeschieden. Allerdings: Der Großteil der deutschen Leistungsträgerinnen und –träger war bei den 51. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland – unter anderem durch grippale Infekte – gesundheitlich angeschlagen und somit nicht in Bestform. „Viele konnten nicht ihren reellen Leistungsstand abrufen. Wir hatten schwere Lose – und um die Leute zu schlagen, hätte man topfit sein müssen. Das war so nicht möglich“, sagte Chef-Bundestrainer Detlef Poste.

20 Partien wurden am Freitag ausgetragen, davon waren fünf mit europäischer Beteiligung. Oder anders formuliert: Von den 40 Spielern/Paaren im Viertelfinale stammten fünf aus Europa (Deutschland und die Ukraine im Dameneinzel, Russland und England im Mixed und die Niederlande im Herreneinzel). Mit Ausnahme von Juliane Schenk schieden alle Europäer am Freitag aus.

Dameneinzel:
Im Dameneinzel hat die Deutsche Vizemeisterin Juliane Schenk (EBT Berlin) das Halbfinale erreicht. Die 25 Jahre alte Weltranglisten-14. bezwang in der Runde der besten Acht als Nummer vier der Setzliste die ungesetzte Aiying Xing aus Singapur (Weltranglisten-37.) mit 21:18, 13:21, 21:8. Im Halbfinale trifft die Team-EM-Dritte aus Deutschland am Samstag auf die koreanische Weltranglistenelfte Jae Youn Jun. Die Nummer zwei der Setzliste hatte beim 21:15, 21:11 über Yu Hirayama aus Japan deutlich leichteres Spiel.

In der oberen Hälfte des Tableaus hatte Yihan Wang, Jugend-Weltmeisterin von 2006 und Gewinnerin der Russian Open von 2007, ebenfalls keine Mühe, ihr Viertelfinalmatch zu gewinnen. Die Chinesin benötigte 32 Minuten, um Larisa Griga aus der Ukraine mit 21:13, 21:17 auszuschalten. Am Samstag muss sich Yihan Wang nun mit ihrer Landsfrau Wenyan Li auseinandersetzen, die beim 18:21, 21:16, 21:12 über die Indonesierin Maria Kristin Yulianti über drei Sätze gehen musste.

Herreneinzel:
Überraschung im Herreneinzel: Der topgesetzte Koreaner Sung Hwan Park scheiterte im Viertelfinale nach 59 Minuten an dem an Nummer 13 notierten Japaner Sho Sasaki. Mit 21:19, 12:21, 21:17 setzte sich der Weltranglisten-31. gegen den Weltranglistenelften durch. Der Gewinner des Italian International 2007 trifft in der Vorschlussrunde nun auf den Weltranglisten-54. Seung Shon Mo. Der Koreaner bezwang den Niederländer Eric Pang, der am Vortag den Deutschen Badmintonmeister Marc Zwiebler aus dem Turnier geworfen hatte, nach hartem Kampf mit 15:21, 21:10, 21:19.

Ausgeschieden ist auch der an Position drei notierte Japaner Shoji Sato. Er unterlag dem ungesetzten Chinesen Weijie Gong (Weltranglistenplatz 80) binnen 29 Minuten mit 13:21, 14:21. Gong spielt im Halbfinale gegen Hyun Il Lee, der als Nummer zwei der Setzliste in der Auftaktrunde den siebenmaligen Deutschen Meister Björn Joppien (FC Langenfeld) ausgeschaltet hatte. Der Koreaner, der wenige Wochen zuvor in seinem Heimatland das Super Series-Turnier durch einen Finalerfolg über Weltmeister Lin Dan (China) gewann, hatte beim 21:15, 21:19-Sieg über den Malaysier Muhammad Roslin Hashim (Nr. 7) zu keiner Zeit größere Probleme.  

Herrendoppel:
Im Herrendoppel steuern die Titelverteidiger Jae Jin Lee/Ji Man Hwang souverän dem Finale entgegen. Die an Position zwei gesetzten Koreaner gewannen ihre Viertelfinalpartie gegen die Japaner Naoki Kawamae/Keishi Kawaguchi mit 21:13, 21:18. Die Weltranglistenzehnten müssen sich nun mit den an Position drei notierten Chinesen Guo Zhendong/Xie Zhongbo auseinandersetzen. Die Paarung steht nach einem mühsam erkämpften Dreisatzerfolg über die drei Setzplätze tiefer eingestuften WM-Dritten von 2007, Shuichi Sakamoto/Shintaro Ikeda aus Japan, im Halbfinale. Nach schwachem Beginn siegten Guo Zhendong/Xie Zhongbo, die in der ersten Runde die Deutschen Meister Roman Spitko/Michael Fuchs (beide 1. BC Bischmisheim) – ebenfalls in drei Sätzen – bezwungen hatten, mit 14:21, 21:17, 21:11.

In der oberen Hälfte des Tableaus machten die koreanischen WM-Zweiten von 2007, Jae Sung Jung/Yong Dae Lee als Topgesetzte beim 21:9, 21:8 über Chieh Min Fang/Sheng Mu Lee aus Chinese Taipeh kurzen Prozess mit ihren Gegnern. Im Halbfinale warten auf die Vorjahresfinalisten nun Sang Hoon Han/Gun Woo Cho (Korea), die sich ebenfalls in zwei Sätzen gegen eine Paarung aus Chinese Taipeh durchsetzten.

Damendoppel:
Im Damendoppel steht die bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften und Grand-Prix-Turnieren seit Jahren so überaus erfolgreiche Chinesin Gao Ling zusammen mit ihrer Partnerin Zhao Tingting im Halbfinale. Das an Nummer fünf gesetzte Duo, das in der ersten Runde Michaela Peiffer/Gitte Köhler (1. BV Mülheim/VfL 93 Hamburg) ausgeschaltet hatte, musste gegen die Weltranglistenzehnten Yanmei Jiang/Yujia Li aus Singapur, Position drei der Setzliste und Erstrundenbezwinger von Karin Schnaase/Janet Köhler (SCU Lüdinghausen/EBT Berlin), allerdings einen Satz abgeben. Mit 21:10, 20:22, 21:10 zogen die Chinesinnen letztlich in die Vorschlussrunde ein. Darin treffen Gao Ling/Zhao Tingting auf die topgesetzten Koreanerinnen Kyung Won Lee/Hyo Jung Lee. Die Weltranglistenvierten gewannen ihre Viertelfinalpartie mit 21:7, 21:18 gegen Jo Novita/Greysia Polli aus Indonesien.

Nebenbei bemerkt ein (ganz) kleiner Auszug aus der Erfolgsgeschichte von Gao Ling: Zusammen mit Huang Sui gewann sie 2007 WM-Silber und 2004 Olympiasilber im Damendoppel, 2007 holte sie bei der WM gemeinsam mit Zheng Bo im Mixed die Silbermedaille – und gewann an seiner Seite die Yonex German Open.

Die an Position vier notierten Japanerinnen Miyuki Maeda/Satoko Suetsuna bezwangen das an Nummer acht geführte indonesische Duo Endang Nursugianti/Rani Mundiasti mit 17:21, 21:16, 21:9 und treffen am Samstag nun auf Yu Chin Chien/Wen Hsing Cheng aus Chinese Taipeh. Als Nummer zwei der Setzliste verbuchte das Duo einen 21:17, 21:15-Erfolg gegen die Koreanerinnen Jung Eun Ha/Min Jung Kim (Nr. 7).

Mixed:
Im Mixed standen die Weltranglistenfünften He Hanbin/Yu Yang als Topgesetzte kurz vor dem Aus. In einer ausgeglichenen Partie verwandelten die Chinesen erst nach 1 Stunde und 7 Minuten den Matchball zum 21:19, 21:23 und 23:21 über Muhammad Rijal/Greysia Polli aus Indonesien. Im Halbfinale treffen He Hanbin/Yu Yang am Samstag auf die an Position drei notierte koreanische Paarung Sang Hoon Han/Yu Mi Hwang, die ebenfalls drei Durchgänge zum Weiterkommen benötigte.

Die andere Vorschlussrundenpartie bestreiten die Vorjahresfinalisten Xu Chen/Zhao Tingting aus China, welche die an Position zwei notierten Engländer Anthony Clark/Donna Kellogg deutlich (21:18, 21:14) besiegten, und die Weltranglistenzwölften Yong Dae Lee/Hyo Jung Lee. Die Koreaner verbuchten als Nummer vier der Setzliste einen Zweisatzerfolg über ein Doppel aus Chinese Taipeh.

Hinweis: Die Partie zwischen der Deutschen Vizemeisterin Juliane Schenk und der koreanischen Weltranglistenelften Jae Youn Jun ist am Samstag das „Match of the Day“. Es findet um 17.00 Uhr auf dem Center Court statt und wird von Konica Minolta präsentiert.


Marc Zwiebler und Juliane Schenk weiter
3. Veranstaltungstag +++ Donnerstag, 28.02.2008 +++ 2. Runde/Achtelfinals
Die Hoffnungen des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) ruhen bei den Yonex German Open in Mülheim an der Ruhr auf Juliane Schenk. Die Deutsche Vizemeisterin im Dameneinzel ist die einzig verbliebene DBV-Vertreterin bei den 51. Badminton-Meisterschaften von Deutschland. Die Weltranglisten-14. trifft am Freitagabend in ihrer Viertelfinalpartie, die zugleich das „Match of the Day“ bedeutet, auf Aiying Xing aus Singapur. Der Deutsche Meister Marc Zwiebler scheiterte im Achtelfinale des Herreneinzel in drei Sätzen an dem Niederländer Eric Pang, Thomas Tesche/Jochen Cassel mussten sich im Herrendoppel – ebenfalls in der Runde der besten 16 – den Titelverteidigern aus Südkorea geschlagen geben.

Herreneinzel:
Der Deutsche Badmintonmeister Marc Zwiebler hat bei den mit 80.000 US-Dollar dotierten Yonex German Open den Einzug ins Viertelfinale des Herreneinzel verpasst. Der 23-Jährige vom Bundesligisten 1. BC Beuel unterlag am Donnerstagabend dem Niederländer Eric Pang nach 52 Minuten mit 18:21, 21:7, 10:21. Wenige Stunden zuvor hatte der EM-Dritte mit dem deutschen Herrenteam und aktuelle Weltranglisten-34. den Sprung in die Runde der besten 16 durch einen deutlichen 21:12, 21:11-Erfolg über den Franzosen Brice Leverdez perfekt gemacht. Der Weltranglisten-41. Pang hatte sich in der zweiten Runde mit 21:17, 21:11 gegen Rune Ulsing aus Dänemark durchgesetzt.

Die drei Topgesetzten, der Koreaner Sung Hwan Park (Nr. 1), dessen Landsmann Hyun Il Lee (Nr. 2), der am Vortag den siebenmaligen nationalen Titelträger Björn Joppien (Langenfeld) ausgeschaltet hatte, und der Japaner Shoji Sato (Nr. 3) zogen jeweils mit Zweisatzerfolgen ins Viertelfinale ein. Ausgeschieden ist hingegen die Nummer fünf der Setzliste, Yen Hui Kendrick Lee aus Singapur. Er scheiterte in der zweiten Runde in drei Durchgängen an dem Indonesier Tommy Sugiarto.

Einen wahren Marathon trugen Andre Kurniawan Tedjono (Indonesien/Nr. 8) und sein ungesetzter Landsmann Yunus Alamsyah in der zweiten Runde aus: 1 Stunde und 16 Minuten benötigte Tedjono, um seinen Kontrahenten mit 17:21, 23:21, 21:18 zu bezwingen – das längste Spiel des Tages.

„Das Spiel gegen Leverdez war nun doch einfacher als vorerst gedacht. Ich hatte mich auf längere Ballwechsel mit ihm eingestellt und deshalb ein wenig Sorge, da ich die letzten Tage krank war. Ich kam aber gut rein ins Match, so dass ich mir nie wirklich Gedanken um den Sieg machen musste. Ich denke auch, dass ihm meine Spielweise mit den verzögerten Schlägen nicht liegt“, sagte Marc Zwiebler nach seinem Zweitrundenmatch am Donnerstagvormittag.

Dameneinzel:
Im Dameneinzel steht die Deutsche Vizemeisterin Juliane Schenk (EBT Berlin) im Viertelfinale. Als Nummer vier der Setzliste benötigte die 25-Jährige 34 Minuten, um die Schwedin Sara Persson durch eine Klasse-Leistung mit 21:16, 21:15 aus dem Turnier zu werfen. Am Freitag spielt die Weltranglisten-14. nun gegen Aiying Xing aus Singapur um den Einzug in die Vorschlussrunde. Die Asiatin setzte sich in 56 Minuten mit 16:21, 21:15, 21:15 gegen die an Position fünf notierte Bulgarin Petya Nedelcheva durch. Das Spiel Juliane Schenk gegen Aiying Xing, Weltranglisten-37., ist zugleich das „Match of the Day“ am Freitag. Eine Runde weiter sind unter anderem auch die Chinesin Yihan Wang, Jugend-Weltmeisterin von 2006 und Gewinnerin der Russian Open von 2007, sowie die Nummer zwei der Setzliste und aktuelle Weltranglistenelfte, Jae Youn Jun, aus Südkorea.

„Ich bin mit dem Spiel gegen Sara Persson sehr zufrieden. Die Videoanalyse vor dem Match hat sich ausgezahlt, und ich konnte die Spieltaktik gut umsetzen. Im Endeffekt fühlte ich mich die ganze Zeit gut auf dem Feld und habe nie das Gefühl gehabt, hier in Gefahr zu geraten. Morgen spiele ich gegen eine Spielerin aus Singapur. Gegen sie hab ich vor kurzer Zeit schon einmal nach hartem Kampf gewonnen. Nun hoffe ich, morgen - mit den Zuschauern im Rücken - wieder als Siegerin vom Feld zu gehen“, meinte Juliane Schenk.

Herrendoppel:
Auf das einzig im Turnier verbliebene deutsche Herrendoppel, Thomas Tesche/Jochen Cassel (beide 1. BC Bischmisheim), wartete im Achtelfinale eine enorm schwere Aufgabe: Die Deutschen mussten gegen die Titelverteidiger und an Position zwei notierten Südkoreaner Jae Jin Lee/Ji Man Hwang (Nummer zehn der Welt) antreten. Tesche/Cassel boten eine starke Leistung, unterlagen letztlich aber nach 32 Minuten mit 16:21, 18:21. Zügig, mit einem 21:15, 21:15-Erfolg über die Dänen Rasmus Mangor Andersen/Peter Buur Steffensen, erreichten auch die Vorjahreszweiten und Weltranglistensechsten Jae Sung Jung/Yong Dae Lee (Südkorea/Nr. 1) die Runde der besten acht Paarungen.

Damendoppel:
Im Damendoppel stehen von den acht gesetzten Duos sieben im Viertelfinale: Einzig die Japanerinnen Aki Akao/Tomomi Matsuda (Nr. 6) mussten gegen ein indonesisches Doppel eine Dreisatz-Niederlage hinnehmen. Drei Durchgänge benötigten allerdings auch die an Position eins notierten Koreanerinnen Kyung Won Lee/Hyo Jung Lee, Weltranglistenvierte, gegen ein Doppel aus Chinese Taipeh. Deren an Nummer zwei gesetzte Landsleute Yu Chin Chien/Wen Hsing Cheng zogen hingegen mit einem deutlichen 21:10, 21:12-Erfolg über ein US-Duo in die Runde der besten Acht ein. Nachdem Gao Ling mit ihrer Partnerin Zhao Tingting (China/Nr. 5) am Mittwoch Michaela Peiffer/Gitte Köhler (1. BV Mülheim/VfL 93 Hamburg) ausgeschaltet hatte, ließ die „Queen der Grand-Prix-Turniere“ am Donnerstag ihren englischen Gegnerinnen Natalie Munt/Gabrielle White beim 21:10, 21:8 keine Chance und steht damit ebenfalls im Viertelfinale. Deutsche Paarungen waren nicht mehr am Start.

Mixed:
Im Mixed gaben sich die vier topgesetzten Paarungen, die Weltranglistenfünften He Hanbin/Yu Yang (China/Nr. 1), die Weltranglistenneunten Anthony Clark/Donna Kellogg (England/Nr. 2), die Weltranglistenzehnten Han Sang Hoon/Hwang Yu Mi (Korea/Nr. 3) und die Weltranglistenzwölften Yong Dae Lee/Hyo Jung Lee aus Korea (Nr. 4), keine Blöße und zogen allesamt ins Viertelfinale ein. Die deutschen Paare waren am Mittwoch bereits ausgeschieden.

Hinweis
Die Partie zwischen Juliane Schenk und Aiying Xing (Singapur) ist am Freitag das „Match of the Day“. Es findet um 20.00 Uhr auf dem Center Court statt und wird vom Regionalverband Ruhr (RVR) präsentiert. Alle Infos dazu: www.german-open-badminton.de. 


Marc Zwiebler und Juliane Schenk weiter
2. Veranstaltungstag +++ Mittwoch, 27.02.2008 +++ 1. Runde in allen Disziplinen
„Schwere Brocken“ als Gegner erwarteten die Asse des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) bei den YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr bereits am ersten Turniertag. In die nächste Runde konnten sich der Deutsche Meister im Herreneinzel, Marc Zwiebler, und die Deutsche Vizemeisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk, spielen. Außerdem gewann das Herrendoppel Thomas Tesche/Jochen Cassel sein Auftaktspiel.

Herreneinzel:
Der Deutsche Meister Marc Zwiebler hat bei den Yonex German Open in Mülheim an der Ruhr als einziger Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) im Herreneinzel die zweite Runde erreicht. Der 23-Jährige vom 1. BC Beuel bezwang im Duell zweier gesundheitlich Angeschlagener Sven Eric Kastens (VfL 93 Hamburg) mit 21:18, 21:16. Am Donnerstag trifft der Team-EM-Dritte auf den Franzosen Brice Leverdez, der den für den Bundesligisten 1. BC Bischmisheim aufschlagenden Litauer Kestutis Navickas mit 21:9, 21:18 ausschaltete.

Ausgeschieden ist der siebenmalige nationale Champion Björn Joppien (FC Langenfeld). Der 27-Jährige unterlag zum Auftakt dem an Position zwei notierten Südkoreaner Hyun Il Lee 13:21, 12:21, der bei den letzten Super-Series-Turnieren in Korea und Malaysia zur Hochform aufgelaufen war. In Korea bezwang der Asiate im Finale Weltmeister Lin Dan aus China, zuvor in Malaysia war einzig Lokalmatador Lee Chong Wei besser als Lee und besiegte ihn im Endspiel. Auch für Roman Spitko (1. BC Bischmisheim), Vizemeister im Herreneinzel von 2007, und Dharma Gunawi (SCU Lüdinghausen) sind die Yonex German Open im Herreneinzel beendet. Spitko unterlag dem Vietnamesen Tien Minh Nguyen 14:21, 7:21, Gunawi, der sich über die Qualifikation ins Hautfeld gekämpft hatte, scheiterte in drei Sätzen (16:21, 21:15, 14:21) an Yu Hsin Hsieh aus Chinese Taipeh.

Dameneinzel:
Im Dameneinzel dominierte die Deutsche Vizemeisterin Juliane Schenk (EBT Berlin) als Nummer vier der Setzliste die Partie gegen Qualifikantin Nguyen Nhung Le Ngoc aus Vietnam von Beginn an. Nach einem souveränen 21:8, 21:10-Erfolg steht die 25-Jährige im Achtelfinale. Darin wartet am Donnerstag die Schwedin Sara Persson auf die Weltranglisten-14. Die Skandinavierin setzte sich mit 21:17, 16:21, 21:11 gegen Min Jie Pai (Chinese Taipeh) durch.

Die zweimalige WM-Dritte und fünfmalige Deutsche Meisterin Huaiwen Xu (1. BC Bischmisheim) hatte ihre Teilnahme an den 51. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland einen Tag vor Turnierbeginn aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.

Herrendoppel:
Im Herrendoppel stehen Thomas Tesche/Jochen Cassel (beide 1. BC Bischmisheim) im Achtelfinale. Das eingespielte Duo setzte sich mit 21:19, 21:19 gegen David Lindley/Kristian Roebuck aus England durch. Alle anderen DBV-Doppel mussten sich hingegen in der ersten Runde geschlagen geben. Die Deutschen Meister Roman Spitko/Michael Fuchs (beide 1. BC Bischmisheim) unterlagen trotz eines beeindruckenden Auftritts den in Mülheim an Position drei notierten und im BWF World Ranking auf Rang elf geführten Chinesen Guo Zhendong/Xie Zhongbo 21:17, 10:21, 15:21. Kristof Hopp/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) mussten sich als Nummer acht der Setzliste im „Match of the Day“ den Dänen Simon Mollyhus/Anders Kristiansen mit 15:21, 15:21 geschlagen geben. Johannes Schöttler/Tim Dettmann (beide EBT Berlin) scheiterten – obwohl stark agierend – letztlich mit 18:21, 25:23, 9:21 an Rendra Wijaya/Fran Kurniawan aus Indonesien, während Dharma Gunawi (SCU Lüdinghausen) und sein österreichischer Partner Peter Zauner, die sich über eine erfolgreiche Qualifikation einen Startplatz im 32-köpfigen Hauptfeld gesichert hatten, 10:21, 18:21 gegen Naoki Kawamae/Keishi Kawaguchi aus Japan verloren. Tesche/Cassel steht nun am Donnerstag eine enorm schwere Aufgabe bevor: Die Deutschen müssen gegen die Titelverteidiger und an Position zwei notierten Südkoreaner Jae Jin Lee/Ji Man Hwang (Nummer zehn der Welt) antreten.

Damendoppel:
Von den drei DBV-Paarungen, die im Damendoppel im Hauptfeld standen, schaffte es keines in die nächste Runde. Die Deutschen Meisterinnen Carina Mette/Birgit Overzier (SCU Lüdinghausen/1. BC Beuel) scheiterten in drei Sätzen (21:19, 16:21, 14:21) an den Weltranglisten-19. Nina Vislova/Valeria Sorokina aus Russland, die Deutschen Vizemeisterinnen Michaela Peiffer/Gitte Köhler (1. BV Mülheim/VfL 93 Hamburg) waren beim 8:21, 13:21 gegen die an Nummer fünf gesetzten Chinesinnen Gao Ling/Zhao Tingting chancenlos. Gleiches gilt für Karin Schnaase/Janet Köhler (SCU Lüdinghausen/EBT Berlin), die dem an Position drei gesetzten Doppel Yanmei Jiang/Yujia Li aus Singapur, Nummer zehn der Welt, mit 13:21, 9:21 unterlagen. Im Hauptfeld hätten auch Johanna Goliszewski/Mona Reich (beide SG Anspach) aufgeschlagen, sie zogen jedoch aufgrund einer Verletzung von Johanna Goliszewski zurück.

Mixed:
Als Nummer sechs der Setzliste mussten sich die Deutschen Vizemeister Kristof Hopp und Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) in ihrer Erstrundenpartie den Engländern Robert Blair/Natalie Munt mit 14:21, 19:21 geschlagen geben. Auch die Deutschen Meister Ingo Kindervater/Kathrin Piotrowski (1. BC Beuel/RW Wesel), bei den Yonex German Open an Position acht notiert, schieden aus. Nach 28 Minuten verloren die Weltranglisten-17. mit 15:21, 18:21 gegen Chia Hsin Tsai/Shao Chieh Cheng (Chinese Taipeh).

Hinweis: 
Die deutsche Hoffnung im Herreneinzel ruht auf Marc Zwiebler. Deshalb erklärte die Turnierleitung kurzerhand die Partie des einzig verbliebenen deutschen Spielers im Herreneinzel zum „Match of the Day“. Er trifft darin am Donnerstag um 20.00 Uhr entweder auf den Dänen Rune Ulsing oder auf Eric Pang aus den Niederlanden. Allerdings muss Marc Zwiebler morgen Mittag zunächst sein Zweitrundenmatch gegen den Franzosen Brice Leverdez gewinnen. Im deutschen Lager ist man aber zuversichtlich, dass der Deutsche Meister seine Erfolgsserie der letzten Wochen und Monate fortsetzen kann und das Achtelfinale erreicht.


YONEX German Open ohne Huaiwen Xu
Hiobsbotschaft für alle Badmintonfans hierzulande:
Die fünfmalige deutsche Meisterin und aktuelle Weltranglistensiebte im Dameneinzel, Huaiwen Xu (1. BC Bischmisheim), wird nicht bei den YONEX German Open 2008 (26.02.-02.03.) in Mülheim an der Ruhr aufschlagen. Die 32-Jährige, die bei dem Grand-Prix-Turnier an Nummer Eins gesetzt war, musste ihre Teilnahme an den 51. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. Im Vorjahr hatte die zweimalige WM-Dritte als Zweitplatzierte knapp den ersten deutschen Sieg seit 1975 bei dem für den Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV) bedeutsamsten Turnier verpasst.

Aufgrund der zahlreichen Erfolge der DBV-Asse in den vergangenen Wochen und Monaten bei Turnieren in Europa und Asien stehen die Chancen allerdings gut, dass auch einige andere deutsche Spielerinnen und Spieler in Mülheim an der Ruhr für Furore sorgen und weit kommen werden. Insgesamt werden mehr als 300 der weltbesten Badmintonspielerinnen und –spieler ab Dienstag bei den YONEX German Open an den Start gehen, mit spektakulären Schlägen beeindrucken, versuchen Punkte für die Olympiaqualifikation zu sammeln und die Dynamik der schnellsten Racketsportart der Welt hervorragend veranschaulichen.


„Von vorneherein geht´s zur Sache!“
Pressegespräch am 21.02.2008 in Mülheim an der Ruhr
Mehr als 300 der weltbesten Badmintonspielerinnen und –spieler werden in der kommenden Woche bei den YONEX German Open Badminton Championships in Mülheim an der Ruhr an den Start gehen, mit spektakulären Schlägen beeindrucken, versuchen Punkte für die Olympiaqualifikation zu sammeln und die Dynamik der schnellsten Racketsportart der Welt hervorragend veranschaulichen. Traditionell informierte das Organisationskomitee des prestigeträchtigen Turniers die Medienvertreter/innen wenige Tage vor dem Auftakt im Rahmen eines Pressegesprächs über „den Stand der Dinge“. Stichworte waren am 21.02.2008 unter anderem der „Endspurt“ - speziell der deutschen Badminton-Asse - in der Olympia-Qualifikation, die Chancen der DBV-Akteure bei den 51. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland nach erfolgter Auslosung, der hervorragend verlaufene Ticket-Vorverkauf, das neue Veranstaltungslogo, die Zukunft der YONEX German Open, der Besuch des Präsidenten der Firma YONEX in Mülheim an der Ruhr sowie die Neuheit, Spitzen-Badminton am Finaltag mit Live-Musik zu kombinieren.

Chef-Bundestrainer Detlef Poste wies darauf hin, dass das Teilnehmerfeld in der Breite sehr stark besetzt ist: „Auch auf unsere Gesetzen warten schon recht früh im Turnierverlauf harte Brocken. Das betrifft beispielsweise Huaiwen Xu im Dameneinzel, aber auch unsere Mixeddoppel. Wir gehen somit sehr gespannt in das Turnier, bei dem es von vorneherein zur Sache geht. Huaiwen Xu beispielsweise ist an 1 gesetzt, und für sie ist alles möglich, aber es gibt noch acht bis zehn weitere Damen, die ins Finale einziehen können. Man muss zudem sehen, wie sich bei den Spielern die sehr hohe Belastung der Vorwochen auswirkt.“

„Solchen Top-Leistungssport sieht man in Deutschland nicht oft. Es spricht sich zudem herum, dass wir über Jahre eine gute Veranstaltung auf die Beine gestellt haben. Man erzählt sich: Das ist etwas Tolles, da musst Du hingehen! In diesem Jahr lief der Vorverkauf extrem gut und hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 50 Prozent gesteigert. Fest steht: Wer dabei sein möchte und noch keine Karten hat, muss – speziell am Finalwochenende – frühzeitig vor Ort sein“, sagte Turnierdirektor Boris Reichel. Die Zuschauer dürfen sich unter anderem auf einen „German Open-Song“ freuen und – am Finaltag – auf zwei Stunden Live-Musik durch die Cover-Band „Lautstark“. 


Fünf Stunden Spitzensport und Aktionen
Showveranstaltung im FORUM City Mülheim am Samstag, 09.02.2008 von 11.00-16.00 Uhr
Wie in den vergangenen Jahren ermöglicht es das Management des Einkaufszentrums FORUM City Mülheim in der Mülheimer Innenstadt auch diesmal, dass wenige Wochen vor den YONEX German Open (26.02.-02.03.2008) mit „schlagkräftigen Argumenten“ auf das Spitzensportereignis aufmerksam gemacht werden kann. Am Samstag, 09.02.2008 fliegen im FORUM von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr zwischen Buchläden, Drogerien, Reisebüros und Confisérien die Federbälle. Dann besteht auch die letzte Möglichkeit, Eintrittskarten für das Grand-Prix-Turnier, das 2008 Rekord-Meldezahlen verzeichnet, zu Sonderkonditionen zu erwerben. Der Vorverkauf endet regulär am 31.01.2008. 

Zwischen 11.00 und 14.00 Uhr kämpfen zunächst die besten Schüler- und Jugendspieler des 1. BV Mülheim, Ausrichter der YONEX German Open, in zwei Spielklassen um den „FORUM Cup“ – selbstverständlich auf einer Original-Turniermatte. „Für die Spieler ist dies eine einmalige Gelegenheit, sich in solch einer Atmosphäre zu messen und zu präsentieren. Und die Zuschauer können sich ein Bild davon machen, auf welch hohem Niveau bereits Schüler- und Jugendspieler Badminton ausüben“, erläutert Boris Reichel, Turnierdirektor der YONEX German Open und Spielertrainer beim 1. BVM. Anschließend werden einige Akteure aus der Regionalligamannschaft des 1. BVM ein Showmatch bestreiten sowie die immer wieder faszinierende Ballmaschine aus dem Bundes- bzw. Landesleistungsstützpunkt an der Südstraße präsentieren. Mit dabei sind voraussichtlich auch die Nationalspielerinnen Petra Reichel (geb. Overzier; Gewinnerin der Bronzemedaille bei der Individual-WM 2006 und bei der Team-WM 2006) und Michaela Peiffer (Gewinnerin der Bronzemedaille bei der Team-WM 2006). Im Anschluss an die Präsentation der Spitzenspieler/innen dürfen gerne auch die Besucher des FORUM City Mülheim zum Schläger greifen. 

Mehr als 350 Meldungen aus über 40 Nationen sind beim Organisationskomitee eingegangen – so viele wie noch nie in Mülheim. Entsprechend begehrt sind Eintrittskarten für die YONEX German Open: Für das Finalwochenende sind bereits alle „bevorzugten“ Sitzplätze (AKategorie) vergriffen. Aber auch die Sitzplätze der B-Kategorie ermöglichen selbstverständlich einen guten Blick auf das Geschehen. Informationen zum Ticketverkauf erhalten Sie auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de. 


Ein Turnier der Superlative
Komplette asiatische Konkurrenz startet in Mülheim +++ Däne Peter Gade erstmals dabei
Absolut spitzenmäßig sind die Meldungen zu den Yonex German Open Badminton Championships (26.02.-02.03.2008) in Mülheim an der Ruhr – sowohl was die Quantität betrifft als auch hinsichtlich der Qualität. Im Olympiajahr wurden 356 Meldungen aus 42 Nationen verzeichnet – das bedeutet einen Rekord für die 172.000-Einwohner-Stadt am Fluss! Zum Vergleich: Im Vorjahr gab es 302 Meldungen aus 38 Nationen, 2006 299 Meldungen und 2005, im ersten Jahr der Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland in Mülheim an der Ruhr nach 23 Jahren Pause, 310 Meldungen. Dabei fehlen 2008 sogar personell starke Nationen wie Frankreich oder Hongkong, und Indien kommt diesmal nur mit einer sehr kleinen Delegation (vier Spieler 2008, zwölf Spieler 2007).

„Das Teilnehmerfeld ist extrem gut besetzt. Wir waren ein bisschen überrascht, dass fast alle Asiaten gemeldet haben, denn sie tragen unmittelbar vor den Yonex German Open die Qualifikation für das Thomas-/Uber-Cup-Finale im Mai aus“, sagt Martin Kranitz, Sportdirektor im Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV). Diejenigen, die bei dem Qualifikations-Turnier ins Finale kommen, spielen somit bis Sonntag in Vietnam und reisen dann direkt nach Deutschland um in Mülheim aufzuschlagen. Das ist eher unüblich. „Die Anzahl der Meldungen ist definitiv auf das internationale Interesse an den Yonex German Open zurückzuführen, denn die Meldungen der deutschen Spieler sind mit 50 sogar um fünf Eingänge geringer als im Vorjahr“, meint Turnierdirektor und Co-Bundestrainer Boris Reichel.

Wie in den Vorjahren wird unter anderem der Weltranglistenerste und amtierende Weltmeister Lin Dan in Mülheim aufschlagen. Der Chinese spielte sich im Vorjahr souverän bis ins Finale des Herreneinzel, welches er dann kampflos gewann. Chen Yu, sein Landsmann und Gegner im Endspiel, hatte sich am Fuß verletzt und konnte nicht antreten. In diesem Jahr startet der WM-Dritte und aktuelle Weltranglistenneunte einen neuen Versuch. Denn er hat ebenso für die Yonex German Open gemeldet wie sein Teamkollege Chen Jin, der Sieger im Herreneinzel von 2006 und aktuelle Weltranglistenvierte. Besonders erfreulich aus europäischer Sicht ist die Meldung von Europameister Peter Gade. Der Däne, derzeit Nummer 5 der Welt, ist schließlich der Star im Herreneinzel auf dem Kontinent und tritt 2008 erstmals in Mülheim an.

Im Dameneinzel fehlt in diesem Jahr diejenige, die verhinderte, dass es 2007 nach 32 Jahren wieder einen deutschen Sieg beim „Heimturnier“ gab: Xie Xingfang, Weltmeisterin von 2005 und 2006, setzte sich im Vorjahr in einem hochklassigen und immens spannenden Endspiel gegen die Deutsche Meisterin Huaiwen Xu (Bischmisheim) durch, hat die Yonex German Open für 2008 aber nicht eingeplant. Dafür gehen aus China beispielsweise Jugend-Weltmeisterin Wang Lin und die Jugend-Weltmeisterin von 2006, Wang Yihan, welche zuletzt die Russian Open und die Bitburger SaarLorLux Badminton Open gewann, an den Start.

Auch aus Taiwan, Korea und Japan sind Spitzenspielerinnen bei den Yonex German Open dabei. Die besten deutschen Damen, Huaiwen Xu und Juliane Schenk (Berlin), werden sicherlich – wie auch alle anderen DBV-Akteure – vor heimischem Publikum wieder ganz besonders zur Hochform auflaufen und hoffentlich weit vorne mit dabei sein.

Im Herrendoppel sind neben den WM-Zweiten Jae Sung Jung/Yong Dae Lee aus Südkorea und den WM-Dritten Shuichi Sakamoto/Shintaro Ikeda aus Japan zahlreiche weitere Duos favorisiert. Zu nennen sind unter anderem die Dänen, Indonesier, Japaner, Koreaner, Polen - und natürlich auch Ingo Kindervater und Kristof Hopp (Beuel/Bischmisheim), sofern sie an ihre zuletzt sehr guten Leistungen anschließen können.

Sowohl im Damendoppel als auch im Mixed sind in Mülheim ebenfalls mehrere Duos zugegen, denen große Chancen auf den Sieg eingeräumt werden, darunter in erster Linie asiatische Asse. Aber auch englischen und dänischen Duos sowie aus deutscher Sicht Ingo Kindervater/Kathrin Piotrowski (Beuel/Wesel) und Kristof Hopp/Birgit Overzier (Bischmisheim/Beuel) werden Platzierungen weit vorne zugetraut.

Viele Top-Leute, die für die Yonex German Open 2008 gemeldet haben, wurden an dieser Stelle nicht erwähnt. Deshalb schauen Sie am besten die komplette Meldeliste auf der Veranstaltungswebseite www.german-open-badminton.de unter TURNIERINFOS/MELDUNGEN an! Sie werden schnell feststellen: Einen Besuch in der RWE Rhein-Ruhr Sporthalle sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Eintrittskarten sind noch bis zum 31.01.2008 zu Sonderkonditionen erhältlich. Sie können über die Veranstaltungswebseite www.german-open-badminton.de bestellt werden oder im ServiceCenterSport im „Haus des Sports", Südstraße 25, 45470 Mülheim an der Ruhr, Telefon: 0208 - 30 850 30.


A-Kategorie für Samstag ausverkauft
Firma Yonex präsentiert neues Veranstaltungslogo
Ruck zuck – weg sind sie: Die Tickets der A-Kategorie für den Halbfinaltag bei den Yonex German Open in Mülheim an der Ruhr (Samstag, 01.03.2008) sind sechs Wochen vor Turnierbeginn bereits ausverkauft. 

„Bevorzugte“ Sitzplätze mit bestem Blick auf den Center Court sind somit nur noch für den Finaltag (Sonntag, 02.03.2008) erhältlich. Aber auch diese sind stark gefragt – schließlich endet am 31.01.2008 der Kartenvorverkauf zu Sonderkonditionen, und zudem erwartet die Zuschauer am Endspieltag Spitzensport in Kombination mit Live-Musik. Für Samstag sind noch Karten der B-Kategorie zu haben. Tickets für die Yonex German Open 2008 sind über die Veranstaltungswebseite www.german-open-badminton.de und im ServiceCenterSport im „Haus des Sports" in Mülheim an der Ruhr zu beziehen.

Neben der Neuerung, dass der gesamte Endspieltag von einer Band („Lautstark“) begleitet wird, gibt es in diesem Jahr eine weitere Besonderheit: Die Firma Yonex, die 2008 zum 22. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor der German Open fungiert, wird ein neues Veranstaltungslogo präsentieren. Dieses ähnelt sehr dem Logo der ebenfalls von dem japanischen Sportartikelhersteller gesponserten und überaus prestigeträchtigen Yonex All England Open Badminton Championships, die seit einigen Jahren stets in der Woche nach den Yonex German Open ausgetragen werden. Das Stichwort lautet „Corporate Identity“. Der Grundgedanke des bisherigen Yonex-German-Open-Logos, die Deutschlandflagge mit dem Ball, ist geblieben. Neu ist der Schriftzug rund um Fahne und Ball. Die Analogie zu dem Logo des seit 1899 stattfindenden Turniers in England bedeutet unzweifelhaft eine Aufwertung für die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland!


Etwas ganz Neues
Präsentation der Finalspiele mit einer Live-Band +++ Sonderkonditionen bis 31.01.2008
Bei den Yonex German Open (26.02. bis 02.03.2008) in Mülheim an der Ruhr (NRW) dürfen sich die Zuschauer am Finaltag gleich auf zwei Highlights freuen: Zum einen natürlich auf die hochkarätige Sportveranstaltung unter Beteiligung von Medaillengewinnern bei Welt- und Europameisterschaften sowie bei Olympischen Spielen, zum anderen auf ein Musikevent der Extraklasse.

Denn der gesamte Endspieltag wird von einer Live-Band begleitet. Die zehnköpfige Rock-Pop-Soul-Cover-Band „Lautstark“ (www.lautstark-live.de), die schon bei Public-Viewing-Events während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 für hervorragende Stimmung im Publikum sorgte, wird bereits zwei Stunden vor Beginn der Finalpartien bekannte Songs darbieten und anschließend unter anderem den Ein- und Ausmarsch der Spieler/innen sowie die Siegerehrungen musikalisch begleiten. Zudem wird die Band, die sich durch ein breit gefächertes Repertoire auszeichnet, in den Pausen zwischen den Spielen bestens unterhalten. „So eine Kombination, das heißt, dass eine gesamte Badminton-Veranstaltung mit Live-Musik begleitet wird, hat es noch nie gegeben. Das ist ein einzigartiges Konzept“, sagt Turnierdirektor Boris Reichel. Und der muss es wissen: Schließlich erlebt er in seiner Funktion als Co-Bundestrainer Turniere auf der ganzen Welt mit.

So besteht für alle Badminton-Fans die Möglichkeit, den ersten März-Sonntag mit Freunden und guter Live-Musik zu beginnen, sich dabei an kulinarischen Köstlichkeiten des Hallen-Caterers zu erfreuen und anschließend Weltklasse-Badminton zu erleben!

Wer sich am Sonntag – oder auch am Samstag (Halbfinals und offizielle Eröffnung) – einen „bevorzugten“ Sitzplatz (unmittelbar am Geschehen) sichern möchte, der sollte sich beeilen: Von den Karten dieser „A-Kategorie“ ist an beiden Veranstaltungstagen schon jeweils etwa die Hälfte vergriffen. Tickets für die German Open, bei denen der Sportartikelhersteller Yonex bereits zum 22. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert, können Sie unter anderem bequem online über die Veranstaltungswebseite www.german-open-badminton.de ordern. Der Vorverkauf zu Sonderkonditionen läuft noch bis zum 31.01.2008.


Ansturm auf die besten Plätze
Sonderkonditionen bis zum 31.01.2008 +++ Der Konkurrenz die Punkte „klauen“
Früher hätten die Telefonleitungen „geglüht“, heutzutage stapeln sich E-Mails mit Bestellungen: Eintrittskarten für die Yonex German Open vom 26.02. bis 02.03.2008 in Mülheim an der Ruhr (NRW) sind begehrt. Seit Beginn des Vorverkaufs Mitte November wurden bereits mehr als 400 Tickets geordert. Dies erstaunt keineswegs: Denn noch bis zum 31.01.2008 werden 15 Prozent Rabatt auf den Normalpreis gewährt. Zudem existieren am Finalwochenende nur etwas mehr als 400 „bevorzugte“ Sitzplätze pro Tag. Wer sich einen Platz ganz nah an den Stars sichern möchte, sollte sich deshalb beeilen. Auch als Weihnachtsgeschenk sind Eintrittskarten für die Yonex German Open erfahrungsgemäß beliebt. Schließlich schlagen bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland stets die weltbesten Spielerinnen und Spieler auf. „Das Teilnehmerfeld wird mindestens so stark sein wie 2007“, prophezeit Turnierdirektor Boris Reichel. 

Traditionell bildet die Veranstaltung für die asiatischen Asse den Auftakt einer „Europareise“: In der Woche nach den Yonex German Open, dem ersten Grand-Prix-Turnier im Jahr 2008 auf europäischem Boden, schlagen sie bei den All England Open auf und eine weitere Woche später bei den Swiss Open. Außerdem sind derzeit alle Spieler/innen bestrebt, der Konkurrenz möglichst viele Weltranglistenpunkte zu „klauen“. Denn diese sind im Hinblick auf die bis zum 30.04.2008 laufende Olympia-Qualifikation aktuell besonders wichtig. 5.000 Punkte gibt es bei den 51. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland maximal zu verdienen. „Die lässt man sich nicht so einfach entgehen“, sagt Boris Reichel. Die Akteure des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) gehen selbstverständlich ebenfalls alle in Mülheim an den Start. Aufgrund der teils hervorragenden Leistungen der deutschen Spieler/innen in den vergangenen Wochen und Monaten stehen die Chancen auch durchaus gut, dass in Mülheim am Finalwochenende noch einige „Lokalmatadore“ dabei sind. 

Tickets für die German Open 2008, bei denen die Firma Yonex bereits zum 22. Mal in Folge Haupt- und Titelsponsor ist, können Sie ohne großen Aufwand über die Veranstaltungswebseite www.german-open-badminton.de ordern. Oder aber Sie richten eine Anfrage an tickets@german-open-badminton.de. Auf der Veranstaltungswebseite erfahren Sie auch Einzelheiten zu Preisen, Sonderkonditionen für Vereine etc. Als Vorverkaufsstelle fungiert außerdem das ServiceCenterSport im „Haus des Sports", Südstraße 25, 45470 Mülheim an der Ruhr, Telefon 0208 - 30 850 30. Das ServiceCenterSport hat montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, freitags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr und samstags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr geöffnet.


15 Prozent Rabatt im Kartenvorverkauf
Die Aktion gilt bis zum 31.01.2008 +++ Bestellen Sie im Online-Shop!
Der Kartenvorverkauf für die Yonex German Open in Mülheim an der Ruhr hat begonnen! Bis zum 31.01.2008 läuft die Aktion, bei der 15 Prozent Rabatt auf den Normalpreis gewährt werden. Nutzen Sie die Gelegenheit und bestellen Sie frühzeitig! Vielleicht wollen Sie auch noch jemanden aus dem Familien- oder Freundeskreis zu Weihnachten mit Eintrittskarten überraschen?!

Tickets können Sie bequem online über die Veranstaltungswebseite www.german-openbadminton.de ordern. Dauerkarten sind für die Yonex German Open 2008 ebenso erhältlich wie Tageskarten. Genauso sind am Finalwochenende - wie schon 2007 - „bevorzugte“ Sitzplätze am Centercourt buchbar. So können Sie sich einen hervorragenden Blick auf die Weltstars sichern! Innerhalb der jeweiligen gebuchten Kategorien ist an allen Tagen freie Sitzplatzwahl. Die Ticketpreise sind im Vergleich zu 2007 unverändert geblieben. 

Vereine dürfen sich erneut über Sonderkonditionen freuen. Klicken Sie im Internet einfach auf den entsprechenden Button, und Sie erhalten einen Bestellvordruck zugeschickt! Oder aber Sie richten eine Anfrage per E-Mail an tickets@german-open-badminton.de bzw. per Fax an 0208 – 30 82 755. Ermäßigungen werden auch wieder Jugendlichen unter 18 Jahren, Schülern, Studenten, etc. eingeräumt. Kinder bis zum  vollendeten 12. Lebensjahr erhalten freien Eintritt.

Ab Anfang Dezember fungiert als Vorverkaufsstelle für das erste Grand-Prix-Turnier des Jahres 2008 in Europa außerdem das ServiceCenterSport im „Haus des Sports", Südstraße 25, 45470 Mülheim an der Ruhr, Telefon: 0208 - 30 850 30. Das ServiceCenterSport hat montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, freitags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr und samstags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr geöffnet.

Hinweis: Der Kartenversand erfolgt generell erst ab Anfang Dezember.
Auf der Veranstaltungswebseite www.german-open-badminton.de finden Sie stets aktuelle Informationen rund um das mit 80.000 US-Dollar dotierte Turnier, bei dem der japanische Sportartikelhersteller Yonex 2008 zum 22. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert.


Die Olympischen Spiele vor Augen
Es geht in den Endspurt: Rund zwei Monate vor Ablauf des einjährigen Qualifikationszeitraumes für die Olympischen Spiele 2008 hoffen die Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bei den Yonex German Open in Mülheim an der Ruhr (26.02.-02.03.2008) auf kräftige Unterstützung des heimischen Publikums, um möglichst weit zu kommen und wertvolle Punkte für die Weltrangliste zu sammeln. Bis zum 30. April 2008 ist dies im Hinblick auf Peking noch möglich, und dementsprechend steigt mit Beginn des kommenden Jahres die (An-)Spannung bei allen Beteiligten enorm. Zwar werden nach den Yonex German
Open noch einige Turniere ausgetragen, bei denen es aufgrund der höheren Einstufung im internationalen Turniersystem mehr Weltranglistenpunkte zu verdienen gibt, jedoch hat sich in der Vergangenheit schon häufig gezeigt, dass die Anwesenheit von Familie, Freunden und den treuesten Fans die DBV-Akteure speziell beflügelt.

2007 sorgten zusammen rund 8.000 Zuschauer/innen für eine phantastische Stimmung in der RWE Rhein-Ruhr Sporthalle und sahen unter anderem im Dameneinzel ein an Spannung kaum mehr zu überbietendes Endspiel über drei Sätze zwischen der viermaligen deutschen Meisterin Huaiwen Xu und der Weltmeisterin von 2005 und 2006, Xie Xingfang aus China. Mit teils spektakulären Ballwechseln demonstrierten die beiden Spitzenspielerinnen unzweifelhaft, wie attraktiv der Badmintonsport ist!

Auch zu den 51. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland werden wieder die Superstars der Szene erwartet. Traditionell nutzen z. B. die Asiaten die Veranstaltung in Nordrhein-Westfalen, um sich für die direkt anschließenden Super Series-Turniere in England und der Schweiz „aufzuwärmen“. Immerhin sind die Yonex German Open das erste Grand-Prix- Turnier im nächsten Jahr auf europäischem Boden! Rund 300 Spieler/innen aus etwa 30 Nationen werden auch 2008 bei dem mit 80.000 US-Dollar dotierten Turnier aufschlagen, bei dem die japanische Sportartikelfirma Yonex als Haupt- und Namenssponsor fungiert. Der Kartenvorverkauf beginnt in Kürze. So haben Sie auch diesmal wieder die Möglichkeit, andere Badmintonfans zu Weihnachten mit Tickets für das hochkarätige Turnier zu erfreuen! 

Einzelheiten (Preise, Bestellmöglichkeiten etc.) erfahren Sie alsbald auf der Veranstaltungswebseite www.german-open-badminton.de sowie – voraussichtlich bereits Ende kommender Woche – in einer weiteren Pressemitteilung. Das Veranstaltungsplakat der Yonex German Open kreiert seit 2005, als das Turnier nach 23 Jahren an anderen Orten wieder nach Mülheim an der Ruhr zurückkehrte, der Mülheimer Künstler Klaus „D.“ Schiemann. Als „typisches“ Mülheimer Motiv (links unten) wählten Klaus „D.“ Schiemann und sein Team für 2008 den Bismarckturm aus. Er befindet sich auf der Anhöhe des Kahlenbergs und ist einer der letzten Aussichtstürme im Ruhrtal. Ein Abstecher von der Halle aus dorthin lohnt sich sicherlich!

Im Namen des Organisationsteams der Yonex German Open 2008 bitte ich freundlich um Veröffentlichung des beigefügten Plakats bzw. um Verlinkung auf Ihren jeweiligen Webseiten mit der Veranstaltungswebseite www.german-open-badminton.de. Dort erhalten Sie stets aktuelle Informationen zu den Yonex German Open 2008.

Claudia Pauli (Öffentlichkeitsarbeit YGO 2008)
Kontakt:
Event Office Yonex German Open 2008
Südstr. 25, 45470 Mülheim an der Ruhr
Tel.: 0208 - 30 82 719
Fax: 0208 - 30 82 755
E-Mail: office@german-open-badminton.de

Pressekontakt: Claudia Pauli
Bürozeiten (telefonisch):
MO-DO 10-12 und 14-16 Uhr
Tel.: 0208 – 444 17 70
Mobil: 0173 – 497 498 0
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