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24.10.2007
„das zweite zu zweit“
NRW-Ranglistenturnier Doppel und Mixed in Hamm
Als die Teilnehmer aus dem Ruhrgebiet und Rheinland von der Autobahn in Richtung Sporthalle am Kobbenskamp fahren, kämpft sich die Sonne langsam durch den ersten Herbstnebel, der über den Wiesen schwebt und die sich langsam drehenden Windräder ein bisschen mystisch erscheinen lassen. Jeder hängt seinen Gedanken nach: Auf wen treffe ich in der ersten Runde? Wie wird das Turnier verlaufen? Wie werde ich abschneiden? 

Die erste Überraschung beim Studieren der Spielpläne. Gegenüber dem Turnier in Oberhausen weisen die Teilnehmerlisten einige „Lücken“ auf, sei es verletzungsbedingt oder auch weil der Termin am Anfang der Herbstferien liegt. Dadurch bedingt mehr Spieler/innen, die sich über die Bezirksranglistenturniere qualifiziert hatten. Das brachte neue Spiele und mehr Spannung in das Turnier.

Im Mixed U17 gab es weitestgehend einen Spielverlauf nach der Setzliste. Lediglich in der oberen Hälfte gelang es der Paarung Bald/Bonnie im Viertelfinale die an „Drei“ gesetzten Stoppel/Brabender auszuschalten und das Halbfinale zu erreichen, wo sie den späteren Turniersiegern Ufermann/Kölsch das Leben in drei Sätzen ziemlich schwer machten. Die Plätze Zwei bis Vier gingen an Becker/Weinzettel, Beck/Kattenbeck und Bald/Bonnie.

Bei den U19er Mixed war der Turnierverlauf deutlich turbulenter. In der oberen Hälfte starteten Westkamp/Kiel von Setzplatz 12 ins Turnier und erreichten nach Siegen über Schulte-Bramey/Dubber (SP 5) und Spill/Altenbeck (SP 4) das Halbfinale. Dort war zwar gegen die an „Eins“ gesetzten Gevelhoff/Geuenich Endstation, aber insgesamt wurde die gute Leistung mit dem vierten Platz belohnt. In der unteren Hälfte ein ähnliches Bild. Von SP 11 aus gewannen Eschweiler/Sievering auf dem Weg ins Halbfinale gegen Greifenberg/Becker 
(SP 6) und Geiser/Brosch (SP 3). Gegen die an „ Zwei „ gesetzten Fillbrunn/Riffelmann holten sie zweimal 16 Punkte und konnten sich anschließend im „kleinen“ Finale den begehrten dritten Treppchenplatz sichern.
Das Finale Gevelhoff/Geuenich gegen Fillbrunn/Riffelmann ging mit 20:22, 21:15 und 21:16 an Gevelhoff/Geuenich.

Im Damendoppel U17 wich an einigen Stellen die Tagesform vom Setzplatz ab. So erreichen Pohl/Zimmermann (SP 5) und Bayer/Hipp (SP 6) das Halbfinale und spielen danach um Platz Drei, den sich Pohl/Zimmermann sichern konnten. Die an 
„ Eins “ gesetzten Köhler/Weinzettel tauschten ihren Platz im Finale mit den an
„ Zwei „ gesetzten Kattenbeck/Bonnie.

Bei den Damen U19 entsprachen die Halbfinals der Setzliste. In der unteren Hälfte konnten sich dort jedoch die an „Drei“ gesetzten Altenbeck/Riffelmann gegen Christensen/Geuenich (SP 2) durchsetzen. Das Finale gegen Kaufhold/Sandhövel mussten sie auf Grund einer Verletzung von Katharina Altenbeck kampflos abgeben.

Herrendoppel U17: Wie schon in Oberhausen erkämpften sich Gupta/Ufermann den Turniersieg mit zwei Dreisatzspielen. Diesmal im Halbfinale gegen Bald/Beck und im Finale gegen Lohau/Scherpen. Ein gehörige Portion Brisanz brachten die Paarungen Lohau/Scherpen und Rother/Lamsfuß ins Turnier. Hatten doch in Oberhausen Rother/Lamsfuß ihre Gegener Lohau/Scherpen im Viertelfinale mit 21:18 und 21:16 aus dem Turnier geworfen, gab es in Hamm die sportliche Revanche im Halbfinale. In einem sehr spannenden und äußerst knappen Spiel konnten sich Lohau/Scherpen mit 21:17, 19:21 und 21: 18 den Einzug ins Finale erkämpfen. Dort reichte die Kraft zwar noch für drei Sätze, aber nicht mehr für den Turniersieg.

Herrendoppel U19: Wie in Oberhausen ein Sieg der Erstjährigen. Fillbrunn/Gevelhoff gewannen das Turnier mit Siegen über Breuer/Buchelt, Greifenberg/Abdulrahman und im Finale Eschweiler/Kölling. Platz Drei belegten Stemmler/Kissing gegen Greifenberg/Abdulrahman.

Damit sind die NRW-Ranglistenturniere der Jugend abgeschlossen. Die nächsten Stationen auf dem Weg zur Westdeutschen Meisterschaft sind die Bezirksvorentscheidungen, wo alle bisher nicht qualifizierten Spieler/innen noch auf den Zug zum NRW-Saisonhöhepunkt im Januar 2008 aufspringen können. 

Ditmar Gevelhoff