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| Die weiten Fahrten hat
das Team NRW hinter sich. Die ersten drei DBV-Ranglisten der Saison führten
den NRW-Nachwuchs weit durch die Republik. Entfernungen, die zum größten
Teil aber sehr leicht genommen wurden. Auch, weil es einige gute Ergebnisse
auf den Rückfahrten in den „NRW-Partybussen“ zu feiern gab.
Die U15- und U17-Akteure zog es zum Auftakt der nationalen Saison nach Dillingen, in die Nähe von Augsburg.Einzel und Doppel standen auf dem Programm (siehe auch gesonderter Bericht). „Wir sind im Soll. Aber nach oben ist noch Luft. Das wollen wir bei der zweiten Rangliste dieser Altersklasse unter Beweis stellen“, lautete die Devise. Die gut umgesetzt wurde. Denn bei der zweiten Auflage in Saarbrücken, bei der U15 wiederum Einzel und Doppel, U17 Doppel und Mixed spielte, gab es einige „Weiß-Pullis“ auf dem Siegertreppchen zu sehen. Das schönste Bild bot sich im Jungendoppel U15: alle sechs Platzierten stammten aus NRW – das hatte es lange nicht mehr gegeben. Christian Bald (BC Hohenlimburg) und Raphael Beck (FC Langenfeld) hatten sich den Titel geschnappt, vor der erstjährigen Paarung Mirko Brüning (BSC Gütersloh) und Christoph Mester (TV Emsdetten). Wobei der Wahrheit Genüge getan werden muss: die beiden erstplatzierten Doppel der ersten Rangliste starteten in Saarbrücken in der Altersklasse U17. „Trotzdem dürfen wir uns freuen“, meinte Tobias Grosse. „Das unterstreicht, dass der Jahrgang 1992 deutschlandweit bei den Jungen sehr ausgeglichen ist und wir gute Chancen haben, in den nächsten Jahren mit unseren vielen guten Jungs ganz nach vorne zu kommen.“ Die ihr Abschneiden im Einzel nicht mehr halten konnten. Platz fünf von Fabian Scherpen (FC Langenfeld) war hier das Beste. Bei den U15-Mädels kamen Kira Kattenbeck (TV Emsdetten) und Vanessa Kiehl (SCU Lüdinghausen) im Doppel diesmal ins Finale, Lena Bonnie (TTC Brauweiler) mit ihrer bayerischen Interims-Partnerin immerhin auf Rang drei. Bei den U17ern lief es nicht immer wie gewünscht. Einige Spieler mussten den vielen Wettkämpfen der vergangenen Wochen Tribut zollen. Nicht weil sie körperlich am Ende waren, sondern ein wenig müde im Kopf. „Viele unserer U17er waren auch bei der U19-Rangliste in Zittau dabei“, erläuterte Marcus Busch. „Das ist für die Entwicklung natürlich Gold wert, aber auch sehr anstrengend.“ Immerhin gab es hier wieder zwei Turniersiege. Von Fabienne Deprez im Mixed mit Nikolaj Persson und von Adrian Gevelhoff und Mirko Fillbrunn im Doppel. Apropos Zittau: ungefähr einen Kilometer von der polnischen und zwei Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt gab es die erfolgreichste DBV-Rangliste für das Team NRW zu feiern. In Abwesenheit der WM-Teilnehmer hatte Marcus Busch das mutige und selbstbewusste Ziel ausgegeben, jede Disziplin für NRW zu entscheiden: es wurde nur knapp verfehlt. Einzig im Jungeneinzel musste sich Mathieu Pohl (SCU Lüdinghausen), der schon fast auf der Siegerstraße war, Phillip Welker aus dem Saarland im Finale geschlagen geben. Ansonsten gab es Siege durch Dana Kaufhold (Spvgg. Sterkrade-Nord) mit Mascha Bahro (Hessen) im Doppel, Alex Schmitz (TV Emsdetten) und Phillip Wachenfeld (FC Langenfeld) im Doppel, Fabienne Deprez als U15erin im Einzel sowie Alex Schmitz und Jessica Röthel (Spvgg. Sterkrade-Nord) im Mixed. Toll auch das gesamte Abschneiden im Jungeneinzel. Mit Mathieu und Phillip sowie Maurice Deprez und Jonas Weise (beide Langenfeld) landeten vier NRW-Jungs unter den ersten Acht. „Das war ein tolles Turnier. Aber mal sehen, was die Ergebnisse bei der zweiten Rangliste in Hövelhof wert sein werden, wenn die WM-Teilnehmer hinzu stoßen“, meinte Marcus Busch. Die Ergebnisse der DBV-Ranglisten aus Saarbrücken und Zittau: U15/U17 in Saarbrücken.
U19 in Zittau:
Tobias Grosse, Landestrainer |