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| Mülheim deutscher Mannschaftsmeister
Jugend 2005
FC Langenfeld unterliegt knapp im Schülerfinale Der FC Langenfeld richtete
in diesem Jahr die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Schüler
und Jugend aus. Ein Jahr nach dem man den Titel bei den Schülern im
bayrischen Dillingen gewonnen hatte, wollte man ihn in heimischer Halle
gerne verteidigen.
Schüler Der FC Langenfeld war als Titelverteidiger in diesem Jahr in der Favoritenrollen, dicht gefolgt vom TV Dillingen. Dieses wurde auch noch einmal verdeutlicht durch die Setzliste, wo beide Teams die Gruppen anführten. In der Gruppe A standen sich neben dem FC Langenfeld die Teams des SV Fischbach, PTSV Rosenheim und des BV Drömling gegenüber. Im Auftaktspiel holten die Langenfelder einen 7:1 Erfolg über den niedersächsischen Vertreter der Gruppe Nord, BV Drömling. Der SV Fischbach gewann ebenfalls deutlich mit 7:1 gegen den PTSV Rosenheim. Im zweiten Spiel gegen die Rosenheimer setzten sich die Langenfelder genauso deutlich mit 7:1 durch. Damit war der FC Langenfeld schon vor dem abschließenden Gruppenspiel für das Halbfinale qualifiziert. Der SV Fischbach zog durch einen 6:2 Erfolg gegen den BV Drömling in diesem Punkt nach. Somit kam es im letzten Gruppenspiel zum Gruppenfinale zwischen dem FC Langenfeld und dem SV Fischbach. Etwas überraschend gingen zwar beide Jungendoppel an Fischbach, die zudem noch das erste und dritte Jungeneinzel gewannen. Die Langenfelder punkteten im Mädchendoppel und –einzel durch Fabienne Deprez, sowie dem zweiten Jungeneinzel mit Mirko Fillbrunn, sowie dem Mixed Kevin Walther & Eileen Antwerpes. Am Ende stand es 4:4 und der FC Langenfeld erreichte einen Satz mehr mit 9:8. Im letzten Spiel Rosenheim gegen Drömling sicherte sich der BV Drömling mit 6:2 den dritten Platz in der Gruppe. Die Gruppe B führte der TV Dillingen an. Ihre Gegner in der Gruppe waren die BG KWO Berliner Brauereien, die SpVgg Sterkrade-Nord (Nordrhein-Westfalen) und der SV GutsMuths Jena (Thüringen). Auch hier lief von Beginn an alles auf ein Gruppenfinale zwischen Dillingen und Berlin hinaus. Dillingen setzte sich gegen Jena mit 8:0 und gegen Sterkrade mit 7:1 durch und Berlin gelang ein 7:1 Sieg im ersten Spiel gegen Sterkrade und ein 7:1 gegen Jena. Im letzten Gruppenspiel trennten sich sowohl die zwei Topteams Dillingen und Berlin mit einem 4:4, wie auch Sterkrade und Jena. Damit setzte sich Dillingen als Gruppenerster für das Halbfinale durch und die SpVgg Sterkrade-Nord wurde Gruppendritter. Im Halbfinale zwischen dem FC Langenfeld und der BG KWO Berliner Brauereien konnten die Langenfelder gleich zu Beginn das erste Jungendoppel, Ph. Craul & M. Fillbrunn, und das Mädchendoppel, F. Deprez & E. Antwerpes, für sich entscheiden. Anschließend holten sie noch das erste und zweite Jungeneinzel durch Philipp Craul und Mirko Fillbrunn und das Mädcheneinzel durch die deutsche Meisterin Fabienne Deprez. Damit war der 5:3 Endstand und die Finalteilnahme gesichert. Im zweiten Halbfinale gewann der TV Dillingen mit einem 5:3 gegen den SV Fischbach und komplettierte somit das Finale. Wie schon im vergangenen Jahr kam es zu den gleichen Paarungen im Finale und im Spiel um Platz drei. Halbfinale
Aber in diesem Jahr sollte sich etwas verändern. Nachdem die Fischbacher das Spiel um Platz drei im vergangenen Jahr gegen die Berliner gewannen, setzte sich in diesem Jahr die BG KWO Berliner Brauereien knapp mit 5:3 durch. Im Finale trafen mit dem Titelverteidiger FC Langenfeld und dem TV 1862 Dillingen die zwei besten und ausgeglichensten Teams aufeinander. Im letzten Jahr holte sich der FC Langenfelder mit einem 8:0 den Titel. Dieses Jahr war von Beginn an klar, es würde wesentlich enger. Für den FC Langenfeld spielten Philippe Craul, Mirko Fillbrunn, Kevin Walther, Felix Stelter, Fabian Scherpen, Eileen Antwerpes, Fabienne Deprez, Lisa Heidenreich und Selina Weinzettel. Etwas überraschend stand es am Ende 4:4 Unentschieden. Es wurde spannend, denn bei den Sätzen lagen beide Teams mit 9:9 ebenfalls absolut gleich. Am Ende machten vier Punkte den Titelgewinn aus. Der TV Dillingen durfte jubeln. Mit 201:197 Punkten wurde der TV Dillingen Deutscher Mannschaftsmeister der Schüler. Finale
Jugend Topgesetzt war in der Gruppe A der NRW-Vertreter und Westdeutsche Mannschaftsmeister 1. BV Mülheim. Daneben spielten in Gruppe A noch die SG EBT Berlin, der SV Fischbach und die TG Hanau. Die Hanauer, als Gruppe Mitte-Vertreter am Start, unterlagen mit 8:0 im ersten Spiel gegen den 1. BV Mülheim. Die SG EBT Berlin sicherten sich parallel einen 5:3 Sieg gegen den SV Fischbach. Auch das zweite Spiel gegen den SV Fischbach konnten die Mülheimer mit 6:2 für sich entscheiden. Nachdem auch die Berliner mit 8:0 gegen die TG Hanau erfolgreich blieben, standen in der Gruppe A die zwei Teams fürs Finale nach zwei Gruppenspielen bereits fest. Mit einem starken Spiel ließ sich der 1. BV Mülheim den Gruppensieg gegen Berlin mit 6:2 nicht nehmen. Fischbach und Hanau trennten sich mit 5:3. Damit holte der SV Fischbacher den dritten Platz in der Gruppe. Der Titelverteidiger BV Gifhorn spielte in der Gruppe B. Sie waren zusammen mit dem zweiten NRW-Vertreter, dem TuS Schleiden, sowie dem SV GutsMuths Jena (Thüringen) und dem PTSV Rosenheim (Bayern) in einer Gruppe. Gifhorn stellte aber gleich ihre Titelambitionen klar. Mit 6:2 gegen den SV GutsMuths Jena (Thüringen) und 8:0 gegen den TuS Schleiden (NRW). Gleiches galt aber auch für den PTSV Rosenheim. Sie gewannen jeweils mit 8:0 gegen Jena und Schleiden durch. Der TuS Schleiden und der SV GutsMuths Jena trennten sich im letzten Gruppenspiel mit 4:4. Das reichte den Jenaern für den dritten Platz in dieser Gruppe. Das Gruppenendspiel zwischen BV Gifhorn und PTSV Rosenheim ging mit 5:3 an den BV Gifhorn. Damit standen die zwei Halbfinals fest. Der BV Gifhorn gegen die SG EBT Berlin und der 1. BV Mülheim musste gegen den PTSV Rosenheim antreten. Im ersten Halbfinale zwischen dem 1. BV Mülheim und dem PTSV Rosenheim ging es von Beginn an hoch konzentriert und spannend zu. Der 1. BV Mülheim holte gleich zu Beginn das Damendoppel mit Janet Köhler & Katrin Rylender und das zweite Herrendoppel mit Alexander Roovers & Robert Nysten. Überraschend deutlich sicherte sich Rosenheim das erste Herrendoppel. Das erste und zweite Herreneinzel ging an den PTSV. Janet Köhler und Mathieu Pohl im Dameneinzel und dritten Herreneinzel punkteten anschließend für die Mülheimer. Mit der abschließenden Niederlage im dritten Satz des Mixed stand es 4:4. Jubel aber auf der Seite des 1. BV Mülheim, der mit 10:9 Sätzen knapp die Nase vorn hatte und ins Finale einzog. Im zweiten Halbfinale setzte sich der BV Gifhorn mit 7:1 gegen die SG EBT Berlin durch. Hierbei gewannen die Berliner lediglich das Dameneinzel. Damit stand auch bei der Jugend der Titelverteidiger im Finale. Halbfinale
Den Sieg im Spiel um Platz drei ließ sich der PTSV Rosenheim gegen die SG EBT Berlin nicht nehmen. Mit 6:2 sicherten sie sich den Platz auf dem Treppchen. Im Finale zwischen dem 1. BV Mülheim und dem BV Gifhorn erwischten die Niedersachsen den deutlich besseren Start. Mit Siegen im ersten Herrendoppel und Damendoppel gingen sie gleich mit 2:0 in Führung. Das folgende zweite Herrendoppel holten A. Roovers & R. Nysten für den BV Mülheim. Anschließend erhöhten die Gifhorner mit einem Sieg im ersten Herreneinzel auf 3:1. Robert Hinsche konnte danach mit einem Dreisatzsieg im zweiten Herreneinzel gegen Alexander Roovers die Führung sogar auf 4:1 ausbauen. Danach drehten die Mülheimer aber nochmals auf. Janet Köhler und Mathieu Pohl brachten den 1. BV Mülheim mit Siegen in ihren Einzeln wieder auf 3:4 heran, ehe das Mixed Katrin Rylender & Robert Nysten für die Mülheimer den abschließenden Punkt setzen konnte. 4:4 hieß es somit am Ende. Wiederum hatte der 1. BV Mülheim bei den Sätzen mit 10:9 die Nase vorn und stand als neuer Deutscher Mannschaftsmeister der Jugend fest. Der 1. BV Mülheim trat an mit Julien und Mathieu Pohl, Alexander Roovers, Robert Nysten, Fabian Lange, Adrian Gevelhoff, Janet Köhler, Katrin Rylender, Maike Unseld Finale
Norbert Atorf |