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28.05.2003
Int. Deutsche Hochschulmeisterschaft 
01.-04.05.2003 in Heidelberg

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Finale:
DE: Weber, Anja (HU Berlin) - Fulle, Simone 11:7, 11:0
HE: Woelk, Andreas (Uni Düsseldorf) - Fuchs, Michael 15:10, 15:13
DD: Bobeth/Weber  (FHTW Berlin/ HU Berlin) - Martenstein/Fulle 15:7, 15:4
HD: Wippich/Niesner (Uni Jena/ HTW Saarland) - Wahab/Vetters 12:15, 15:6, 15:9
MIX: Vetters/Weber  (Uni Mainz/ HU Berlin) - Cassel/Martenstein 15:13, 15:8

Halbfinale:
DE
Langhammer, Tina - Fulle, Simone 2:11, 11:4,  4:11
Weber, Anja - Willems, Jessica 11:7, 11:4
HE
Fuchs, Michael - Histel,  Pascal 15:0, 15:6
Woelk, Andreas - Wippich, Björn 15:3, 11:15, 15:3
DD
Martenstein/Fulle - Langhammer/Cloppenburg 15:12, 15:5
Bobeth/Weber - Bader/Appoldt 15:4, 15:2
HD
Wippich/Niesner - Hoffmann/Fuchs 17:14, 15:13
Wahab/Vetters - Wölk/Joppien 2:15, 15:10, 15:13
GD
Cassel/Martenstein - Ewald/Schreck 15:10, 15:4
Vetters/Weber - Wahab/Willems 15:13, 15:8

Viertelfinale
DE (Qualifikation in Gruppen, anschließend 32er Ko)
Langhammer, Tina - Bader, Steffi 11:9, 11:0
Fulle, Simone - Bobeth, Katharina 2:11,  11:8, 11:8
Weber, Anja -  Hansen, Wencke 11:3, 11:1
Willems, Jessica - Greune, Jenny 11:7, 11:2

HE (Qualifikation in Gruppen, anschließend 64er Ko)
Fuchs, Michael - Niesner, Maurice 15:13, 15:3
Histel,  Pascal - Berndt, Alexander 15:12, 15:8
Wippich, Björn - Huber, Ronald 15:3, 15:3
Woelk, Andreas - Böer, Simon 15:1, 15:7

DD (32er KO)
Langhammer/Cloppenburg - Glause/Vieweg 15:6, 15:3
Martenstein/Fulle - Greune/Hafez 15:5, 15:5
Bobeth/Weber - Willems/Willems 15:3, 15:6
Bader/Appoldt - Schreck/Klingelhöfer durch Verletzung an Bader/Appoldt

HD (128er KO)
Wahab/Vetters - Tobler/Junker 15:10, 15:9
Wölk/Joppien - Hornig/Cassel 17:15, 15:12
Wippich/Niesner - Schöttler/Kastens 15:6, 15:10
Hoffmann/Fuchs - Histel/Huber 15:3, 15:9

MIX (64er KO)
Ewald/Schreck - Grape/Zimmer 15:8, 6:15, 17:15
Cassel/Martenstein - Ebert/Fulle 15:3, 15:11
Wahab/Willems - Joppien/Appoldt 15:13, 15:7
Vetters/Weber - Wippich/Fabianke 15:10, 15:11



Final Four der Mannschaften

Finale:
WG  München - Uni Göttingen 6:2

Spiel um den 3. Platz:
Uni Münster - WG Konstanz 7:1

Halbfinale:
WG  München - Uni Münster 7:1
Uni Göttingen - WG Konstanz 6:2

WG = (WG bedeutet vom adh zugelassene Wettkampfgemeinschaft mehrerer Unis an einem Standort)

Bastian Kruse



WG München verteidigt Mannschaftstitel
Schon bevor es am Freitag mit den Hauptrunden im Individualturnier losging, wurde bereits am Donnerstag die Endrunde im Mannschaftswettbewerb um den DHM Titel ausgetragen. Hier wurden die im Vorfeld hoch gehandelten Münchener ihrer Favoritenrolle gerecht. 

WG München verteidigt Mannschaftstitel
Schön war sie, die Mannschaftsendrunde der IDHM 2003 in Heidelberg, keine Frage. In Sachen Organisation und Ausrichtung brauchte sie sich nicht hinter den Veranstaltungen der vergangenen Jahre verstecken. Einziger Wermutstropfen war wie im letzten Jahr in Aachen die etwas zu deutliche Überlegenheit des späteren Siegers WG München. Dass dies nicht zwangsläufig so sein müsste, zeigt ein Blick auf die Vor- und Zwischenrunden der Mannschafts-DHM. Am 20. November vergangenen Jahres sollten in vier verschiedenen Städten jeweils vier Unis um den Einzug in die Zwischenrunde kämpfen. Während sich München, Konstanz, Mainz und Mannheim regulär in jeweils drei Begegnungen durchsetzten, benötigten Hamburg, Münster, Göttingen und Halle nur zwei Partien zum Weiterkommen. Die Uni Frankfurt, immerhin eine der stärksten in den letzten Jahren, sowie die FH Landshut reisten zur Vorrunde aus unterschiedlichen Gründen gar nicht erst an.

Es sollte jedoch noch besser kommen. Während Göttingen und Münster in ihrer Zwischenrunde am 6. Januar dieses Jahres wieder nur zwei Spiele absolvieren mussten, da die Hamburger, ebenfalls eine spielstarke Truppe, nicht antraten, fiel die Zwischenrunde in München gänzlich ins Wasser. Mainz und Mannheim hatten am Vorabend bzw. am Morgen des Wettkampftages abgesagt, was besonders für die Konstanzer mehr als ärgerlich war. Zum Teil bereits am Vortag angereist, fand sich die Mannschaft in der Früh vor der Münchener Halle ein. Nach kurzer Absprache mit den Gastgebern entschloss man sich, ohne zu spielen das Ergebnis der Vorrunde (5:3 für München) zu übernehmen und sich wieder auf den Heimweg zu machen.

Von insgesamt 16 gemeldeten Unis haben somit fünf in Vor- oder Zwischenrunde kampflos die Segel gestrichen. Ein Trend, der sich hoffentlich in den nächsten Jahren nicht fortsetzt. Das sollte aber der guten Stimmung unter den vier Mannschaften in der Endrunde  in Heidelberg keinen Abbruch tun. Im ersten Halbfinale traf die Uni Göttingen um Chef-Organisator Jörg Dahlhaus auf die WG Konstanz, während sich Titelverteidiger WG München nebenan mit der WG Münster auseinanderzusetzen 
hatte. Dahlhaus, der mit Bastian Kruse die Hauptverantwortung der gesamten Veranstaltung auf seinen Schultern trug, ließ sich den Stress nicht anmerken und führte seine Uni mit einem überraschend deutlichen 6:2-Erfolg wie im vergangenen Jahr ins Endspiel.

Noch ein wenig deutlicher schafften die Münchener den Einzug ins Finale. Auch ohne ihre letztjährige Nummer eins, Andreas Wölk, schlugen sie die Münsteraner 
mit 7:1 und standen somit im vierten Jahr hintereinander im Endspiel. Im Spiel um Platz drei zeigten sich die Münsteraner gut erholt von ihrer Halbfinalschlappe und sicherten sich mit einem 7:1-Sieg über die WG Konstanz immerhin einen Podiumsplatz.

Dass im Finale so richtige Spannung nicht aufkommen wollte, lag weniger an der Uni Göttingen, die in keiner der einzelnen Begegnungen aufsteckte und immer bis 
zum letzten Ballwechsel kämpfte. Vielmehr war es wieder die ausgeglichene Besetzung der WG München, die einige Stimmen schon im Vorfeld laut werden ließ, das der Weg zum Titel nur über die Truppe von der Isar führen würde. Am Ende hieß es 6:2 für den Titelverteidiger aus dem Süden, der mit folgender Mannschaft 
an den Start ging, sowohl in der Vor-, Zwischen- als auch Endrunde: 
Marion Appoldt, Steffi Bader, Claudia Klingelhöfer, Felix Hoffmann, Sebastian Strödke, Felix Künzer, Markus Krupitz, Alex Theiner, Christian Bernhard, Florian 
Fleischer, Markus Ewald

(Markus Ewald, WG München)