Finale:
DE: Weber, Anja (HU Berlin)
- Fulle, Simone 11:7, 11:0
HE: Woelk, Andreas (Uni
Düsseldorf) - Fuchs, Michael 15:10, 15:13
DD: Bobeth/Weber (FHTW
Berlin/ HU Berlin) - Martenstein/Fulle 15:7, 15:4
HD: Wippich/Niesner (Uni
Jena/ HTW Saarland) - Wahab/Vetters 12:15, 15:6, 15:9
MIX: Vetters/Weber
(Uni Mainz/ HU Berlin) - Cassel/Martenstein 15:13, 15:8
Halbfinale:
DE
Langhammer, Tina - Fulle,
Simone 2:11, 11:4, 4:11
Weber, Anja - Willems, Jessica
11:7, 11:4
HE
Fuchs, Michael - Histel,
Pascal 15:0, 15:6
Woelk, Andreas - Wippich,
Björn 15:3, 11:15, 15:3
DD
Martenstein/Fulle - Langhammer/Cloppenburg
15:12, 15:5
Bobeth/Weber - Bader/Appoldt
15:4, 15:2
HD
Wippich/Niesner - Hoffmann/Fuchs
17:14, 15:13
Wahab/Vetters - Wölk/Joppien
2:15, 15:10, 15:13
GD
Cassel/Martenstein - Ewald/Schreck
15:10, 15:4
Vetters/Weber - Wahab/Willems
15:13, 15:8
Viertelfinale
DE (Qualifikation in Gruppen,
anschließend 32er Ko)
Langhammer, Tina - Bader,
Steffi 11:9, 11:0
Fulle, Simone - Bobeth,
Katharina 2:11, 11:8, 11:8
Weber, Anja - Hansen,
Wencke 11:3, 11:1
Willems, Jessica - Greune,
Jenny 11:7, 11:2
HE (Qualifikation in Gruppen,
anschließend 64er Ko)
Fuchs, Michael - Niesner,
Maurice 15:13, 15:3
Histel, Pascal - Berndt,
Alexander 15:12, 15:8
Wippich, Björn - Huber,
Ronald 15:3, 15:3
Woelk, Andreas - Böer,
Simon 15:1, 15:7
DD (32er KO)
Langhammer/Cloppenburg -
Glause/Vieweg 15:6, 15:3
Martenstein/Fulle - Greune/Hafez
15:5, 15:5
Bobeth/Weber - Willems/Willems
15:3, 15:6
Bader/Appoldt - Schreck/Klingelhöfer
durch Verletzung an Bader/Appoldt
HD (128er KO)
Wahab/Vetters - Tobler/Junker
15:10, 15:9
Wölk/Joppien - Hornig/Cassel
17:15, 15:12
Wippich/Niesner - Schöttler/Kastens
15:6, 15:10
Hoffmann/Fuchs - Histel/Huber
15:3, 15:9
MIX (64er KO)
Ewald/Schreck - Grape/Zimmer
15:8, 6:15, 17:15
Cassel/Martenstein - Ebert/Fulle
15:3, 15:11
Wahab/Willems - Joppien/Appoldt
15:13, 15:7
Vetters/Weber - Wippich/Fabianke
15:10, 15:11
Final Four der Mannschaften
Finale:
WG München
- Uni Göttingen 6:2
Spiel um den 3. Platz:
Uni Münster - WG Konstanz
7:1
Halbfinale:
WG München -
Uni Münster 7:1
Uni Göttingen - WG
Konstanz 6:2
WG = (WG bedeutet vom adh
zugelassene Wettkampfgemeinschaft mehrerer Unis an einem Standort)
Bastian Kruse
WG München
verteidigt Mannschaftstitel
Schon bevor es am Freitag
mit den Hauptrunden im Individualturnier losging, wurde bereits am Donnerstag
die Endrunde im Mannschaftswettbewerb um den DHM Titel ausgetragen. Hier
wurden die im Vorfeld hoch gehandelten Münchener ihrer Favoritenrolle
gerecht.
WG München verteidigt
Mannschaftstitel
Schön war sie, die
Mannschaftsendrunde der IDHM 2003 in Heidelberg, keine Frage. In Sachen
Organisation und Ausrichtung brauchte sie sich nicht hinter den Veranstaltungen
der vergangenen Jahre verstecken. Einziger Wermutstropfen war wie im letzten
Jahr in Aachen die etwas zu deutliche Überlegenheit des späteren
Siegers WG München. Dass dies nicht zwangsläufig so sein müsste,
zeigt ein Blick auf die Vor- und Zwischenrunden der Mannschafts-DHM. Am
20. November vergangenen Jahres sollten in vier verschiedenen Städten
jeweils vier Unis um den Einzug in die Zwischenrunde kämpfen. Während
sich München, Konstanz, Mainz und Mannheim regulär in jeweils
drei Begegnungen durchsetzten, benötigten Hamburg, Münster, Göttingen
und Halle nur zwei Partien zum Weiterkommen. Die Uni Frankfurt, immerhin
eine der stärksten in den letzten Jahren, sowie die FH Landshut reisten
zur Vorrunde aus unterschiedlichen Gründen gar nicht erst an.
Es sollte jedoch noch besser
kommen. Während Göttingen und Münster in ihrer Zwischenrunde
am 6. Januar dieses Jahres wieder nur zwei Spiele absolvieren mussten,
da die Hamburger, ebenfalls eine spielstarke Truppe, nicht antraten, fiel
die Zwischenrunde in München gänzlich ins Wasser. Mainz und Mannheim
hatten am Vorabend bzw. am Morgen des Wettkampftages abgesagt, was besonders
für die Konstanzer mehr als ärgerlich war. Zum Teil bereits am
Vortag angereist, fand sich die Mannschaft in der Früh vor der Münchener
Halle ein. Nach kurzer Absprache mit den Gastgebern entschloss man sich,
ohne zu spielen das Ergebnis der Vorrunde (5:3 für München) zu
übernehmen und sich wieder auf den Heimweg zu machen.
Von insgesamt 16 gemeldeten
Unis haben somit fünf in Vor- oder Zwischenrunde kampflos die Segel
gestrichen. Ein Trend, der sich hoffentlich in den nächsten Jahren
nicht fortsetzt. Das sollte aber der guten Stimmung unter den vier Mannschaften
in der Endrunde in Heidelberg keinen Abbruch tun. Im ersten Halbfinale
traf die Uni Göttingen um Chef-Organisator Jörg Dahlhaus auf
die WG Konstanz, während sich Titelverteidiger WG München nebenan
mit der WG Münster auseinanderzusetzen
hatte. Dahlhaus, der mit
Bastian Kruse die Hauptverantwortung der gesamten Veranstaltung auf seinen
Schultern trug, ließ sich den Stress nicht anmerken und führte
seine Uni mit einem überraschend deutlichen 6:2-Erfolg wie im vergangenen
Jahr ins Endspiel.
Noch ein wenig deutlicher
schafften die Münchener den Einzug ins Finale. Auch ohne ihre letztjährige
Nummer eins, Andreas Wölk, schlugen sie die Münsteraner
mit 7:1 und standen somit
im vierten Jahr hintereinander im Endspiel. Im Spiel um Platz drei zeigten
sich die Münsteraner gut erholt von ihrer Halbfinalschlappe und sicherten
sich mit einem 7:1-Sieg über die WG Konstanz immerhin einen Podiumsplatz.
Dass im Finale so richtige
Spannung nicht aufkommen wollte, lag weniger an der Uni Göttingen,
die in keiner der einzelnen Begegnungen aufsteckte und immer bis
zum letzten Ballwechsel
kämpfte. Vielmehr war es wieder die ausgeglichene Besetzung der WG
München, die einige Stimmen schon im Vorfeld laut werden ließ,
das der Weg zum Titel nur über die Truppe von der Isar führen
würde. Am Ende hieß es 6:2 für den Titelverteidiger aus
dem Süden, der mit folgender Mannschaft
an den Start ging, sowohl
in der Vor-, Zwischen- als auch Endrunde:
Marion Appoldt, Steffi Bader,
Claudia Klingelhöfer, Felix Hoffmann, Sebastian Strödke, Felix
Künzer, Markus Krupitz, Alex Theiner, Christian Bernhard, Florian
Fleischer, Markus Ewald
(Markus Ewald, WG München) |