Björn Joppien zur Gesprächsrunde
bei C-Trainer Ausbildung -
Uwe Scherpen überreicht Schläger
und T-Shirt an angehende C-Trainer
„Der Spaß darf nicht zu kurz kommen,“
erzählt Björn Joppien, Deutscher Meister und Bundesligaspieler
beim FC Langenfeld. Und den hatten die knapp 40 angehenden C-Trainer am
vorletzten Ausbildungstag im Haus des Sports in Mülheim. Denn sie
wurden von Björn Joppien und Uwe Scherpen besucht.
Scherpen, ehemaliger Deutscher Meister
und inzwischen vielseitig im Badmintonsport tätig, als Manager, Berater
und Promoter sollte die von der Firma Tecno gesponserten Schläger
und T-Shirts an die Trainer in spe überreichen. Diese Aktion gehört
zur Ausbildungsoffensive des Landesverbandes „Trainer werben Trainer“.
Zudem stellten sich die beiden Deutschen Meister in einer Gesprächsrunde
den neugierigen Fragen der Trainer-Azubis.
„Wann bis du mit dem Badminton angefangen
und wie oft trainierst du?“ wurde Björn Joppien, U19-Europameister
von 1999, gefragt. Seine Antwort: „Ich bin mit viereinhalb Jahren angefangen,
trainiere seit 11 Jahren mit dem chinesischen Trainer Xu Yan Wang – als
Schüler im Rahmen der Badmintonschule in Langenfeld. Mit zehn Jahren
habe ich 5x2 Stunden pro Woche trainiert, inzwischen sind es neun Einheiten
in der Woche.“
Joppien betonte und versuchte die neuen
Trainer davon zu überzeugen, dass der Spaß nie zu kurz kommen
darf. Das weiß er aus eigener Erfahrung als Spieler, aber auch als
Trainer, denn Björn findet während seiner Profikarriere noch
die Zeit, eine Gruppe kleiner Kinder zu trainieren.
Auf die Frage: „Kann man denn mit Badminton
sein Geld verdienen?“ antwortete Uwe Scherpen, dass im Badmintonsport inzwischen
schon ganz gut gezahlt wird. In der Bundesliga gibt es, bedingt durch viele
Sponsoren, ganz ordentliches Geld und Spitzenspieler, wie Peter Gade verdienen
durchaus siebenstellig.
Björn Joppien gehört neben seiner
Badmintonkarriere noch zur Sportfördergruppe der Bundeswehr, bei der
er immer noch ein zweites finanzielles Standbein hat. Doch ehrenhaft ist
seine Einstellung, denn für ihn steht nicht das Geld im Vordergrund,
sondern vielmehr das Erreichen von gesteckten Zielen. Und die sind klar:
Unter die ersten 15 der Weltrangliste und die Teilnahme an den olympischen
Spielen 2004 in Athen.
Nach der Gesprächsrunde, an der auch
der Vizepräsident des Landesverbandes Uli Schaaf teilnahm, überreichte
Uwe Scherpen im Namen der Firma Tecno Schläger und T-Shirt an exemplarisch
eine angehende Trainerin. Karolin Kötzsch, vom BC Lünen war die
Glückliche. Sie wurde von ihrer Mutter geworben und zur Ausbildung
ermuntert. Die Firma Tecno finanzierte 70 Schläger und T-Shirts, die
den geworbenen Trainer gesponsert werden.
Die Ausbildung zum C-Trainer haben in
diesem Jahr rund 70 Spieler gemacht. Der Landesverband hatte sich 120 zum
Ziel gemacht. Diese Zahl soll im nächsten Jahr geknackt werden. Und
auch dann wird vielleicht wieder ein Deutscher Meister in Mülheim
zu bewundern sein...
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