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22.04.2001
Ausbildungsoffensive des Landesverbandes
„Trainer werben Trainer“
Björn Joppien zur Gesprächsrunde bei C-Trainer Ausbildung - 
Uwe Scherpen überreicht Schläger und T-Shirt an angehende C-Trainer

„Der Spaß darf nicht zu kurz kommen,“ erzählt Björn Joppien, Deutscher Meister und Bundesligaspieler beim FC Langenfeld. Und den hatten die knapp 40 angehenden C-Trainer am vorletzten Ausbildungstag im Haus des Sports in Mülheim. Denn sie wurden von Björn Joppien und Uwe Scherpen besucht.
Scherpen, ehemaliger Deutscher Meister und inzwischen vielseitig im Badmintonsport tätig, als Manager, Berater und Promoter sollte die von der Firma Tecno gesponserten Schläger und T-Shirts an die Trainer in spe überreichen. Diese Aktion gehört zur Ausbildungsoffensive des Landesverbandes „Trainer werben Trainer“. Zudem stellten sich die beiden Deutschen Meister in einer Gesprächsrunde den neugierigen Fragen der Trainer-Azubis.
 
„Wann bis du mit dem Badminton angefangen und wie oft trainierst du?“ wurde Björn Joppien, U19-Europameister von 1999, gefragt. Seine Antwort: „Ich bin mit viereinhalb Jahren angefangen, trainiere seit 11 Jahren mit dem chinesischen Trainer Xu Yan Wang – als Schüler im Rahmen der Badmintonschule in Langenfeld. Mit zehn Jahren habe ich 5x2 Stunden pro Woche trainiert, inzwischen sind es neun Einheiten in der Woche.“
Joppien betonte und versuchte die neuen Trainer davon zu überzeugen, dass der Spaß nie zu kurz kommen darf. Das weiß er aus eigener Erfahrung als Spieler, aber auch als Trainer, denn Björn findet während seiner Profikarriere noch die Zeit, eine Gruppe kleiner Kinder zu trainieren.
Auf die Frage: „Kann man denn mit Badminton sein Geld verdienen?“ antwortete Uwe Scherpen, dass im Badmintonsport inzwischen schon ganz gut gezahlt wird. In der Bundesliga gibt es, bedingt durch viele Sponsoren, ganz ordentliches Geld und Spitzenspieler, wie Peter Gade verdienen durchaus siebenstellig. 
Björn Joppien gehört neben seiner Badmintonkarriere noch zur Sportfördergruppe der Bundeswehr, bei der er immer noch ein zweites finanzielles Standbein hat. Doch ehrenhaft ist seine Einstellung, denn für ihn steht nicht das Geld im Vordergrund, sondern vielmehr das Erreichen von gesteckten Zielen. Und die sind klar: Unter die ersten 15 der Weltrangliste und die Teilnahme an den olympischen Spielen 2004 in Athen.

Nach der Gesprächsrunde, an der auch der Vizepräsident des Landesverbandes Uli Schaaf teilnahm, überreichte Uwe Scherpen im Namen der Firma Tecno Schläger und T-Shirt an exemplarisch eine angehende Trainerin. Karolin Kötzsch, vom BC Lünen war die Glückliche. Sie wurde von ihrer Mutter geworben und zur Ausbildung ermuntert. Die Firma Tecno finanzierte 70 Schläger und T-Shirts, die den geworbenen Trainer gesponsert werden.
Die Ausbildung zum C-Trainer haben in diesem Jahr rund 70 Spieler gemacht. Der Landesverband hatte sich 120 zum Ziel gemacht. Diese Zahl soll im nächsten Jahr geknackt werden. Und auch dann wird vielleicht wieder ein Deutscher Meister in Mülheim zu bewundern sein...



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