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des BLV-NRW
27.08.2009
Individual-WM 2009

vom 10. bis 16. August 
in Hyderabad (Indien)

 

zu den Disziplinen 

- Herreneinzel
- Dameneinzel
- Herrendoppel
- Damendoppel
- Mixed

 

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Pressemitteilung des DBV (PDF)
- vom 03.08.2009
- vom 10.08.2009
- vom 11.08.2009
- vom 12.08.2009
- vom 13.08.2009
- vom 14.08.2009

 

Die Finalspiele

HE 
Dan LIN [5] [CHN] - [CHN]  Jin CHEN [2]  21-18 21-16

GD 
Thomas LAYBOURN [7] [DEN] & Kamilla RYTTER JUHL [DEN]  - [INA]  Nova WIDIANTO [2] & [INA]  Liliyana NATSIR  21-13 21-17

DD 
Yawen ZHANG [8] [CHN] & Tingting ZHAO [CHN] - [CHN]  Shu CHENG [2] & [CHN]  Yunlei ZHAO  17-21 21-17 21-16

DE 
Lan LU [7] [CHN]  - [CHN]  Xingfang XIE [5]  23-21 21-12

HD 
Yun CAI [5] [CHN] & Haifeng FU [CHN]  - [KOR]  Jae Sung JUNG [4] & [KOR]  Yong Dae LEE  21-18 16-21 28-26



Am Rande der WM

Günter Wagner auf dem Weg zum BWF-Line Judge - Nach Hyderabad der Linien wegen 
Den Flug nach Hyderabad hat er selbst bezahlt, für die Unterkunft und Verpflegung sorgte der Ausrichter. Dafür durfte oder musste, je nach Gesichtspunkt, NRW-Schiedsrichterwart Günter Wagner bei der WM über die Linien wachen. Jeden Tag war er im Einsatz: „Es waren in etwa fünf Spiele pro Turniertag, dazu die Spiele im Halbfinale und Finale.“
Insgesamt waren etwa 90 Linienrichter im Einsatz, 10 davon Nichtinder. Aus Europa neben Günter noch Netty Oomes aus den Niederlanden und Lajos Csanda aus Ungarn, mit dem er auch das Zimmer teilte. 
Bei Spielen mit deutscher Beteiligung saß Günter allerdings nicht an der Linie: „Das lag aber daran, dass ich das erste Spiel von Marc gegen Cordon, für das ich eingeteilt war, getauscht hatte. Ich wollte Konflikten aus dem Weg gehen.“ 

Wie weit es mit der angekündigten offiziellen Zertifizierung für BWF-Line Judges ist, wusste Günter nicht so genau zu sagen: „Ich weiß nur, was ich gehört habe. Im Herbst soll es eine BWF-Council-Sitzung darüber geben. 50 Linienrichter sollen zertifiziert werden. 14 davon aus Europa, aus Deutschland sind Simon Adams und ich gemeldet. 10 sind allerdings gesetzt. Das sind jene, die bei Olympia in Peking an der Linie saßen.“ 

Mit Tourismus war es allerdings nicht viel in diesen Tagen: „Ich bin Samstag vor einer Woche angekommen und fliege Montag wieder heim. Ich bin noch nirgendwo in der Stadt gewesen. Man hat uns, wenn ich das so sagen darf, ‚empfohlen’, das Hotel nicht auf eigene Faust zu verlassen. Andererseits ist die Umgebung, in der die Halle und das Hotel liegen, auch nicht gerade attraktiv. Immerhin haben sie uns für den Vormittag des Endspieltages eine Stadtrundfahrt versprochen."  

Kontakt zu anderen Deutschen hat er kaum gehabt, es sind auch nicht viele vor Ort: „Und auch hier in der Halle ist es sehr schwierig, die zugeteilten Bereiche zu verlassen. Die Halle ist sehr unübersichtlich und überall stehen Sicherheitsleute, die einen nicht weiterlassen.“ Was die Organisation angeht, teilt er die Ansicht der meisten Ausländer hier: „Die Inder sind sehr freundlich und bemüht. Das Problem ist, dass jeder was zu sagen hat und keiner. Aber irgendwie läuft es dann doch immer. Man muss Geduld haben.“
 
Diesmal wurde es noch nichts mit einem Weltmeistertitel
Trainer Xuyan Wang hat vor den Spielen seiner Schützlinge feuchte Haende und Magenschmerzen
Seinen Anteil am erfolgreichen Abschneiden von Juliane Schenk - jede indische Zeitung hatte ihren Sieg gegen Wang Yihan in den Schlagzeilen - hat auch ihr Trainer am Bundestützpunkt Mülheim Xuyan Wang. Der frühere Vereinstrainer des FC Langenfeld, der schon Oliver Pongratz und Bjoern Joppien bis an den Fuß der Weltklasse herangeführt hat, ist seit dem 1. Januar Bundestrainer, mit dem Verantwortungsbereich Dameneinzel. Julianes Achtelfinalspiel gegen Yihan, bei der ihr der triumphale Sieg gelang, hatte er mit unendlicher Akribie anhand von Videostudien vorbereitet. Jakob Hoi, der Bundestrainer fürs Herrendoppel, der Xuyan beim Coachen assistierte: "Ich war meistens dabei, wenn er mit Juli alles besprochen hat. Es ist unglaublich, was Xuyan gearbeitet hat. Und als wir nachher hinter dem Feld auf dem Stuhl saßen, ist genau das von der Chinesin gekommen, was er vorher herausgearbeitet und angekündigt hatte. Es war für mich verblüffend, das zu sehen. Respekt für diese Arbeit."

Auch Juliane war nach dem Achtelfinale zufrieden mit ihrem Trainer: "Von der Vorbereitung her hat er es super gemacht. Das war eine gute Arbeit. Hat ja dann auch geklappt." Nur mit dem von Xuyan angestrebten Weltmeistertitel hat es diesmal noch nicht ganz geklappt. "Ich will einen Weltmeister herausbringen", hatte er schon vor Jahren ehrgeizig verkündet. Als das unter Langenfelder Vereinsbedingungen nicht möglich war, ist er zum DBV gewechselt.

Entsprechend enttäuscht war er nach Julianes verlorenem Viertelfinale gegen Pi. Aber er sah auch Julianes Grenzen an diesem Tag. "Ich habe versucht, sie immer wieder zu puschen, ihr zu sagen, was das für in eine große Chance ist heute. Aber sie konnte ihrem Körper keine Energie mehr abrufen." So wird er wohl weiter in den Stunden vor den entscheidenden Wettkämpfen mit feuchten Händen und Magenschmerzen auf den Beginn warten. Was niemand glaubt, der ihn ruhig im Spielerblock sitzen sieht - vor den Wettkämpfen ist Xuyan extem nervös.
 
Martin Knupp (www.badminton.de)


Juliane Schenk verpasst knapp eine Medaille
Sehr schade für Juliane Schenk: Die Deutsche Meisterin im Dameneinzel hat bei der Individual-WM im indischen Hyderabad (10.-16.08.2009) eine Medaille knapp verpasst. Die 26 Jahre alte Weltranglisten-14. unterlag im Viertelfinale der im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF sechs Plätze besser eingestuften Französin Pi Hongyan trotz einer tollen Leistung mit 21:15, 15:21, 19:21.

Wie ausgeglichen sich die Partie zwischen Juliane Schenk und ihrer Gegnerin gestaltete, und wie bravourös die Deutsche Meisterin kämpfte, zeigt insbesondere die Endphase des entscheidenden Durchgangs: 15:18, 16:18, 16:19, 17:19, 18:19, 19:19, 19:20, 19:21 – so die Punktestände aus Sicht der am Bundesstützpunkt der Damen in Mülheim an der Ruhr trainierenden Juliane Schenk im dritten Satz. Insgesamt dauerte die Partie 1:02 Stunden.

Dennoch kann die zweimalige EM-Dritte mit ihrem Abschneiden zufrieden sein: Schließlich verzeichnete die Sportsoldatin der Bundeswehr das beste Ergebnis bei Titelkämpfen dieser Art in ihrer Karriere. Bei der Individual-WM 2007 war Juliane Schenk ebenso wie 2003 in der zweiten Runde gescheitert, 2005 erreichte sie im Dameneinzel-Wettbewerb das Achtelfinale. Zuvor war es erst zwei deutschen Damen gelungen, bei einer Individual-WM Edelmetall zu holen: 2005 sorgte Huaiwen Xu, die vor wenigen Wochen ihre überaus erfolgreiche Karriere beendete, als Drittplatzierte für die erste WM-Medaille für den Deutschen  Badminton-Verband e. V. (DBV) in der Historie. 2006 wurde die heute 34-Jährige erneut Dritte – gemeinsam mit Petra Overzier (seit ihrer Heirat Petra Reichel), die sich bei der WM vor drei Jahren somit ebenfalls über den Gewinn der Bronzemedaille freuen durfte. Damit wird die Individual-WM 2009 ohne deutsche Beteiligung fortgesetzt. Die Endspiele werden am Sonntag (16.08.2009) ausgetragen. Die Französin Pi Hongyan erreichte erstmals bei einer Individual-WM die  Vorschlussrunde.

Die Spiele der DBV-Starter/innen am Freitag:
Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 11) – Pi Hongyan (Frankreich/Nr. 8) 21:15, 15:21, 19:21

Dr. Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)


Juliane Schenk schaffte den Einzug ins Viertelfinale
Phantastischer Erfolg für Juliane Schenk (SG EBT Berlin): 
Die Deutsche Meisterin im Dameneinzel hat bei der Individual-WM im indischen Hyderabad (10.-16.08.2009) das Viertelfinale erreicht. In der Runde der besten 16 Damen bezwang die 26 Jahre alte Weltranglisten-14. die im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF zehn Plätze besser eingestufte Chinesin Wang Yihan mit 21:18, 21:15. Nach 39 Minuten stand fest, dass die zweimalige EM-Dritte aus Deutschland, die bei der WM an Nummer elf gesetzt ist, bei den diesjährigen Titelkämpfen mindestens ein weiteres Spiel bestreiten darf.

Juliane Schenk, die von den DBV-Verantwortlichen vor der WM als die von den Möglichkeiten her aussichtsreichste deutsche Vertreterin eingeschätzt worden war, hatte bereits in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder ihr enormes Potenzial unter Beweis gestellt. So z. B. bei den Super Series-Turnieren im Juni in Singapur und in Indonesien, als sie jeweils im Achtelfinale denkbar knapp an der späteren Turniersiegerin scheiterte. Wang Yihan, bei der WM in Hyderabad an Position vier notiert, zählt zu den absoluten Spitzenleuten ihres Landes. Bei der Mixed-Team-WM um den Sudirman Cup, Mitte Mai in
Guangzhou/China, war die Jugend-Weltmeisterin von 2006 von den Verantwortlichen in allen Dameneinzel-Partien eingesetzt worden. Die Gastgeber verteidigten ihren Titel souverän. In diesem Jahr gewann Wang Yihan bereits zwei Super Series-Turniere und auch die German Open in Mülheim an der Ruhr.

Im Viertelfinale trifft Juliane Schenk nun am Donnerstag auf die Französin Pi Hongyan. Die Weltranglistenachte, die bei der WM ebenfalls an Nummer acht gesetzt ist, warf die Bronzemedaillengewinnerin der Olympischen Spiele 2008, Maria Kristin Yulianti, aus dem Turnier. Die bei den Titelkämpfen an Position 15 notierte Indonesierin (Weltranglistenplatz 19) unterlag Pi Hongyan mit 13:21, 14:21. Bei der Individual-WM 2007 war Juliane Schenk ebenso wie 2003 in der zweiten Runde gescheitert, 2005 erreichte sie im Dameneinzel-Wettbewerb das Achtelfinale. Der Einzug ins Viertelfinale bei der WM 2009 ist somit bei Titelkämpfen dieser Art der größte Erfolg für die Sportsoldatin der Bundeswehr. Würde die Deutsche das nächste Match gewinnen, hätte sie eine Medaille sicher. Die anderen DBV-Vertreter/innen waren bereits zuvor ausgeschieden.

Die Spiele der DBV-Starter/innen am Donnerstag:

Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 11) – Wang Yihan (China/Nr. 4) 21:18, 21:15

Die nächsten Spiele der DBV-Starter/innen:
DE: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 11) – Pi Hongyan (Frankreich/Nr. 8) - am Freitag (14.08.2009)

Dr. Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)


Juliane Schenk steht im Achtelfinale
Ein Sieg, drei Niederlagen: So lautet die Bilanz vom Mittwoch für den Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV) bei der Individual-WM im indischen Hyderabad (10.-16.08.2009). Einzig die zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel, Juliane Schenk, schaffte den Einzug ins Achtelfinale. Der Deutsche Meister im Herreneinzel, Marc Zwiebler, schied hingegen ebenso in der zweiten Runde aus wie die nationalen Titelträger im Herrendoppel, Kristof Hopp/Johannes Schöttler, und die Deutschen Vizemeister in dieser Disziplin, Michael Fuchs/Ingo Kindervater.

Dameneinzel
Juliane Schenk (SG EBT Berlin), die von den DBV-Verantwortlichen vor der WM als die von den Möglichkeiten her aussichtsreichste deutsche Vertreterin eingeschätzt worden war, hatte beim 21:9, 21:11 gegen die Russin Ella Diehl, die Ehefrau des Bundestrainers Talententwicklung,  Rainer Diehl, keine Mühe. Binnen 28 Minuten machte die 26 Jahre alte Weltranglisten-14. ihren Zweitrundensieg perfekt. Im Achtelfinale steht die Sportsoldatin der Bundeswehr vor einer sehr schweren Aufgabe: In der Runde der besten 16 Damen trifft Juliane Schenk am Donnerstag (13.08.2009) als Nummer 11 der Setzliste auf die bei der WM an Position 4 notierte Chinesin Wang Yihan. Die Jugend-Weltmeisterin von 2006 gewann in diesem Jahr unter anderem schon zwei Super Series-Turniere. Aber auch die Deutsche Meisterin stellte in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder ihr Potenzial unter Beweis. So z. B. bei den Super Series-Turnieren im Juni in Singapur und in Indonesien, als sie jeweils im Achtelfinale denkbar knapp an der späteren Turniersiegerin
scheiterte.

Herreneinzel
Während Juliane Schenk jubeln durfte, ist für Marc Zwiebler (1. BC Beuel) die Individual-WM 2009 beendet. Der 25-Jährige musste sich in einer Partie der zweiten Runde klar dem ungesetzten Japaner Kenichi Tago geschlagen geben. 15:21, 10:21 lautete nach 31 Minuten das Endergebnis aus Sicht des Weltranglisten-31. im Match gegen den im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF zehn Plätze besser notierten Asiaten.

Herrendoppel
Und auch der Herrendoppel-Wettbewerb wird bei den diesjährigen Titelkämpfen ohne deutsche Beteiligung fortgesetzt: Die Deutschen Meister, Kristof Hopp und Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim),
unterlagen in drei engen Durchgängen und nach mehr als einer Stunde Spielzeit den ungesetzten Chinesen He Hanbin/Shen Ye mit 26:24, 16:21, 17:21. Etwas deutlicher fiel die Niederlage der Deutschen Vizemeister, Michael Fuchs und Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel), aus: Sie verloren binnen 32 Minuten mit 21:23, 14:21 gegen die an Position 15 notierte Paarung Fang Chieh Min/Lee Sheng Mu aus Taiwan.

Die Spiele der DBV-Starter/innen am Mittwoch:
HE: Marc Zwiebler – Kenichi Tago (Japan) – 15:21, 10:21
DE: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 11) – Ella Diehl (Russland) – 21:9, 21:11
HD: Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim) – He Hanbin/Shen Ye (China) – 26:24, 16:21, 17:21
Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) – Fang Chieh Min/Lee Sheng Mu (Taiwan/Nr. 15) – 21:23, 14:21

Die nächsten Spiele der DBV-Starter/innen:
DE: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 11) – Wang Yihan (China/Nr. 4) – am Donnerstag (13.08.2009)

www.badminton.de zur Verfügung.
Dr. Claudia Pauli, (Pressesprecherin DBV


Licht und Schatten für den DBV
Individual-WM im indischen Hyderabad (10.-16.08.2009): Während der Deutsche Meister Marc Zwiebler sein Auftaktmatch im Herreneinzel binnen 26 Minuten sicher gewann, scheiterten die Deutschen Vizemeister im Mixed, Johannes Schöttler und Birgit Overzier, in der zweiten Runde in zwei äußerst knappen Durchgängen.

Herreneinzel
Marc Zwiebler (1. BC Beuel) setzte sich zum Auftakt mit 21:15, 21:11 gegen Kevin Cordon aus Guatemala durch. In der zweiten Runde trifft der Weltranglisten-31. aus Deutschland am Mittwoch auf den ebenfalls ungesetzten Japaner Kenichi Tago. Dieser bezwang in seiner Erstrundenpartie den an Position sieben notierten Dänen Joachim Persson mit 16:21, 21:14, 21:13.

Mixed
Schade für die Deutschen Vizemeister im Mixed, Johannes Schöttler und Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel): Die beiden 24-Jährigen mussten sich in der zweiten Runde mit 19:21, 24:26 dem bei der WM an Nummer 10 gesetzten Duo Wiratama Yohan Hadikusumo/Chau Hoi Wah aus Hongkong geschlagen geben. Damit geht der Mixed-Wettbewerb in Hyderabad ohne deutsche Beteiligung weiter. Johannes Schöttler, der seine erste Individual-WM bestreitet, ist allerdings noch in der Herrendoppel-Konkurrenz vertreten.

Aufschläge am Mittwoch
Die Deutsche Meisterin und zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), hatte am Dienstag spielfrei. In einer Partie der zweiten Runde trifft die 26-Jährige morgen auf die Russin Ella Diehl. Ebenfalls am Mittwoch bestreiten die Deutschen Meister im Herrendoppel, Kristof Hopp und Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim), ihre Zweitrundenpartie, die allerdings erst ihr
erstes Match bei dieser WM sein wird. Nach dem Rückzug ihrer englischen Erstrundengegner kamen die Deutschen zunächst kampflos weiter. Kontrahenten der DBV-Asse sind morgen die ungesetzten Chinesen He Hanbin/Shen Ye. Genauso am morgigen Tag werden sich die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs und Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) mit der an Position 15 notierten Paarung Fang
Chieh Min/Lee Sheng Mu aus Taiwan auseinandersetzen. Auch bei dieser Partie handelt es sich um ein Match aus der zweiten Runde.

Die Spiele der DBV-Starter/innen am Dienstag:

HE: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Kevin Cordon (GUA) – 21:15, 21:11
MX: Johannes Schöttler/Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Wiratama Yohan Hadikusumo/Chau Hoi Wah 19:21, 24:26

Die nächsten Spiele der DBV-Starter/innen:
HE: Marc Zwiebler – Kenichi Tago (Japan) – am Mittwoch (12.08.2009)
DE: Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 11) – Ella Diehl (RUS) – am Mittwoch (12.08.2009)
HD: Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim) – He Hanbin/Shen Ye (China) – am Mittwoch (12.08.2009)
Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) – Fang Chieh Min/Lee Sheng Mu (Taiwan/Nr. 15) – am Mittwoch (12.08.2009)

Dr. Claudia Pauli   (Pressesprecherin DBV)



Gelungener Auftakt aus deutscher Sicht
Einen gelungenen Auftakt verzeichnete der Deutsche Badminton-Verband e. V. (DBV) bei der Individual-WM im indischen Hyderabad (10.-16.08.2009): Sowohl Juliane Schenk im Dameneinzel als auch das Herrendoppel Michael Fuchs/Ingo Kindervater und das Mixed Johannes Schöttler/Birgit Overzier erreichten am Montag nach Siegen die zweite Runde. Kampflos kamen im Herrendoppel Kristof Hopp/Johannes Schöttler weiter, ausgeschieden ist hingegen Herreneinzel- Spezialist Dieter Domke. Marc Zwiebler bestreitet erst am morgigen Dienstag seine Erstrundenpartie.

Dameneinzel
Mühelos gewann die von den Möglichkeiten her aussichtsreichste DBV-Vertreterin bei der Individual-WM 2009, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), ihr Auftaktmatch: Die zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel, die in Hyderabad an Position 11 notiert ist, setzte sich mit 21:8, 21:12 gegen Lokalmatadorin Aditi Mutatkar aus Indien durch. Nächste Gegnerin der 26 Jahre alten Deutschen ist Ella Diehl, die Ehefrau des Bundestrainers Talententwicklung, Rainer Diehl. Die Russin belegt derzeit in der Weltrangliste Rang 27 (Stand: 06.08.2009), Juliane Schenk wird im BWF-Ranking an Position 14 geführt.

Herreneinzel
Chancenlos war – trotz einer beachtlichen Leistung – wie erwartet Herreneinzel- Spezialist Dieter Domke (1. BC Bischmisheim): Der Vize-Europameister der Jugend von 2005 hatte großes Pech bei der Auslosung und musste gleich zum Auftakt gegen den top-notierten Malaysier Lee Chong Wei antreten. Der 22 Jahre alte Deutsche, der nach einem Ermüdungsbruch im Schienbein erst seit einigen Wochen wieder voll trainiert, unterlag dem Weltranglistenersten binnen 25 Minuten mit 14:21, 10:21. Der dreimalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) steigt erst am Dienstag (11.08.2009; nicht vor 17.30 Uhr MESZ) ins Turnier ein. Der 25-Jährige steht zum Auftakt vor einer lösbaren Aufgabe: Als Weltranglisten-31. trifft Marc Zwiebler auf Kevin Cordon aus Guatemala, der im BWF-Ranking momentan auf Rang 64 geführt wird.

Herrendoppel
Kampflos erreichten die Deutschen Meister im Herrendoppel, Kristof Hopp und Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim), die zweite Runde: Ihre eigentlichen Auftaktgegner, die an Nummer 9 gesetzten und zum erweiterten Favoritenkreis zählenden Engländer Anthony Clark und Nathan Robertson, sagten ihren WM-Start kurzfristig ab. Dies gilt im Übrigen für die gesamte englische Delegation. Aufgrund der „Schweinegrippe“ und aus Angst vor Terroranschlägen zog der englische Badminton-Verband einen Tag vor dem ersten Aufschlag das komplette Team vom Turnier zurück. Kristof Hopp/Johannes Schöttler bestreiten nun erst verspätet ihr erstes WM-Match. Die Paarung, die erst seit Herbst vergangenen Jahres gemeinsam Turniere absolviert, trifft dann entweder auf ein Duo aus China oder auf eine Paarung aus der Ukraine. Die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs und Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) stehen nach ihrem deutlichen 21:8, 21:16-Auftaktsieg über die Franzosen Baptiste Careme/Labar Ronan nun einer gesetzten Paarung aus Taiwan oder einem Schweizer Duo gegenüber. Die nächsten Gegner der in der Weltrangliste auf Platz 23 geführten DBV-Asse werden – ebenso wie die Kontrahenten von Kristof Hopp/Johannes Schöttler – erst am Dienstag (11.08.2009) ermittelt.

Mixed
Einen souveränen Auftakterfolg verbuchten auch die Deutschen Vizemeister im Mixed, Johannes Schöttler/Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel): Binnen 20 Minuten besiegten die beiden 24-Jährigen ihre neuseeländischen Gegner Henry Tam und Donna Haliday mit 21:15, 21:8. In der zweiten Runde müssen sich die Deutschen am Dienstag (11.08.2009) mit Wiratama Yohan Hadikusumo und Chau Hoi Wah aus Hongkong auseinandersetzen. Das an Position 10 notierte Duo hatte zum WM-Start beim 21:10, 21:8 keine Mühe gegen eine Schweizer Paarung. 

Huaiwen Xu doch nicht vor Ort
Entgegen ihrer ursprünglichen Absicht, in ihrer Funktion in der Athleten-Kommission des Badminton-Weltverbandes BWF an einer Sitzung teilzunehmen und somit auch in Hyderabad anwesend zu sein, sagte die zweimalige Europameisterin und zweimalige WM-Dritte im Dameneinzel, Huaiwen Xu, die Reise nach Indien kurzfristig ab. Grund sind anderweitige Verpflichtungen an ihrem neuen Wohnort in den USA. Im Juli hatte die heute 34-Jährige gemeinsam mit ihrem Ehemann Deutschland verlassen, um in den Vereinigten Staaten von Amerika u.a. ein Studium zu beginnen.

Die ersten Spiele der DBV-Starter/innen:

HE:
Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Kevin Cordon (GUA) – am Dienstag (11.08.2009)
Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Lee Chong Wei (MAS/Nr. 1) 14:21, 10:21

DE:
Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 11) - Aditi Mutatkar (IND) 21:8, 21:12

HD:
Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Baptiste Careme/Labar Ronan (FRA) 21:8, 21:16
Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim) - Anthony Clark/Nathan Robertson (ENG/Nr. 9) – kampflos für Hopp/Schöttler

MX:
Johannes Schöttler/Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Henry Tam/Donna Haliday (NZL) 21:15, 21:8.

Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)


DBV mit zwei Damen und sechs Herren bei der Individual-WM in Indien vom 10.-16.08.2009

Nachdem Deutschlands Badmintonasse bereits zweimal in diesem Jahr bei einem internationalen Großereignis als Team um Medaillen gekämpft haben (Mixed-Team-EM in England, Mixed-Team-WM in China), geht es Mitte August nun für jede/n einzelne/n Spieler/in darum bestmöglich abzuschneiden: Die Individual-WM steht an. Dieser Wettbewerb wird jährlich ausgetragen – mit Ausnahme der Jahre, in denen Olympische Spiele stattfinden. 2009 spielen die weltbesten Athletinnen und Athleten vom 10.-16.08. im indischen Hyderabad um Edelmetall im Herreneinzel, Dameneinzel, Herrendoppel, Damendoppel und Mixed. 

Vom Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV) nehmen acht Spieler/innen an der WM teil. Als einziger DBV-Vertreter startet Johannes Schöttler (1. BC Bischmisheim) in zwei Disziplinen: im Herrendoppel und im Mixed. Die Doppel, die für Deutschland in Hyderabad an den Start gehen, bestreiten in dieser Konstellation ihre erste Individual-WM. Sie wurden nach den Olympischen Spielen 2008 neu zusammengestellt.

Erste WM ohne Huaiwen Xu
Nicht mehr aktiv dabei sein wird die zweimalige Europameisterin und zweimalige WM-Dritte im Dameneinzel, Huaiwen Xu. Die 33-Jährige beendete vor wenigen Wochen ihre immens erfolgreiche Karriere und begann in den USA mit einem Studium. Lange Zeit hatte sich Huaiwen  Xu die Entscheidung offen gelassen, ob sie bei der WM startet. Doch aufgrund anhaltender starker Kniebeschwerden war es ihr nicht möglich entsprechend zu trainieren. Schließlich entschloss sich die fünfmalige Deutsche Meisterin, schon eher in die USA zu gehen als zunächst geplant. Bei der WM in Hyderabad wird Huaiwen Xu dennoch an einigen Tagen vor Ort sein: Sie nimmt in ihrer Funktion in der Athleten-Kommission des Badminton-Weltverbandes BWF an einer Sitzung teil.

Dameneinzel
Als die von den Möglichkeiten her aussichtsreichste DBV-Vertreterin ist bei der Individual-WM 2009 die zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), einzuschätzen. „Prinzipiell war es für uns wichtig, dass sie einen Setzplatz erhält. Denn ein Setzplatz verhindert, dass man gleich zum Auftakt gegen eine Top-Spielerin bzw. einen Top-Spieler antreten muss“, sagt DBV-Sportdirektor Martin Kranitz und fügt hinzu: „Die ersten beiden Runden sind nicht einfach, aber machbar. Im Achtelfinale würde dann in Wang Yihan eine der Top-Chinesinnen auf Juliane warten. Sie ist eine ganz harte Nuss, hat in diesem Jahr 
schon zwei Super Series-Turniere gewonnen und auch beim Sudirman Cup alle Partien bestritten. Juliane hat allerdings in der letzten Zeit immer wieder gezeigt, dass sie gegen Top-Spielerinnen sehr knapp spielt.“ Zudem ist auch und gerade bei einer WM nichts gewiss. So können z. B. schnell ein oder zwei der Favoriten ausscheiden.

Die 26 Jahre alte Sportsoldatin der Bundeswehr stellte ihr Potenzial z. B. bei den Super Series- Turnieren im Juni in Singapur und Indonesien unter Beweis, als sie jeweils im Achtelfinale denkbar knapp an der späteren Turniersiegerin scheiterte. Das WM-Viertelfinale zu erreichen, wäre für Juliane Schenk ein Riesen-Erfolg. Die Weltranglisten-14. (BWF-Ranking vom 20.07.2009) ist bei den Titelkämpfen in Hyderabad an
Position elf notiert. In Runde eins muss sich die Deutsche Meisterin mit Aditi Mutatkar aus dem Gastgeberland auseinandersetzen. Vor heimischem Publikum wird die Weltranglisten-30. sicherlich top-motiviert sein. Zudem entwickelten sich zahlreiche indische Spieler/innen in den vergangenen Monaten hervorragend. Dennoch geht Juliane Schenk als Favoritin in die Partie. Im zweiten Durchgang wäre vermutlich Ella Diehl, die Ehefrau des DBV-Trainers für Talentsichtung und –förderung, Rainer Diehl, Gegnerin von Juliane Schenk. Die Russin belegt derzeit in der Weltrangliste Rang 26.

Herreneinzel
Der dreimalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) steht zum Auftakt vor einer lösbaren Aufgabe: Der 25 Jahre alte Weltranglisten-31. trifft auf Kevin Cordon aus Guatemala, der im BWFRanking momentan auf Rang 74 geführt wird. Nächster Gegner des Bonners wäre der an Position sieben notierte Däne Joachim Persson (WRL-7.), Viertelfinalist bei den All England Open 2009, der allerdings zuletzt unter Knieproblemen litt, oder Kenichi Tago (21.) aus Japan. „Marcs Auslosung ist noch ok. Als Ungesetzter trifft er wahrscheinlich auf einen Gesetzten, bei dem durchaus eine Chance auf den Sieg vorhanden ist“, so die Einschätzung von DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.

Großes Pech bei der Auslosung hatte hingegen der zweite deutsche Starter im Herreneinzel, Dieter Domke (1. BC Bischmisheim): Der Vize-Europameister der Jugend von 2005 muss gleich zum Auftakt gegen den top-notierten Malaysier Lee Chong Wei antreten. „Schlimmer hätte es eigentlich nicht kommen können“, meint Martin Kranitz. Außerdem befindet sich der 22-Jährige erst seit wenigen Wochen wieder im vollen Training. Aufgrund eines Ermüdungsbruchs musste Dieter Domke lange Zeit pausieren und unter anderem auf die Teilnahme am Playoff-Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft für seinen vorherigen Verein, SG EBT Berlin, verzichten.

Herrendoppel
Ein schwieriges Auftaktlos erwischten auch die Deutschen Meister im Herrendoppel, Kristof Hopp und Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim): Sie müssen sich mit den erfahrenen Engländern Anthony Clark und Nathan Robertson auseinandersetzen (Nr. 9). Die Weltranglistenneunten sorgten Mitte Juni für Aufsehen, als sie im Finale des Super Series-Turniers in Singapur die Olympiasieger von 2008 und Titelverteidiger, Markis Kido und Hendra Setiawan aus Indonesien, in zwei Sätzen bezwangen. Die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs und Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) bekommen es in Runde eins mit den Franzosen Baptiste Careme/Labar Ronan zu tun, die im BWF-Ranking derzeit 86. sind. Die Deutschen rangieren aktuell auf Platz 23 und sind entsprechend favorisiert.

Mixed
Eine Paarung aus Neuseeland wird Auftaktgegner des deutschen Mixed Johannes Schöttler/Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) sein: Henry Tam und Donna Haliday sollten von den beiden Deutschen, die wie die Herrendoppel Kristof Hopp/Johannes Schöttler und Michael Fuchs/Ingo Kindervater erst seit dem Herbst vergangenen Jahres gemeinsam Turniere bestreiten, zu schlagen sein.
Zwei Debütanten Während Juliane Schenk, Marc Zwiebler, Birgit Overzier, Ingo Kindervater, Kristof Hopp und Michael Fuchs bereits mindestens einmal bei Individual-Weltmeisterschaften dabei waren, nehmen
Dieter Domke und Johannes Schöttler erstmals an Titelkämpfen dieser Art teil. Sie sammelten allerdings bereits bei Mannschaftswettbewerben WM-Erfahrung. Das Ziel sollte laut DBVSportdirektor Martin Kranitz für alle deutschen Spieler/innen das Erreichen des Achtelfinals sein, wenn möglich sogar der Einzug ins Viertelfinale.

Kurzfristige Absagen
Für die WM nominiert waren auch Sandra Marinello (1. BC Düren) und Annekatrin Lillie (BW Wittorf). Beide mussten jedoch aus studienbedingten Gründen kurzfristig auf die Reise nach Indien verzichten. Sandra Marinello wäre zusammen mit Birgit Overzier im Damendoppel angetreten, Annekatrin Lillie gemeinsam mit Michael Fuchs im Mixed-Wettbewerb.
 

Die Erstrundengegner/innen der DBV-Spieler/innen:

HE:
Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Kevin Cordon (GUA)
Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) - Lee Chong Wei (MAS/Nr. 1)

DE:
Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr. 11) - Aditi Mutatkar (IND)

HD:
Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Baptiste Careme/Labar Ronan (FRA)
Johannes Schöttler/Kristof Hopp (beide 1. BC Bischmisheim) - Anthony Clark/Nathan Robertson (ENG/Nr. 9)

DD: ohne deutsche Beteiligung

MX:
Johannes Schöttler/Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Henry Tam/Donna Haliday (NZL)

Als Trainer sind Jeroen van Dijk (Bundestrainer Herreneinzel), Jakob Hoi (Bundestrainer Herrendoppel/Mixed) und Xu Yan Wang (Bundestrainer Dameneinzel) vor Ort dabei. Die Anreise der DBV-Delegation erfolgt am 06.08.2009.
 

Die Titelverteidiger (Weltmeister von Kuala Lumpur 2007):
HE: Lin Dan (CHN)
DE: Zhu Lin (CHN)
HD: Markis Kido/Hendra Setiawan (INA)
DD: Yang Wei/Zhang Jiewen (CHN)
MX: Nova Widianto/Lilyana Natsir (INA)

Die Top-Gesetzten in den einzelnen Disziplinen bei der WM 2009:
HE: Lee Chong Wei (MAS)
DE: Zhou Mi (HKG)
HD: Markis Kido/Hendra Setiawan (INA)
DD: Wong Pei Tty/Chin Eei Hui (MAS)
MX: Lee Yong Dae/Lee Hyo Jung (KOR)

Badminton in Indien
Badminton hat sich in den vergangenen Jahren in Indien u. a. als Wettkampfsport enorm positiv entwickelt. Zahlreiche Spielerinnen und Spieler rückten in die Weltspitze vor und spiel(t)en z. B. auch in der deutschen Bundesliga. Beispiele dafür sind Arvind Bhat, der in der Saison 2008/2009 für den Deutschen Mannschaftsmeister 1. BC Bischmisheim aufschlug, und Chetan Anand in Diensten des Deutschen Vizemeisters SG EBT Berlin. Erwartet wird ein großes Medieninteresse an der WM, nicht zuletzt wegen des indischen Nachwuchsstars Saina Nehwal. Die 19 Jahre alte Lokalmatadorin erreichte z. B. bei den Olympischen Spielen in Peking das Viertelfinale und ließ beim Super Series-Turnier in Indonesien im Juni die gesamte Dameneinzel-Konkurrenz hinter sich. 

Dr. Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV