| Die Finalspiele
HE
Dan LIN [5] [CHN] -
[CHN] Jin CHEN [2] 21-18 21-16
GD
Thomas LAYBOURN [7] [DEN]
& Kamilla RYTTER JUHL [DEN] - [INA] Nova WIDIANTO [2]
& [INA] Liliyana NATSIR 21-13 21-17
DD
Yawen ZHANG [8] [CHN]
& Tingting ZHAO [CHN] - [CHN] Shu CHENG [2] & [CHN]
Yunlei ZHAO 17-21 21-17 21-16
DE
Lan LU [7] [CHN]
- [CHN] Xingfang XIE [5] 23-21 21-12
HD
Yun CAI [5] [CHN] &
Haifeng FU [CHN] - [KOR] Jae Sung JUNG [4] & [KOR]
Yong Dae LEE 21-18 16-21 28-26
Am Rande der WM
Günter Wagner auf
dem Weg zum BWF-Line Judge - Nach Hyderabad der Linien wegen
Den Flug nach Hyderabad
hat er selbst bezahlt, für die Unterkunft und Verpflegung sorgte der
Ausrichter. Dafür durfte oder musste, je nach Gesichtspunkt, NRW-Schiedsrichterwart
Günter Wagner bei der WM über die Linien wachen. Jeden Tag war
er im Einsatz: „Es waren in etwa fünf Spiele pro Turniertag, dazu
die Spiele im Halbfinale und Finale.“
Insgesamt waren etwa 90
Linienrichter im Einsatz, 10 davon Nichtinder. Aus Europa neben Günter
noch Netty Oomes aus den Niederlanden und Lajos Csanda aus Ungarn, mit
dem er auch das Zimmer teilte.
Bei Spielen mit deutscher
Beteiligung saß Günter allerdings nicht an der Linie: „Das lag
aber daran, dass ich das erste Spiel von Marc gegen Cordon, für das
ich eingeteilt war, getauscht hatte. Ich wollte Konflikten aus dem Weg
gehen.“
Wie weit es mit der angekündigten
offiziellen Zertifizierung für BWF-Line Judges ist, wusste Günter
nicht so genau zu sagen: „Ich weiß nur, was ich gehört habe.
Im Herbst soll es eine BWF-Council-Sitzung darüber geben. 50 Linienrichter
sollen zertifiziert werden. 14 davon aus Europa, aus Deutschland sind Simon
Adams und ich gemeldet. 10 sind allerdings gesetzt. Das sind jene, die
bei Olympia in Peking an der Linie saßen.“
Mit Tourismus war es allerdings
nicht viel in diesen Tagen: „Ich bin Samstag vor einer Woche angekommen
und fliege Montag wieder heim. Ich bin noch nirgendwo in der Stadt gewesen.
Man hat uns, wenn ich das so sagen darf, ‚empfohlen’, das Hotel nicht auf
eigene Faust zu verlassen. Andererseits ist die Umgebung, in der die Halle
und das Hotel liegen, auch nicht gerade attraktiv. Immerhin haben sie uns
für den Vormittag des Endspieltages eine Stadtrundfahrt versprochen."
Kontakt zu anderen Deutschen
hat er kaum gehabt, es sind auch nicht viele vor Ort: „Und auch hier in
der Halle ist es sehr schwierig, die zugeteilten Bereiche zu verlassen.
Die Halle ist sehr unübersichtlich und überall stehen Sicherheitsleute,
die einen nicht weiterlassen.“ Was die Organisation angeht, teilt er die
Ansicht der meisten Ausländer hier: „Die Inder sind sehr freundlich
und bemüht. Das Problem ist, dass jeder was zu sagen hat und keiner.
Aber irgendwie läuft es dann doch immer. Man muss Geduld haben.“
Diesmal wurde es noch
nichts mit einem Weltmeistertitel
Trainer Xuyan Wang hat vor
den Spielen seiner Schützlinge feuchte Haende und Magenschmerzen
Seinen Anteil am erfolgreichen
Abschneiden von Juliane Schenk - jede indische Zeitung hatte ihren Sieg
gegen Wang Yihan in den Schlagzeilen - hat auch ihr Trainer am Bundestützpunkt
Mülheim Xuyan Wang. Der frühere Vereinstrainer des FC Langenfeld,
der schon Oliver Pongratz und Bjoern Joppien bis an den Fuß der Weltklasse
herangeführt hat, ist seit dem 1. Januar Bundestrainer, mit dem Verantwortungsbereich
Dameneinzel. Julianes Achtelfinalspiel gegen Yihan, bei der ihr der triumphale
Sieg gelang, hatte er mit unendlicher Akribie anhand von Videostudien vorbereitet.
Jakob Hoi, der Bundestrainer fürs Herrendoppel, der Xuyan beim Coachen
assistierte: "Ich war meistens dabei, wenn er mit Juli alles besprochen
hat. Es ist unglaublich, was Xuyan gearbeitet hat. Und als wir nachher
hinter dem Feld auf dem Stuhl saßen, ist genau das von der Chinesin
gekommen, was er vorher herausgearbeitet und angekündigt hatte. Es
war für mich verblüffend, das zu sehen. Respekt für diese
Arbeit."
Auch Juliane war nach dem
Achtelfinale zufrieden mit ihrem Trainer: "Von der Vorbereitung her hat
er es super gemacht. Das war eine gute Arbeit. Hat ja dann auch geklappt."
Nur mit dem von Xuyan angestrebten Weltmeistertitel hat es diesmal noch
nicht ganz geklappt. "Ich will einen Weltmeister herausbringen", hatte
er schon vor Jahren ehrgeizig verkündet. Als das unter Langenfelder
Vereinsbedingungen nicht möglich war, ist er zum DBV gewechselt.
Entsprechend enttäuscht
war er nach Julianes verlorenem Viertelfinale gegen Pi. Aber er sah auch
Julianes Grenzen an diesem Tag. "Ich habe versucht, sie immer wieder zu
puschen, ihr zu sagen, was das für in eine große Chance ist
heute. Aber sie konnte ihrem Körper keine Energie mehr abrufen." So
wird er wohl weiter in den Stunden vor den entscheidenden Wettkämpfen
mit feuchten Händen und Magenschmerzen auf den Beginn warten. Was
niemand glaubt, der ihn ruhig im Spielerblock sitzen sieht - vor den Wettkämpfen
ist Xuyan extem nervös.
Martin Knupp (www.badminton.de)
Juliane Schenk verpasst knapp eine Medaille
Sehr schade für Juliane
Schenk: Die Deutsche Meisterin im Dameneinzel hat bei der Individual-WM
im indischen Hyderabad (10.-16.08.2009) eine Medaille knapp verpasst. Die
26 Jahre alte Weltranglisten-14. unterlag im Viertelfinale der im Ranking
des Badminton-Weltverbandes BWF sechs Plätze besser eingestuften Französin
Pi Hongyan trotz einer tollen Leistung mit 21:15, 15:21, 19:21.
Wie ausgeglichen sich die
Partie zwischen Juliane Schenk und ihrer Gegnerin gestaltete, und wie bravourös
die Deutsche Meisterin kämpfte, zeigt insbesondere die Endphase des
entscheidenden Durchgangs: 15:18, 16:18, 16:19, 17:19, 18:19, 19:19, 19:20,
19:21 – so die Punktestände aus Sicht der am Bundesstützpunkt
der Damen in Mülheim an der Ruhr trainierenden Juliane Schenk im dritten
Satz. Insgesamt dauerte die Partie 1:02 Stunden.
Dennoch kann die zweimalige
EM-Dritte mit ihrem Abschneiden zufrieden sein: Schließlich verzeichnete
die Sportsoldatin der Bundeswehr das beste Ergebnis bei Titelkämpfen
dieser Art in ihrer Karriere. Bei der Individual-WM 2007 war Juliane Schenk
ebenso wie 2003 in der zweiten Runde gescheitert, 2005 erreichte sie im
Dameneinzel-Wettbewerb das Achtelfinale. Zuvor war es erst zwei deutschen
Damen gelungen, bei einer Individual-WM Edelmetall zu holen: 2005 sorgte
Huaiwen Xu, die vor wenigen Wochen ihre überaus erfolgreiche Karriere
beendete, als Drittplatzierte für die erste WM-Medaille für den
Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV) in der Historie. 2006 wurde
die heute 34-Jährige erneut Dritte – gemeinsam mit Petra Overzier
(seit ihrer Heirat Petra Reichel), die sich bei der WM vor drei Jahren
somit ebenfalls über den Gewinn der Bronzemedaille freuen durfte.
Damit wird die Individual-WM 2009 ohne deutsche Beteiligung fortgesetzt.
Die Endspiele werden am Sonntag (16.08.2009) ausgetragen. Die Französin
Pi Hongyan erreichte erstmals bei einer Individual-WM die Vorschlussrunde.
Die Spiele der DBV-Starter/innen
am Freitag:
Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr.
11) – Pi Hongyan (Frankreich/Nr. 8) 21:15, 15:21, 19:21
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin
DBV)
Juliane Schenk schaffte
den Einzug ins Viertelfinale
Phantastischer Erfolg
für Juliane Schenk (SG EBT Berlin):
Die Deutsche Meisterin im
Dameneinzel hat bei der Individual-WM im indischen Hyderabad (10.-16.08.2009)
das Viertelfinale erreicht. In der Runde der besten 16 Damen bezwang die
26 Jahre alte Weltranglisten-14. die im Ranking des Badminton-Weltverbandes
BWF zehn Plätze besser eingestufte Chinesin Wang Yihan mit 21:18,
21:15. Nach 39 Minuten stand fest, dass die zweimalige EM-Dritte aus Deutschland,
die bei der WM an Nummer elf gesetzt ist, bei den diesjährigen Titelkämpfen
mindestens ein weiteres Spiel bestreiten darf.
Juliane Schenk, die von den
DBV-Verantwortlichen vor der WM als die von den Möglichkeiten her
aussichtsreichste deutsche Vertreterin eingeschätzt worden war, hatte
bereits in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder ihr enormes
Potenzial unter Beweis gestellt. So z. B. bei den Super Series-Turnieren
im Juni in Singapur und in Indonesien, als sie jeweils im Achtelfinale
denkbar knapp an der späteren Turniersiegerin scheiterte. Wang Yihan,
bei der WM in Hyderabad an Position vier notiert, zählt zu den absoluten
Spitzenleuten ihres Landes. Bei der Mixed-Team-WM um den Sudirman Cup,
Mitte Mai in
Guangzhou/China, war die
Jugend-Weltmeisterin von 2006 von den Verantwortlichen in allen Dameneinzel-Partien
eingesetzt worden. Die Gastgeber verteidigten ihren Titel souverän.
In diesem Jahr gewann Wang Yihan bereits zwei Super Series-Turniere und
auch die German Open in Mülheim an der Ruhr.
Im Viertelfinale trifft Juliane
Schenk nun am Donnerstag auf die Französin Pi Hongyan. Die Weltranglistenachte,
die bei der WM ebenfalls an Nummer acht gesetzt ist, warf die Bronzemedaillengewinnerin
der Olympischen Spiele 2008, Maria Kristin Yulianti, aus dem Turnier. Die
bei den Titelkämpfen an Position 15 notierte Indonesierin (Weltranglistenplatz
19) unterlag Pi Hongyan mit 13:21, 14:21. Bei der Individual-WM 2007 war
Juliane Schenk ebenso wie 2003 in der zweiten Runde gescheitert, 2005 erreichte
sie im Dameneinzel-Wettbewerb das Achtelfinale. Der Einzug ins Viertelfinale
bei der WM 2009 ist somit bei Titelkämpfen dieser Art der größte
Erfolg für die Sportsoldatin der Bundeswehr. Würde die Deutsche
das nächste Match gewinnen, hätte sie eine Medaille sicher. Die
anderen DBV-Vertreter/innen waren bereits zuvor ausgeschieden.
Die Spiele der DBV-Starter/innen
am Donnerstag:
Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr.
11) – Wang Yihan (China/Nr. 4) 21:18, 21:15
Die nächsten Spiele
der DBV-Starter/innen:
DE: Juliane Schenk (SG EBT
Berlin/Nr. 11) – Pi Hongyan (Frankreich/Nr. 8) - am Freitag (14.08.2009)
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin
DBV)
Juliane Schenk steht im
Achtelfinale
Ein Sieg, drei Niederlagen:
So lautet die Bilanz vom Mittwoch für den Deutschen Badminton-Verband
e. V. (DBV) bei der Individual-WM im indischen Hyderabad (10.-16.08.2009).
Einzig die zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel, Juliane Schenk, schaffte
den Einzug ins Achtelfinale. Der Deutsche Meister im Herreneinzel, Marc
Zwiebler, schied hingegen ebenso in der zweiten Runde aus wie die nationalen
Titelträger im Herrendoppel, Kristof Hopp/Johannes Schöttler,
und die Deutschen Vizemeister in dieser Disziplin, Michael Fuchs/Ingo Kindervater.
Dameneinzel
Juliane Schenk (SG EBT Berlin),
die von den DBV-Verantwortlichen vor der WM als die von den Möglichkeiten
her aussichtsreichste deutsche Vertreterin eingeschätzt worden war,
hatte beim 21:9, 21:11 gegen die Russin Ella Diehl, die Ehefrau des Bundestrainers
Talententwicklung, Rainer Diehl, keine Mühe. Binnen 28 Minuten
machte die 26 Jahre alte Weltranglisten-14. ihren Zweitrundensieg perfekt.
Im Achtelfinale steht die Sportsoldatin der Bundeswehr vor einer sehr schweren
Aufgabe: In der Runde der besten 16 Damen trifft Juliane Schenk am Donnerstag
(13.08.2009) als Nummer 11 der Setzliste auf die bei der WM an Position
4 notierte Chinesin Wang Yihan. Die Jugend-Weltmeisterin von 2006 gewann
in diesem Jahr unter anderem schon zwei Super Series-Turniere. Aber auch
die Deutsche Meisterin stellte in den vergangenen Wochen und Monaten immer
wieder ihr Potenzial unter Beweis. So z. B. bei den Super Series-Turnieren
im Juni in Singapur und in Indonesien, als sie jeweils im Achtelfinale
denkbar knapp an der späteren Turniersiegerin
scheiterte.
Herreneinzel
Während Juliane Schenk
jubeln durfte, ist für Marc Zwiebler (1. BC Beuel) die Individual-WM
2009 beendet. Der 25-Jährige musste sich in einer Partie der zweiten
Runde klar dem ungesetzten Japaner Kenichi Tago geschlagen geben. 15:21,
10:21 lautete nach 31 Minuten das Endergebnis aus Sicht des Weltranglisten-31.
im Match gegen den im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF zehn Plätze
besser notierten Asiaten.
Herrendoppel
Und auch der Herrendoppel-Wettbewerb
wird bei den diesjährigen Titelkämpfen ohne deutsche Beteiligung
fortgesetzt: Die Deutschen Meister, Kristof Hopp und Johannes Schöttler
(beide 1. BC Bischmisheim),
unterlagen in drei engen
Durchgängen und nach mehr als einer Stunde Spielzeit den ungesetzten
Chinesen He Hanbin/Shen Ye mit 26:24, 16:21, 17:21. Etwas deutlicher fiel
die Niederlage der Deutschen Vizemeister, Michael Fuchs und Ingo Kindervater
(1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel), aus: Sie verloren binnen 32 Minuten mit
21:23, 14:21 gegen die an Position 15 notierte Paarung Fang Chieh Min/Lee
Sheng Mu aus Taiwan.
Die Spiele der DBV-Starter/innen
am Mittwoch:
HE: Marc Zwiebler – Kenichi
Tago (Japan) – 15:21, 10:21
DE: Juliane Schenk (SG EBT
Berlin/Nr. 11) – Ella Diehl (Russland) – 21:9, 21:11
HD: Kristof Hopp/Johannes
Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim) – He Hanbin/Shen Ye (China) –
26:24, 16:21, 17:21
Michael Fuchs/Ingo Kindervater
(1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) – Fang Chieh Min/Lee Sheng Mu (Taiwan/Nr.
15) – 21:23, 14:21
Die nächsten Spiele
der DBV-Starter/innen:
DE: Juliane Schenk (SG EBT
Berlin/Nr. 11) – Wang Yihan (China/Nr. 4) – am Donnerstag (13.08.2009)
www.badminton.de zur Verfügung.
Dr. Claudia Pauli, (Pressesprecherin
DBV
Licht und Schatten für
den DBV
Individual-WM im indischen
Hyderabad (10.-16.08.2009): Während der Deutsche Meister Marc Zwiebler
sein Auftaktmatch im Herreneinzel binnen 26 Minuten sicher gewann, scheiterten
die Deutschen Vizemeister im Mixed, Johannes Schöttler und Birgit
Overzier, in der zweiten Runde in zwei äußerst knappen Durchgängen.
Herreneinzel
Marc Zwiebler (1. BC Beuel)
setzte sich zum Auftakt mit 21:15, 21:11 gegen Kevin Cordon aus Guatemala
durch. In der zweiten Runde trifft der Weltranglisten-31. aus Deutschland
am Mittwoch auf den ebenfalls ungesetzten Japaner Kenichi Tago. Dieser
bezwang in seiner Erstrundenpartie den an Position sieben notierten Dänen
Joachim Persson mit 16:21, 21:14, 21:13.
Mixed
Schade für die Deutschen
Vizemeister im Mixed, Johannes Schöttler und Birgit Overzier (1. BC
Bischmisheim/1. BC Beuel): Die beiden 24-Jährigen mussten sich in
der zweiten Runde mit 19:21, 24:26 dem bei der WM an Nummer 10 gesetzten
Duo Wiratama Yohan Hadikusumo/Chau Hoi Wah aus Hongkong geschlagen geben.
Damit geht der Mixed-Wettbewerb in Hyderabad ohne deutsche Beteiligung
weiter. Johannes Schöttler, der seine erste Individual-WM bestreitet,
ist allerdings noch in der Herrendoppel-Konkurrenz vertreten.
Aufschläge am Mittwoch
Die Deutsche Meisterin und
zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), hatte
am Dienstag spielfrei. In einer Partie der zweiten Runde trifft die 26-Jährige
morgen auf die Russin Ella Diehl. Ebenfalls am Mittwoch bestreiten die
Deutschen Meister im Herrendoppel, Kristof Hopp und Johannes Schöttler
(beide 1. BC Bischmisheim), ihre Zweitrundenpartie, die allerdings erst
ihr
erstes Match bei dieser
WM sein wird. Nach dem Rückzug ihrer englischen Erstrundengegner kamen
die Deutschen zunächst kampflos weiter. Kontrahenten der DBV-Asse
sind morgen die ungesetzten Chinesen He Hanbin/Shen Ye. Genauso am morgigen
Tag werden sich die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs und Ingo Kindervater
(1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) mit der an Position 15 notierten Paarung
Fang
Chieh Min/Lee Sheng Mu aus
Taiwan auseinandersetzen. Auch bei dieser Partie handelt es sich um ein
Match aus der zweiten Runde.
Die Spiele der DBV-Starter/innen
am Dienstag:
HE: Marc Zwiebler (1. BC
Beuel) - Kevin Cordon (GUA) – 21:15, 21:11
MX: Johannes Schöttler/Birgit
Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Wiratama Yohan Hadikusumo/Chau
Hoi Wah 19:21, 24:26
Die nächsten Spiele
der DBV-Starter/innen:
HE: Marc Zwiebler – Kenichi
Tago (Japan) – am Mittwoch (12.08.2009)
DE: Juliane Schenk (SG EBT
Berlin/Nr. 11) – Ella Diehl (RUS) – am Mittwoch (12.08.2009)
HD: Kristof Hopp/Johannes
Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim) – He Hanbin/Shen Ye (China) –
am Mittwoch (12.08.2009)
Michael Fuchs/Ingo Kindervater
(1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) – Fang Chieh Min/Lee Sheng Mu (Taiwan/Nr.
15) – am Mittwoch (12.08.2009)
Dr. Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV)
Gelungener Auftakt aus deutscher Sicht
Einen gelungenen Auftakt
verzeichnete der Deutsche Badminton-Verband e. V. (DBV) bei der Individual-WM
im indischen Hyderabad (10.-16.08.2009): Sowohl Juliane Schenk im Dameneinzel
als auch das Herrendoppel Michael Fuchs/Ingo Kindervater und das Mixed
Johannes Schöttler/Birgit Overzier erreichten am Montag nach Siegen
die zweite Runde. Kampflos kamen im Herrendoppel Kristof Hopp/Johannes
Schöttler weiter, ausgeschieden ist hingegen Herreneinzel- Spezialist
Dieter Domke. Marc Zwiebler bestreitet erst am morgigen Dienstag seine
Erstrundenpartie.
Dameneinzel
Mühelos gewann die
von den Möglichkeiten her aussichtsreichste DBV-Vertreterin bei der
Individual-WM 2009, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), ihr Auftaktmatch: Die
zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel, die in Hyderabad an Position 11 notiert
ist, setzte sich mit 21:8, 21:12 gegen Lokalmatadorin Aditi Mutatkar aus
Indien durch. Nächste Gegnerin der 26 Jahre alten Deutschen ist Ella
Diehl, die Ehefrau des Bundestrainers Talententwicklung, Rainer Diehl.
Die Russin belegt derzeit in der Weltrangliste Rang 27 (Stand: 06.08.2009),
Juliane Schenk wird im BWF-Ranking an Position 14 geführt.
Herreneinzel
Chancenlos war – trotz einer
beachtlichen Leistung – wie erwartet Herreneinzel- Spezialist Dieter Domke
(1. BC Bischmisheim): Der Vize-Europameister der Jugend von 2005 hatte
großes Pech bei der Auslosung und musste gleich zum Auftakt gegen
den top-notierten Malaysier Lee Chong Wei antreten. Der 22 Jahre alte Deutsche,
der nach einem Ermüdungsbruch im Schienbein erst seit einigen Wochen
wieder voll trainiert, unterlag dem Weltranglistenersten binnen 25 Minuten
mit 14:21, 10:21. Der dreimalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC
Beuel) steigt erst am Dienstag (11.08.2009; nicht vor 17.30 Uhr MESZ) ins
Turnier ein. Der 25-Jährige steht zum Auftakt vor einer lösbaren
Aufgabe: Als Weltranglisten-31. trifft Marc Zwiebler auf Kevin Cordon aus
Guatemala, der im BWF-Ranking momentan auf Rang 64 geführt wird.
Herrendoppel
Kampflos erreichten die
Deutschen Meister im Herrendoppel, Kristof Hopp und Johannes Schöttler
(beide 1. BC Bischmisheim), die zweite Runde: Ihre eigentlichen Auftaktgegner,
die an Nummer 9 gesetzten und zum erweiterten Favoritenkreis zählenden
Engländer Anthony Clark und Nathan Robertson, sagten ihren WM-Start
kurzfristig ab. Dies gilt im Übrigen für die gesamte englische
Delegation. Aufgrund der „Schweinegrippe“ und aus Angst vor Terroranschlägen
zog der englische Badminton-Verband einen Tag vor dem ersten Aufschlag
das komplette Team vom Turnier zurück. Kristof Hopp/Johannes Schöttler
bestreiten nun erst verspätet ihr erstes WM-Match. Die Paarung, die
erst seit Herbst vergangenen Jahres gemeinsam Turniere absolviert, trifft
dann entweder auf ein Duo aus China oder auf eine Paarung aus der Ukraine.
Die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs und Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1.
BC Beuel) stehen nach ihrem deutlichen 21:8, 21:16-Auftaktsieg über
die Franzosen Baptiste Careme/Labar Ronan nun einer gesetzten Paarung aus
Taiwan oder einem Schweizer Duo gegenüber. Die nächsten Gegner
der in der Weltrangliste auf Platz 23 geführten DBV-Asse werden –
ebenso wie die Kontrahenten von Kristof Hopp/Johannes Schöttler –
erst am Dienstag (11.08.2009) ermittelt.
Mixed
Einen souveränen Auftakterfolg
verbuchten auch die Deutschen Vizemeister im Mixed, Johannes Schöttler/Birgit
Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel): Binnen 20 Minuten besiegten
die beiden 24-Jährigen ihre neuseeländischen Gegner Henry Tam
und Donna Haliday mit 21:15, 21:8. In der zweiten Runde müssen sich
die Deutschen am Dienstag (11.08.2009) mit Wiratama Yohan Hadikusumo und
Chau Hoi Wah aus Hongkong auseinandersetzen. Das an Position 10 notierte
Duo hatte zum WM-Start beim 21:10, 21:8 keine Mühe gegen eine Schweizer
Paarung.
Huaiwen Xu doch nicht vor
Ort
Entgegen ihrer ursprünglichen
Absicht, in ihrer Funktion in der Athleten-Kommission des Badminton-Weltverbandes
BWF an einer Sitzung teilzunehmen und somit auch in Hyderabad anwesend
zu sein, sagte die zweimalige Europameisterin und zweimalige WM-Dritte
im Dameneinzel, Huaiwen Xu, die Reise nach Indien kurzfristig ab. Grund
sind anderweitige Verpflichtungen an ihrem neuen Wohnort in den USA. Im
Juli hatte die heute 34-Jährige gemeinsam mit ihrem Ehemann Deutschland
verlassen, um in den Vereinigten Staaten von Amerika u.a. ein Studium zu
beginnen.
Die ersten Spiele der DBV-Starter/innen:
HE:
Marc Zwiebler (1. BC Beuel)
- Kevin Cordon (GUA) – am Dienstag (11.08.2009)
Dieter Domke (1. BC Bischmisheim)
- Lee Chong Wei (MAS/Nr. 1) 14:21, 10:21
DE:
Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr.
11) - Aditi Mutatkar (IND) 21:8, 21:12
HD:
Michael Fuchs/Ingo Kindervater
(1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Baptiste Careme/Labar Ronan (FRA) 21:8,
21:16
Kristof Hopp/Johannes Schöttler
(beide 1. BC Bischmisheim) - Anthony Clark/Nathan Robertson (ENG/Nr. 9)
– kampflos für Hopp/Schöttler
MX:
Johannes Schöttler/Birgit
Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Henry Tam/Donna Haliday (NZL)
21:15, 21:8.
Dr. Claudia Pauli (Pressesprecherin
DBV)
DBV mit zwei Damen und
sechs Herren bei der Individual-WM in Indien vom 10.-16.08.2009
Nachdem Deutschlands Badmintonasse
bereits zweimal in diesem Jahr bei einem internationalen Großereignis
als Team um Medaillen gekämpft haben (Mixed-Team-EM in England, Mixed-Team-WM
in China), geht es Mitte August nun für jede/n einzelne/n Spieler/in
darum bestmöglich abzuschneiden: Die Individual-WM steht an. Dieser
Wettbewerb wird jährlich ausgetragen – mit Ausnahme der Jahre, in
denen Olympische Spiele stattfinden. 2009 spielen die weltbesten Athletinnen
und Athleten vom 10.-16.08. im indischen Hyderabad um Edelmetall im Herreneinzel,
Dameneinzel, Herrendoppel, Damendoppel und Mixed.
Vom Deutschen Badminton-Verband
e. V. (DBV) nehmen acht Spieler/innen an der WM teil. Als einziger DBV-Vertreter
startet Johannes Schöttler (1. BC Bischmisheim) in zwei Disziplinen:
im Herrendoppel und im Mixed. Die Doppel, die für Deutschland in Hyderabad
an den Start gehen, bestreiten in dieser Konstellation ihre erste Individual-WM.
Sie wurden nach den Olympischen Spielen 2008 neu zusammengestellt.
Erste WM ohne Huaiwen Xu
Nicht mehr aktiv dabei sein
wird die zweimalige Europameisterin und zweimalige WM-Dritte im Dameneinzel,
Huaiwen Xu. Die 33-Jährige beendete vor wenigen Wochen ihre immens
erfolgreiche Karriere und begann in den USA mit einem Studium. Lange Zeit
hatte sich Huaiwen Xu die Entscheidung offen gelassen, ob sie bei
der WM startet. Doch aufgrund anhaltender starker Kniebeschwerden war es
ihr nicht möglich entsprechend zu trainieren. Schließlich entschloss
sich die fünfmalige Deutsche Meisterin, schon eher in die USA zu gehen
als zunächst geplant. Bei der WM in Hyderabad wird Huaiwen Xu dennoch
an einigen Tagen vor Ort sein: Sie nimmt in ihrer Funktion in der Athleten-Kommission
des Badminton-Weltverbandes BWF an einer Sitzung teil.
Dameneinzel
Als die von den Möglichkeiten
her aussichtsreichste DBV-Vertreterin ist bei der Individual-WM 2009 die
zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), einzuschätzen.
„Prinzipiell war es für uns wichtig, dass sie einen Setzplatz erhält.
Denn ein Setzplatz verhindert, dass man gleich zum Auftakt gegen eine Top-Spielerin
bzw. einen Top-Spieler antreten muss“, sagt DBV-Sportdirektor Martin Kranitz
und fügt hinzu: „Die ersten beiden Runden sind nicht einfach, aber
machbar. Im Achtelfinale würde dann in Wang Yihan eine der Top-Chinesinnen
auf Juliane warten. Sie ist eine ganz harte Nuss, hat in diesem Jahr
schon zwei Super Series-Turniere
gewonnen und auch beim Sudirman Cup alle Partien bestritten. Juliane hat
allerdings in der letzten Zeit immer wieder gezeigt, dass sie gegen Top-Spielerinnen
sehr knapp spielt.“ Zudem ist auch und gerade bei einer WM nichts gewiss.
So können z. B. schnell ein oder zwei der Favoriten ausscheiden.
Die 26 Jahre alte Sportsoldatin
der Bundeswehr stellte ihr Potenzial z. B. bei den Super Series- Turnieren
im Juni in Singapur und Indonesien unter Beweis, als sie jeweils im Achtelfinale
denkbar knapp an der späteren Turniersiegerin scheiterte. Das WM-Viertelfinale
zu erreichen, wäre für Juliane Schenk ein Riesen-Erfolg. Die
Weltranglisten-14. (BWF-Ranking vom 20.07.2009) ist bei den Titelkämpfen
in Hyderabad an
Position elf notiert. In
Runde eins muss sich die Deutsche Meisterin mit Aditi Mutatkar aus dem
Gastgeberland auseinandersetzen. Vor heimischem Publikum wird die Weltranglisten-30.
sicherlich top-motiviert sein. Zudem entwickelten sich zahlreiche indische
Spieler/innen in den vergangenen Monaten hervorragend. Dennoch geht Juliane
Schenk als Favoritin in die Partie. Im zweiten Durchgang wäre vermutlich
Ella Diehl, die Ehefrau des DBV-Trainers für Talentsichtung und –förderung,
Rainer Diehl, Gegnerin von Juliane Schenk. Die Russin belegt derzeit in
der Weltrangliste Rang 26.
Herreneinzel
Der dreimalige Deutsche
Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) steht zum Auftakt vor einer lösbaren
Aufgabe: Der 25 Jahre alte Weltranglisten-31. trifft auf Kevin Cordon aus
Guatemala, der im BWFRanking momentan auf Rang 74 geführt wird. Nächster
Gegner des Bonners wäre der an Position sieben notierte Däne
Joachim Persson (WRL-7.), Viertelfinalist bei den All England Open 2009,
der allerdings zuletzt unter Knieproblemen litt, oder Kenichi Tago (21.)
aus Japan. „Marcs Auslosung ist noch ok. Als Ungesetzter trifft er wahrscheinlich
auf einen Gesetzten, bei dem durchaus eine Chance auf den Sieg vorhanden
ist“, so die Einschätzung von DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.
Großes Pech bei der
Auslosung hatte hingegen der zweite deutsche Starter im Herreneinzel, Dieter
Domke (1. BC Bischmisheim): Der Vize-Europameister der Jugend von 2005
muss gleich zum Auftakt gegen den top-notierten Malaysier Lee Chong Wei
antreten. „Schlimmer hätte es eigentlich nicht kommen können“,
meint Martin Kranitz. Außerdem befindet sich der 22-Jährige
erst seit wenigen Wochen wieder im vollen Training. Aufgrund eines Ermüdungsbruchs
musste Dieter Domke lange Zeit pausieren und unter anderem auf die Teilnahme
am Playoff-Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft für seinen
vorherigen Verein, SG EBT Berlin, verzichten.
Herrendoppel
Ein schwieriges Auftaktlos
erwischten auch die Deutschen Meister im Herrendoppel, Kristof Hopp und
Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim): Sie müssen sich
mit den erfahrenen Engländern Anthony Clark und Nathan Robertson auseinandersetzen
(Nr. 9). Die Weltranglistenneunten sorgten Mitte Juni für Aufsehen,
als sie im Finale des Super Series-Turniers in Singapur die Olympiasieger
von 2008 und Titelverteidiger, Markis Kido und Hendra Setiawan aus Indonesien,
in zwei Sätzen bezwangen. Die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs
und Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) bekommen es in Runde
eins mit den Franzosen Baptiste Careme/Labar Ronan zu tun, die im BWF-Ranking
derzeit 86. sind. Die Deutschen rangieren aktuell auf Platz 23 und sind
entsprechend favorisiert.
Mixed
Eine Paarung aus Neuseeland
wird Auftaktgegner des deutschen Mixed Johannes Schöttler/Birgit Overzier
(1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) sein: Henry Tam und Donna Haliday sollten
von den beiden Deutschen, die wie die Herrendoppel Kristof Hopp/Johannes
Schöttler und Michael Fuchs/Ingo Kindervater erst seit dem Herbst
vergangenen Jahres gemeinsam Turniere bestreiten, zu schlagen sein.
Zwei Debütanten Während
Juliane Schenk, Marc Zwiebler, Birgit Overzier, Ingo Kindervater, Kristof
Hopp und Michael Fuchs bereits mindestens einmal bei Individual-Weltmeisterschaften
dabei waren, nehmen
Dieter Domke und Johannes
Schöttler erstmals an Titelkämpfen dieser Art teil. Sie sammelten
allerdings bereits bei Mannschaftswettbewerben WM-Erfahrung. Das Ziel sollte
laut DBVSportdirektor Martin Kranitz für alle deutschen Spieler/innen
das Erreichen des Achtelfinals sein, wenn möglich sogar der Einzug
ins Viertelfinale.
Kurzfristige Absagen
Für die WM nominiert
waren auch Sandra Marinello (1. BC Düren) und Annekatrin Lillie (BW
Wittorf). Beide mussten jedoch aus studienbedingten Gründen kurzfristig
auf die Reise nach Indien verzichten. Sandra Marinello wäre zusammen
mit Birgit Overzier im Damendoppel angetreten, Annekatrin Lillie gemeinsam
mit Michael Fuchs im Mixed-Wettbewerb.
Die Erstrundengegner/innen
der DBV-Spieler/innen:
HE:
Marc Zwiebler (1. BC Beuel)
- Kevin Cordon (GUA)
Dieter Domke (1. BC Bischmisheim)
- Lee Chong Wei (MAS/Nr. 1)
DE:
Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Nr.
11) - Aditi Mutatkar (IND)
HD:
Michael Fuchs/Ingo Kindervater
(1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Baptiste Careme/Labar Ronan (FRA)
Johannes Schöttler/Kristof
Hopp (beide 1. BC Bischmisheim) - Anthony Clark/Nathan Robertson (ENG/Nr.
9)
DD: ohne deutsche Beteiligung
MX:
Johannes Schöttler/Birgit
Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) - Henry Tam/Donna Haliday (NZL)
Als Trainer sind Jeroen van
Dijk (Bundestrainer Herreneinzel), Jakob Hoi (Bundestrainer Herrendoppel/Mixed)
und Xu Yan Wang (Bundestrainer Dameneinzel) vor Ort dabei. Die Anreise
der DBV-Delegation erfolgt am 06.08.2009.
Die Titelverteidiger (Weltmeister
von Kuala Lumpur 2007):
HE: Lin Dan (CHN)
DE: Zhu Lin (CHN)
HD: Markis Kido/Hendra Setiawan
(INA)
DD: Yang Wei/Zhang Jiewen
(CHN)
MX: Nova Widianto/Lilyana
Natsir (INA)
Die Top-Gesetzten in den
einzelnen Disziplinen bei der WM 2009:
HE: Lee Chong Wei (MAS)
DE: Zhou Mi (HKG)
HD: Markis Kido/Hendra Setiawan
(INA)
DD: Wong Pei Tty/Chin Eei
Hui (MAS)
MX: Lee Yong Dae/Lee Hyo
Jung (KOR)
Badminton in Indien
Badminton hat sich in den
vergangenen Jahren in Indien u. a. als Wettkampfsport enorm positiv entwickelt.
Zahlreiche Spielerinnen und Spieler rückten in die Weltspitze vor
und spiel(t)en z. B. auch in der deutschen Bundesliga. Beispiele dafür
sind Arvind Bhat, der in der Saison 2008/2009 für den Deutschen Mannschaftsmeister
1. BC Bischmisheim aufschlug, und Chetan Anand in Diensten des Deutschen
Vizemeisters SG EBT Berlin. Erwartet wird ein großes Medieninteresse
an der WM, nicht zuletzt wegen des indischen Nachwuchsstars Saina Nehwal.
Die 19 Jahre alte Lokalmatadorin erreichte z. B. bei den Olympischen Spielen
in Peking das Viertelfinale und ließ beim Super Series-Turnier in
Indonesien im Juni die gesamte Dameneinzel-Konkurrenz hinter sich.
Dr. Claudia Pauli
(Pressesprecherin DBV |