Harmonisch aber durchaus
diskussionsfreudig war der diesjährige DBV Verbandstag in Nürtingen,
wo der BLV Baden-Württemberg den Delegierten ein guter Gastgeber war.
So gilt auch der Dank der
NRW Delegation hier einmal an erster Stelle dem BLV BW und seinen Mitarbeitern,
mit dem Präsidenten Bernhard Mai an der Spitze für die rundum
gelungene Veranstaltung. Bereits am Donnerstag trafen die ersten Delegierten,
darunter auch die NRW Delegation, in Nürtingen ein und am Abend wurden
in einer Weinstube bereits die ersten Gespräche geführt. Am Freitagnachmittag
dann wie immer die Präsidentenrunde des DBV Präsidiums mit den
Landesfürsten, leider hatte jedoch der BLV Mecklenburg-Vorpommern
abgesagt. Hier werden dann alle Punkte des Verbandstages noch einmal vorbereitend
besprochen. Am Abend dann ein Empfang der Gastgeber im Tagungshotel, an
welchem alle Delegierten teilnehmen.
Der eigentliche Verbandstag
verlief dann recht diskussionsfreudig, nach den an anderer Stelle genannten
Ehrungen, nahmen allein die Besprechungen der Rechenschaftsberichte einen
Zeitraum von über anderthalb Stunden in Anspruch, hier konnten jedoch
alle Fragen zur Zufriedenheit der Delegierten beantwortet werden. Die Haushaltsahngelegenheiten
wurden problemlos akzeptiert, so dass dem Präsidium einstimmig Entlastung
erteilt werden konnte. Anträge zur Satzung sowie die erforderliche
Verabschiedung der Satzung wurden schnell verabschiedet. Bei den Anträgen
zur Finanzordnung gab es eine längere Diskussion über die Verlängerung
der bereits beschlossenen Abgaben durch die Landesverbände um ein
weiters Jahr, die Regelung gilt nach Genehmigung des Antrages jetzt bis
2013 gegenüber der bisherigen Fassung, welche bis 2012 vorgesehen
war. Abgelehnt wurden die Anträge der Bundesliga Vollversammlung,
welche ein mehrfaches Spielrecht zulassen sollte. Hier lehnten die Delegierten
nach längerer Diskussion diese Vorhaben mit 206 zu 151 Stimmen ab.
Unter Verschiedenes interessante
Beiträge, zum Beispiel die Überlegung die Verbandszeitschrift
Badminton Sport evtl. zukünftig in vier Regionalausgaben zu produzieren,
dabei könnten dann die Landesverbände auf ein eigenes Verbandsorgan
verzichten, hier sind jedoch noch viele Fragen offen und müssen langfristig
geklärt werden. Interessante Beiträge auch aus dem Breitensport
zum Beispiel schlug Klaus Hasselmann eine Fotowettbewerb „Badminton spielt
man überall“ vor, oder Überlegungen wie man den Schulsport weiter
mit einbeziehen könnte, Klaus Dieter Lemke vom Referat Schulsport
und Dr. Stefan Wengler vom Referat Marketing erörterten hierzu einige
Vorstellungen.
Zum Abschluss wie immer
die Vergabe der Meisterschaften, diesmal für das Jahr 2011, hier werden
dann die Meisterschaften O35 – O75 in Worms ausgetragen, die U22 Meisterschaft
geht nach Regensburg, die Internationale Meisterschaft U18 und die DMM
U15/U18 werden durch die SG EBT Berlin ausgerichtet und die Deutschen Titelkämpfe
U15 / U17 / U19 übernimmt der Tb Rheinhausen 05.
Zum Abschluss des Verbandstages
wurde dann am Samstagabend die Burg Hohenneuffen besucht, hier in 743m
Höhe, mit herrlichem Blick ins Musterländle, klang der Tag bei
einem gemeinsamen Abendessen aus.
Horst Rosenstock
Ehrungen
Wie schon Tradition zeichnet
der DBV zum Beginn des Verbandstages immer langjährige Funktionäre
des Badmintonsports aus. So konnte auch diesmal DBV Präsident Karl
Heinz Kerst, wieder vier Ehrennadeln an DBV Angehörige für besondere
Verdienste um den Badmintonsport verleihen.
Volkmar Burgold
(BLV Thüringen)
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Volkmar Burgold leitet den
BLV Thüringen seit dessen Gründung im Juli 1990 als Präsident.
Er ist damit einer der dienstältesten Landesfürsten im DBV. Schon
im damaligen Deutschen Federball Verband der DDR (DFV der DDR) war Volkmar
Burgold als führender Funktionär tätig und leitete von 1984
– 1990 die Spielkommission des Verbandes als Vorsitzender, vergleichbar
mit der Position des Spielausschuss Vorsitzenden im DBV, heute Referat
Spielbetrieb O19. |
Dietrich Heppner
(BLV Nordrhein-Westfalen)
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Seit 1998 ist Dietrich Heppner
Vizepräsident des DBV und in dieser Funktion auch als Vorsitzender
des Leistungssportausschusses tätig. In seinem Landesverband NRW leitete
er von 1992 – 1998 den Jugendausschuss, auch war er hier Beisitzer im Leistungsausschuss.
Von 1984 -1991 war er Mitglied im Jugendausschuss des Bezirks Süd
II im BLV-NRW, welchen er auch vier Jahre als Vorsitzender leitete. |
Gerd Pigola
(BLV Sachsen)
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Gerd Pigola ist seit 2002
Vizepräsident im DBV für den Spielbetrieb O19, schon von 1991-
1993 war er DBV Vize. 1990 wurde er der letzte Präsident des DFV der
DDR, unter seiner Leitung firmierte der Verband zuletzt als Badminton Sportverband
der DDR (BSV der DDR) und so war er maßgeblich am Zusammenschluss
der beiden Verbände beteiligt bzw. Beitritt der neuen Landesverbände
beteiligt. Zuvor war er viele Jahre Leiter der Materialkommission
im DFV der DDR.
Auch auf dem Spielfeld ist
Gerd Pigola zu Hause, so gewann er im DFV der DDR, insgesamt 17 Meistertitel
in den Altersklassen AK1 und AK2, auch konnte er bei den AK Meisterschaften
des DBV schon einige Medaillen gewinnen. In jungen Jahren bestritt er für
den DFV der DDR, 5 Länderspiele gegen die UdSSR und Indien als Nationalspieler. |
Ulrich Schaaf
(BLV Nordrhein-Westfalen)
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Seit 2004 ist Ulrich Schaaf,
Präsident des größten Landesverbandes im DBV, zuvor war
er hier schon seit 1998 als Vizepräsident im Amt. Viele Jahre arbeitete
er auch als Vorsitzender im Leistungsausschuss und im EDV Ausschuss
seines Landesverbandes. Von 1984 – 1991 war er auch Beisitzer im Jugendausschuss
des Bezirks Nord II im BLV-NRW.
Als Aktiver nimmt er auch
immer wieder mit Erfolg an den Altersklassen Meisterschaften des BLV-NRW
und des DBV teil, zahlreiche Podestplätze bestätigen dies. |
Horst Rosenstock |