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| 9. German International
RBG Dortmund 51 begrüßt Gäste aus allen fünf Kontinenten Vom 21. - 24. Mai 2009 richtete die Reha - und Behindertensport - Gemeinschaft Dortmund 51 die 9. German International, ein Badminton - Turnier für Menschen mit Behinderungen aus. Als Mitausrichter stellte der TSC Eintracht Dortmund die vereinseigenen Sporthallen zur Ver-fügung. An diesem Event nahmen mehr als 90 Sportler/innen aus 16 Nationen teil. Dabei konnte der Verein erstmalig 1 Nationen aus allen fünf Kontinenten begrüßen: Australien, England, Frank-reich, Guatemala, Indien, Irland, Israel, Japan, Niederlande, Nigeria, Russland, Schottland, Spanien, Sir Lanka, Türkei und Deutschland. Darunter waren auch mehrere amtierende Welt- und Europameister. Angeboten wurden zwei Klassen im Bereich Rollstuhl, sieben Klassen im Bereich Standing und weltweit erstmalig zwei Klassen der Kleinwüchsigen. Am Ende waren mehr als 45 Rollstuhl - Fahrer/innen, mehr als 40 Fußgänger/innen mit Behinderungen und 4 Kleinwüchsige gemeldet. Da nicht für alle Klassen genügend Meldungen vorhanden waren, mussten einige Klassen zusammengelegt werden. Ausgetragen wurden die Disziplinen Einzel, Doppel und Mixed- Doppel. Platzierungen der deutschen Spieler: Rollstuhl Klasse 2:
Fußgänger mit
Behinderungen
2. Platz Einzel Kl. 3a: Peter Schnitzler 2. Platz Einzel Kl. BMSTL
3: Jan - Niklas Pott
2. Platz Einzel Kl. BMSTU
5: Frank Dietel
Klassifizierung
Auslosung
Am Freitagmorgen konnte das Turnier um 11.30 Uhr, nach der offiziellen Eröffnung durch die Schirmherrin des Turniers, Frau Bürgermeisterin Birgit Jörder, beginnen. Gestartet wurde im Rolli - Mixed Klasse 2 und Klasse 3 sowie bei den Fußgängern mit den Einzeln. Die Vorrunden wurden bei allen Disziplinen vorrangig in Gruppen ausgetragen, in denen dann jeder gegen jeden spielte. Die Anzahl der Gruppen pro Wettkampf ergab sich aus der Anzahl der Meldungen. Dabei wurden maximal 4 Spieler in eine Gruppe gelost. Pro Gruppe wurde ein Spie-ler nach der der aktuell gültigen internationalen Rangliste gesetzt. Die übrigen Spieler wurden unter Berücksichtigung der Nationen zugelost. Ab dem Viertel- oder Halbfinale ging es für die Gruppenersten und -zweiten im KO-System weiter. Am Samstagmorgen mussten dann alle um 9:30 Uhr wieder an den Start. Geplant war, am Sams-tag bis einschließlich der Halbfinale zu spielen, damit am Sonntag nur noch die Finale gespielt werden mussten. Das „Gewusel“ in den beiden Sporthallen war dementsprechend groß. Selten blieb ein Spielfeld länger als zwei Minuten unbesetzt. Aber die Sportler/innen, Schiedsrichter und jugendlichen Spielfeldhelfer waren sehr diszipliniert, so dass man den Spielplan am Sams-tagabend fast eingehalten hatte. Sonntagmorgen wurden um 9.30
Uhr die letzten Halbfinalspiele im Damen und Herren Rolli - Doppel aufgerufen,
parallel wurden bei den Fußgängern bereits die ersten Finale
aufgerufen. Bei der Vielzahl der Finalspiele war eine sinnvolle Reihenfolge
der Spiele sowieso schon sehr schwierig, da es mehrere Spieler/innen gab,
die in allen Disziplinen an den Start gingen.
Ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer wäre die 9. German International niemals so erfolg-reich durchgeführt worden. Am Ende haben mehr als 90 Jugendliche und Erwachsene in den ver-schiedensten Bereichen mitgeholfen. Mit ihrem persönlichen Engagement hat jeder Einzelne zum Gelingen beigetragen. Da gab es unter anderem: die Dolmetscher (Nannis) für die Teams, die physiotherapeutische Betreuung für die Teams, den Rollstuhl - und Prothesenservice, die Turnierleitung, geprüfte DBV Schiedsrichter, den Fahrdienst, die jugendlichen Spielfeldhelfer, die Essens- und Wasserausgabe und die ärztliche Betreuung. Petra Opitz |