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| Vom 6. Mai bis zum 8. Mai
stand in diesem Jahr, erstmalig im Frühjahr, das Bundesfinale Jugend
trainiert für Olympia (JtfO) auf dem Programm. Alle Siegermannschaften
ihrer jeweiligen Bundesländer, hatten sich automatisch für das
Bundesfinale qualifiziert. Badminton wird in zwei Wettkampfklassen (II,
14-17 Jahre und III, 12-15 Jahre) gespielt.
In der Wettkampfklasse II ging die Luisenschule aus Mülheim an den Start, die gleichzeitig die Partnerschule des Leistungssports des dort ansässigen Yonex Badminton Internates ist. Das komplette Team bestand aus folgenden Spielern: Fabian Scherpen, Raphael Beck, Niklas Niemczyk, Lukas Mühlhaus, Fabienne Deprez, Jasmin Wu (alle Teil- bzw. Vollinternatsschüler), sowie Loraine Kahlmeier und Hanna Althoff. Das Team wurde betreut von Elke Kraut-Kleinschmidt (Lehrerin der Luisenschule) und Daniel Mühlhaus, als „Vertreter“ des Badminton Landesverbandes NRW.
Vorab traf man sich am Dienstagmorgen noch zu einem Pressetermin für die örtliche Zeitung, sowie zur Verabschiedung durch den Schulleiter. Mit Setzplatz 1 in der Tasche ging es in Richtung Berlin. Gespielt wurde in vier Dreiergruppen, die am ersten Tag komplett ausgespielt wurden. Unser favorisiertes Team hatte es mit Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen zu tun. Gespielt wurde pro Mannschaftsspiel immer ein Damen- und Herrendoppel, ein Mixed sowie zwei Damen- und Herreneinzel. Im ersten Spiel gegen Sachsen Anhalt ließ man das „Ersatz“- Damendoppel Kahlmeier/Althoff auflaufen, die zwar ein gutes Spiel machten, leider trotzdem verloren. Die restlichen sechs Spiele konnte man dann recht deutlich in zwei Sätzen jeweils für sich entscheiden. Im zweiten Gruppenspiel gegen die Delegation aus Mecklenburg Vorpommern gelang vom Mannschaftsergebnis her derselbe Streich. Nur durfte jetzt der Ersatzmann der Jungen, Lukas Mühlhaus ran und gewann auch prompt mit Fabian Scherpen deutlich sein Spiel. Außer das zweite Dameneinzel gingen wieder alle Spiele auf das Punktekonto der Mülheimer. Im letzten Spiel wollte das „Trainerduo“ in Hinsicht auf das Viertelfinale, das ja schon erreicht war, gegen die wohl stärkeren Niedersachsen, eine der besten Aufstellungen bringen. Die Spieler/innen aus Niedersachsen mussten gewinnen, um noch eine Chance auf das Viertelfinale zu haben, da sie im Vorfeld unglücklich gegen Sachsen-Anhalt verloren hatten und sich nur zwei Mannschaften pro Gruppe für das VF qualifizieren konnten. Doch bis auf ein Dameneinzel konnten sie kein Spiel gewinnen. Somit war das Team aus NRW, mit einem Punktestand von 3:0 und 18:3 sicher ins Viertelfinale eingezogen, welches am nächsten Tag gegen das Team aus Baden Württemberg stattfinden sollte. Da die Viertelfinals vor den Platzierungsspielen 9-16 stattfinden sollten, war es ein Grund mehr für das Team, dieses Spiel zu gewinnen, da nach dem Viertelfinale für alle Teams die ihr Spiel gewannen, ein freier Tag winkte. Die Halbfinals sollten erst am letzten Tag ausgetragen werden. In diesem Spiel gegen das Gymnasium aus Philippsburg durfte wieder einmal Lukas auflaufen. Und den NRW`lern gelang sogar ein besonderer Coup. Sie gewannen das Spiel in beeindruckender Manier mit 7:0 und standen somit im Halbfinale. Der Halbfinalgegner war das Staatl. Heinrich Heine Gymnasium Kaiserslautern, welches in den letzten Jahren mehrfach unter den vorderen Plätzen mitmischen konnte. Außerdem konnten sie in einem spannendem 4:3 Match die starken Herren aus Hessen ausschalten. Und so kam es schon im Halbfinale, zum vermeidlichen Finale Mülheim gegen Kaiserslautern. Den freien Tag genossen, kamen die Spieler und Spielerinnen sehr frisch in die Halle um den diesjährigen Bundessieger zu küren. Das Trainergespann Mühlhaus/Kleinschmidt hatte ihrer Meinung nach, zwei Optionen in diesem Spiel aufzustellen. Eine Risikovariante, in der man sechs Spiele gewinnen konnte, allerdings aber auch, wenn es schlecht lief, vier Spiele verlieren konnte. Und eine Sicherheitsvariante, in der man vier bzw. fünf Spiele sicher hatte. Es sollte gut überlegt sein, da immerhin bei den Damen Alina Hammes mit auflief. Somit entschied man sich für die Sicherheitsvariante und stellte Fabienne ins Doppel und Mixed. Die beiden Dameneinzel gingen von Jasmin (gegen Alina) und Loraine (gegen Katharina Krassa) deutlich verloren. Allerdings gewannen die Jungs und Mädels aus Mülheim recht deutlich (bis auf die drei Sätze im zweiten Herreneinzel) die restlichen fünf Spiele und standen dank eines letztendlich deutlichen Sieges, im Finale gegen das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin, die immerhin die letzten drei Jahre in der unteren WK gewinnen konnten. Es war vorher schon klar, dass dieses Spiel „leider“ nicht mehr so „spannend“ werden konnte, wie das Halbfinale. Allein schon deshalb, weil der Berliner Dennis Spengler immer noch mit einer Rückenverletzung zu tun hatte und im ersten Einzel gegen Fabian spielen musste. Dementsprechend musste Dennis bei einem Stand von 12:5 das Spiel vorzeitig beenden. Loraine verlor leider ihr zweites Einzel gegen Meike Behrens und Fabienne gewann letztendlich deutlich gegen Linda Näfe. Das letzte Einzel bestritt Niklas Niemczyk, der sich wie im Halbfinale etwas schwer tat, aber letztendlich in zwei Sätzen gewinnen konnte. Da im Vorfeld die beiden Doppel auch gewonnen wurden, stand jetzt schon mit einem Spielstand von 5:1 fest, dass die Jungs und Mädels aus NRW die diesjährigen Bundessieger der Schulmannschaften sind. Das letzte Mixed gewann Raphael in gewohnter Manier mit Jasmin Wu in zwei Sätzen. Somit waren tatsächlich Fabian, Raphael, Niklas, sowie Fabienne, das ganze Turnier über ungeschlagen geblieben. Und die vermeidlichen Ersatzspieler, die aber schließlich das Team erst komplett machten und somit vollwertige Teammitglieder waren, machten einen sehr guten Job. In der Wettkampfklasse III siegte die Mannschaft des Staatl. Heinrich-Heine-Gymnasiums Kaiserslautern. Die Riesen-Abschlussveranstaltung fand in der großen Max-Schmeling-Halle statt. Mit ca. 3000 Spielern und Trainern war die Halle auch sehr gut gefüllt. Die Podestplatzierten in den Disziplinen Turnen, Basketball, Tischtennis, Volleyball, Handball und Badminton wurden geehrt und die Freude war nicht mehr zu bremsen als Lukas Mühlhaus auf der Bühne stand und den Pokal für den ersten Platz entgegennahm. Daniel Mühlhaus
Ergebnisse Wettkampfklasse II (14-17 Jahre) HF: Luisenschule Mülheim an der Ruhr (NRW) – Staatl. Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern (RLP) 5:2 Schul- und Leistungssportzentrum Berlin (BER) – Gymnasium am Rotenbühl (SAA) 5:2 Fin.: Luisenschule Mülheim an der Ruhr (NRW) – Schul- und Leistunssportzentrum Berlin (BER) 6:1 Wettkampfklasse III (12-15
Jahre)
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