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Huaiwen Xu erneut Europameisterin +++ Bundestrainer Detlef Poste: „Wir sind sehr zufrieden“ +++ Olympia-Qualifikation schwerer denn je Die zweimalige WM-Dritte Huaiwen Xu (1. BC Bischmisheim/Nr. 3/4) hat bei den Badminton-Europameisterschaften als fünfte Spielerin in der Geschichte der Individual-EM ihren Titel im Dameneinzel erfolgreich verteidigt und wie schon 2006 die Goldmedaille gewonnen. In ihrem zweiten EM-Finale in Serie bezwang die Weltranglistenachte im dänischen Herning die seit Monaten überragend spielende Weltranglistensiebte Tine Rasmussen mit 12:21, 21:12, 21:17. Die Dänin war bei der EM vor zwei Jahren im Viertelfinale an ihrer jetzigen Finalgegnerin gescheitert und stand erstmals in einem EM-Endspiel. Seit September 2007 hat Tine Rasmussen drei Turniere der Super-Series-Kategorie gewonnen, zuletzt im März die prestigeträchtigen All England Open. Doch nach 50 Minuten und drei abgewehrten Matchbällen musste sich die favorisierte Lokalmatadorin einer hervorragend agierenden Titelverteidigerin geschlagen geben. „Ich bin sehr glücklich. Ich habe mir keinen Druck gemacht und hatte keine Angst“, sagte Huaiwen Xu nach der Partie, während sie sich durch eine Schlange von Fans „durcharbeitete“, die um ein Autogramm von der alten und neuen Europameisterin baten. Die fünfmalige Deutsche Meisterin beendete mit dem Titelgewinn eine „Durststrecke“: Zuletzt hatte Huaiwen Xu bei den Bitburger Open im Oktober 2006 in Saarbrücken einen Endspielerfolg bei einem internationalen Turnier verbucht. Im EM-Halbfinale hatte sich die 32-Jährige mit 21:11, 4:21, 21:18 gegen die an Position eins notierte Französin Hongyan Pi durchgesetzt. Mindestens zweimal EM-Gold in Folge konnten bislang nur Gillian Gilks (Dänemark, 1974/1976), Helen Troke (England, 1984/1986), Pernille Nedergaard (Schweden, 1990/1992) und Camilla Martin (Dänemark, 1996/1998/2000) gewinnen. Insgesamt gingen bei den Titelkämpfen drei Medaillen an Akteure des Deutschen Badminton- Verbandes e. V. (DBV): Neben Huaiwen Xu (Gold) holten Juliane Schenk (EBT Berlin/Nr. 3/4) - ebenfalls im Dameneinzel – sowie das Herrendoppel Kristof Hopp/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 3/4) jeweils Bronze. Während Schenk damit bereits ihre vierte Medaille bei einer Individual-EM gewann, durften sich Hopp/Kindervater über ihre erste Medaille bei Titelkämpfen dieser Art freuen (vgl. Pressemitteilung des DBV vom 19.04.2008). „Wir sind sehr zufrieden. Wir haben die im Vorfeld gesetzten Ziele erreicht: mit der erfolgreichen Titelverteidigung, den weiteren Medaillen und mit der Olympiaqualifikation von den Spielerinnen und Spielern, bei denen dies möglich war“, sagte Chef-Bundestrainer Detlef Poste. • Schwerste Olympia-Qualifikation
aller Zeiten
„2008 ist und war bislang
die härteste Olympiaqualifikation, und wir haben die besten Weltranglistenpositionen
aller Zeiten“, hob Detlef Poste die besondere Leistung der deutschen Spielerinnen
und Spieler hervor, die es nach Peking geschafft haben. Bei der Betrachtung
der Statistik über die deutschen Olympiateilnehmer von 1992 bis 2004
muss beispielsweise bedacht werden, dass bis Sydney (2000) Spieler/innen,
die in einer Disziplin qualifiziert waren (z. B. Herrendoppel), zusätzlich
noch in einer anderen (z. B. im Einzel) starten durften. Nun müssen
sich die Olympia-Teilnehmer für jede Disziplin separat qualifizieren.
Zudem
• Gastgeber Dänemark
stark
Die 32 Jahre alte Weltranglistenachte Xu gewann in Herning (Dänemark) ihre Vorschlussrundenpartie gegen die topgesetzte Französin Hongyan Pi nach Schwierigkeiten im zweiten Satz noch mit 21:11, 4:21, 21:18 und steht damit zum zweiten Mal in Folge im Endspiel einer Individual-EM. Die Weltranglisten-13. Schenk musste sich im Halbfinale trotz einer starken Leistung der an Nummer zwei gesetzten All-England-Siegerin Tine Rasmussen aus Dänemark mit 6:21, 21:16, 13:21 geschlagen geben. Die 25 Jahre alte Deutsche holte damit bereits ihre vierte EM-Medaille nach Bronze im Damendoppel 2004, Silber im Damendoppel 2006 (jeweils mit Nicole Grether) und Bronze 2006 im Dameneinzel. Ein rein deutsches Endspiel im Dameneinzel gab es in der EM-Geschichte bislang nur bei der EM-Premiere 1968 in Bochum, als Irmgard Latz gegenMarieluise Wackerow siegte. Hopp/Kindervater, in der Weltrangliste an Position 21 notiert, boten gegen die seit 2002 bei der Individual-EM unbesiegten Dänen Jens Eriksen/Martin Lundgaard Hansen eine gute Leistung, unterlagen im Kampf um den Einzug ins Endspiel aber letztlich mit 23:21, 16:21, 8:21. • DBV mit fünf Aktiven
in Peking vertreten
Die deutschen Olympiateilnehmer
seit 1992:
1992 Barcelona (ESP)
1996 Atlanta (USA)
2000 Sydney (AUS)
2004 Athen (GRE)
2008 Peking (CHN)
Drei Medaillen für das deutsche Team Titelverteidigerin Huaiwen Xu (1. BC Bischmisheim/Nr. 3/4), die EM-Dritte von 2006 im Dameneinzel, Juliane Schenk (EBT Berlin/Nr. 3/4), und das Herrendoppel Kristof Hopp/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 3/4) haben bei den Europameisterschaften im dänischen Herning eine Medaille sicher. Die 32 Jahre alte Weltranglistenachte Xu gewann ihre Viertelfinalpartie gegen die Bulgarin Petya Nedelcheva (Nr. 5/8) mit 22:20, 21:19. In der Vorschlussrunde trifft die zweimalige WM-Dritte am Samstag auf die französische Weltranglistensechste und bei der EM an Position eins notierte Hongyan Pi. Schenk, 13. der Weltrangliste, zog kampflos ins Halbfinale ein, da die Engländerin Tracey Hallam (Nr. 5/8) nicht zu ihrem Viertelfinalmatch antrat. Olympia-Kandidatin Schenk gewann damit ihre vierte EM-Medaille nach Bronze im Damendoppel 2004, Silber im Damendoppel 2006 (jeweils mit Nicole Grether) und Bronze 2006 im Dameneinzel. In der Vorschlussrunde muss sich die 25-Jährige mit All-England-Siegerin und Mitfavoritin Tine Rasmussen (Dänemark/Nr. 2) auseinandersetzen. Hopp/Kindervater bezwangen die Engländer Robert Adcock/Robin Middleton (Nr. 5/8) problemlos mit 21:17, 21:11 und treffen im Halbfinale nun auf die an Nummer zwei gesetzten Lokalmatadoren Jens Eriksen/Martin Lundgaard Hansen (Dänemark). Ausgeschieden ist trotz einer hervorragenden Leistung Dieter Domke (EBT Berlin). Der 21-Jährige, der in der zweiten Runde den Deutschen Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) ausgeschaltet hatte und erstmals in seiner Karriere im Viertelfinale eines internationalen Turniers stand, unterlag Jan Jörgensen aus Dänemark in der Runde der besten acht Herren mit 17:21, 18:21. Im Herreneinzel stehen damit drei Dänen in der Vorschlussrunde. Auch für Ingo Kindervater/Kathrin
Piotrowski (1. BC Beuel/BV Wesel Rot-Weiss/Nr. 5/8) im Mixed sind die Medaillenträume
nach der 19:21, 15:21-Niederlage gegen die Weltranglisten-12., Robert Mateusiak/Nadiezda
Kostiuczyk (Nr. 3/4), aus Polen in der Runde der besten acht Paarungen
geplatzt. Die Deutschen Meister Michael Fuchs/Roman Spitko (beide 1. BC
Bischmisheim/Nr. 5/8) mussten sich im Herrendoppel ebenfalls geschlagen
geben. Das Duo unterlag Erwin Kehlhoffner/Svetoslav Stoyanov (Frankreich)
mit 15:21, 21:16, 15:21.
Sechs Viertelfinals mit deutscher Beteiligung Titelverteidigerin Huaiwen Xu (1. BC Bischmisheim/Nr. 3/4) und die EM-Dritte von 2006, Juliane Schenk (EBT Berlin/Nr. 3/4), stehen bei den Europameisterschaften im dänischen Herning ebenso im Viertelfinale des Individualwettbewerbs (16.-20.04.2008) wie Dieter Domke (EBT Berlin), Ingo Kindervater/Kathrin Piotrowski (1. BC Beuel/BV Wesel Rot-Weiss/Nr. 5/8), Michael Fuchs/Roman Spitko (beide 1. BC Bischmisheim/Nr. 5/8) und Kristof Hopp/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 3/4). Die zweimalige WM-Dritte Xu, die bereits für die Olympischen Spiele 2008 qualifiziert ist, gewann ihre Achtelfinalpartie im Dameneinzel gegen die Russin Ella Diehl (Nr. 9/16) mit 19:21, 21:14, 21:9. Xu trifft nun auf die Bulgarin Petya Nedelcheva (Nr. 5/8). Schenk setzte sich in der Runde der besten 16 Spielerinnen mit 21:16, 21:18 gegen die Schwedin Sara Persson (Nr. 9/16) durch. Damit ist die 25-Jährige, die noch um das Ticket für Peking kämpft, weiter auf einem guten Weg in Richtung Olympia. Die Qualifikationsphase endet am 30.04.2008. Nächste Gegnerin der Deutschen Vizemeisterin ist Tracey Hallam aus England (Nr. 5/8). Hervorragend präsentierte sich der erst 21 Jahre alte Dieter Domke. Der Vizeeuropameister der Jugend von 2005 bezwang in der zweiten Runde des Herreneinzel zunächst den Deutschen Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3/4) mit 21:15, 21:13 und gewann wenige Stunden später auch noch seine Achtelfinalpartie gegen den Dänen Peter Mikkelsen (Nr. 9/16) mit 21:17, 16:21, 21:18. In der Runde der besten Acht trifft Domke nun auf Mikkelsens Landsmann Jan Jörgensen. „Dieter hat sehr gut gegen Marc gespielt“, lobte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz den besten deutschen Spieler bei der EM im Herreneinzel. Für Zwiebler hat das Ausscheiden in Runde zwei keine negativen Konsequenzen im Hinblick auf Peking 2008. Wie Martin Kranitz mitteilte, ist der Student, der zwischen 2005 und 2007 aufgrund von Rückenproblemen fast anderthalb Jahre keine Wettkämpfe bestreiten konnte, für die Olympischen Spiele qualifiziert! Für den siebenmaligen nationalen Titelträger Björn Joppien (FC Langenfeld/Nr. 9/16) ist das Turnier ebenfalls bereits beendet. Der 27-Jährige scheiterte in Runde zwei mit 14:21, 15:21 an Valeriy Atrashchenkov aus der Ukraine. Sven Eric Kastens (VfL 93 Hamburg) musste sich in der gleichen Runde in zwei knappen Sätzen (19:21, 19:21) dem Iren Scott Evans (Nr. 9/16) geschlagen geben. Im Mixed erreichten Ingo
Kindervater/Kathrin Piotrowski (1. BC Beuel/BV Wesel Rot-Weiss/Nr. 5/8)
durch einen 21:15, 21:12-Erfolg über die Engländer Robin Middleton/Jenny
Wallwork das Viertelfinale. Darin treffen die Deutschen Meister auf die
Weltranglisten-12., Robert Mateusiak/Nadiezda Kostiuczyk (Nr. 3/4), aus
Polen. Ausgeschieden sind hingegen die Deutschen Vizemeister Kristof Hopp/Birgit
Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr. 5/8). Die Weltranglisten-13.
mussten sich in der Runde der besten 16 Paarungen mit 15:21, 9:21 den starken
Dänen Carsten Mogensen/Helle Nielsen geschlagen geben. Inwieweit das
frühe Aus negative Folgen für die Teilnahme von Hopp/Overzier
an den Olympischen Spielen hat, ist aktuell noch nicht abzusehen. „Dies
ist schwierig zu sagen. Man muss abwarten, was in Asien passiert“,
Problemlos zogen im Herrendoppel
die Deutschen Meister Michael Fuchs/Roman Spitko (beide 1. BC Bischmisheim/Nr.
5/8) sowie Kristof Hopp/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel/Nr.
3/4) jeweils ins Viertelfinale ein. Fuchs/Spitko verbuchten einen 21:14,
21:9-Erfolg über Steinar Klausen/Hallstein Oma aus Norwegen, Hopp/Kindervater
bezwangen die Niederländer Jorrit De Ruiter/Jürgen Wouters mit
21:15, 22:20. Das einzige Damendoppel im Wettbewerb, Janet Köhler/Annekatrin
Lillie (EBT Berlin/BW Wittorf), unterlag in Runde zwei den an Position
5/8 notierten Russinnen Valeria Sorokina/Nina Vislova mit
Erfolgreicher Auftakt Titelverteidigerin Huaiwen Xu (1. BC Bischmisheim/Nr. 3/4) hat bei den Europameisterschaften im dänischen Herning souverän die zweite Runde des Individualwettbewerbs (16.-20.04.2008) im Dameneinzel erreicht. Die 32 Jahre alte Weltranglistenachte besiegte die Polin Kamila Augustyn binnen 22 Minuten mit 21:12, 21:12. Nächste Gegnerin der zweimaligen WM-Dritten und fünfmaligen Deutschen Meisterin ist am Donnerstag Linda Sloan aus Schottland. In Runde zwei steht auch die EM-Dritte von 2006 im Dameneinzel, Juliane Schenk (EBT Berlin/Nr. 3/4). Die 25-Jährige bezwang in ihrem Auftaktmatch Saara Hynninen aus Finnland mühelos mit 21:10, 21:9. Die Deutsche Vizemeisterin trifft nun auf die Schweizerin Jeanine Cicognini. Ausgeschieden sind hingegen Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) und Janet Köhler (EBT Berlin), wobei Karin Schnaase gegen die an Position zwei notierte Mitfavoritin Tine Rasmussen (Dänemark) insbesondere im ersten Satz zunächst stark agierte (14:21, 7:21). Im Herreneinzel bezwang der Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel/Nr. 3/4) den Weißrussen Aleksei Konakh nach 18 Minuten mit 21:7, 21:9 und steht damit ebenso in der zweiten Runde wie der siebenmalige nationale Titelträger Björn Joppien (FC Langenfeld/Nr. 9/16), der sich mit 21:16, 21:8 gegen den Niederländer Rune Massing durchsetzte. Zwiebler trifft nun auf Dieter Domke (EBT Berlin), der ebenfalls sein Auftaktmatch erfolgreich bestritt. Auch Sven Eric Kastens (VfL 93 Hamburg) erreichte Runde zwei. Im Mixed stehen die Deutschen Meister Ingo Kindervater/Kathrin Piotrowski (1. BC Beuel/BV Wesel Rot-Weiss) ebenso im Achtelfinale wie die Vizemeister Kristof Hopp/Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel). Ausgeschieden sind dagegen die kurzfristig formierten Paarungen Michael Fuchs/Karin Schnaase (1. BC Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen) in Runde zwei und Johannes Schöttler/Annekatrin Lillie (EBT Berlin/BW Wittorf) in Runde eins. Letztere mussten sich allerdings erst in drei extrem knappen Sätzen einem polnischen Duo geschlagen geben. Individualwettbewerb ohne
Mette und Dettmann
Huaiwen Xu ist Titelverteidigerin
DBV-Auswahl auf Platz fünf Die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) hat bei den Team-Europameisterschaften für gemischte Mannschaften vom 12.-15.04.2008 im dänischen Herning das Spiel um Platz fünf gegen Russland mit 3:2 gewonnen. Die Punkte für das deutsche Team, EM-Vierter von 2006, holten der siebenmalige Deutsche Meister Björn Joppien (FC Langenfeld) im Herreneinzel, die Deutsche Vizemeisterin Juliane Schenk (EBT Berlin) im Dameneinzel und die Deutschen Meister im Herrendoppel, Roman Spitko/Michael Fuchs (beide 1. BC Bischmisheim). Nachdem die Mannschaft von Bundestrainer Detlef Poste am Sonntagabend durch eine 2:3- Niederlage im abschließenden Gruppenspiel gegen Polen den Einzug ins Halbfinale verpasst hatte, setzte sie sich am Montag im ersten Match der Platzierungsrunde um die Ränge 5-8 mit 3:0 gegen die Ukraine durch. Bei der letzten EM, 2006
im niederländischen Den Bosch, waren die Deutschen im Halbfinale mit
1:3 am späteren Goldmedaillengewinner Dänemark gescheitert. Das
„kleine Finale“ verlor die DBV-Auswahl damals mit 2:3 gegen England. In
Herning erwischte die deutsche Mannschaft in der Partie um Rang 5 gegen
Russland keinen guten Start: Die Deutschen Meister Ingo Kindervater/Kathrin
Piotrowski (1. BC Beuel/BV Wesel Rot-Weiss) mussten sich zum Auftakt in
einem äußerst knappen Match mit 21:14, 21:23, 18:21 Evgenij
Dremin und Anastasia Russkikh geschlagen geben. Anschließend holte
Björn Joppien
Deutschland – Russland
3:2
Finale Dänemark -
England
Die Europameister seit
1972:
Hinweis: Eine komplette Ergebnisliste
seit 1972 finden Sie auf der Homepage des europäischen Badminton-Verbandes
Badminton Europe unter www.eurobadminton.org
(Rubrik About BE, History & Yearbook, Badminton Europe Events, historic
results). Quelle: Badminton Europe
DBV-Auswahl spielt um Platz fünf Die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) hat bei den Team-Europameisterschaften für gemischte Mannschaften vom 12.-15.04.2008 im dänischen Herning mindestens Platz sechs erreicht. In der Platzierungsrunde um die Ränge 5-8 verbuchte das deutsche Team am Montagmittag einen 3:0-Erfolg über die Ukraine. Am Dienstag um 14.00 Uhr geht es für die DBV-Asse nun gegen Russland um Platz fünf. Die Mannschaft von Bundestrainer Detlef Poste hatte am Sonntagabend den Einzug ins Halbfinale verpasst, da sie in ihrem abschließenden Vorrundenspiel Polen mit 2:3 unterlag. Bei der letzten EM, 2006 im niederländischen Den Bosch, waren die Deutschen im Halbfinale mit 1:3 am späteren Goldmedaillengewinner Dänemark gescheitert und hatten letztlich Platz vier belegt. Das „kleine Finale“ verlor die DBV-Auswahl damals mit 2:3 gegen England. Als erste Mannschaft erreichte bei den aktuellen Titelkämpfen England das Endspiel. Die EMDritten von 2006 setzten sich in der Vorschlussrunde mit 3:0 gegen Polen durch. England trifft im Finale auf Titelverteidiger und Gastgeber Dänemark oder die Niederlande, die am Montagabend (18.00 Uhr) in einer Neuauflage des letztmaligen Endspiels aufeinander treffen. 2006 hatten die Dänen die damaligen Gastgeber mit 3:1 besiegt. Im Auftaktspiel der DBV-Auswahl
gegen die Ukraine setzten sich die Deutschen Meister Roman Spitko/Michael
Fuchs mit 21:16, 21:18 gegen Vitaly Konov/Dmytro Zavadsky durch. Marc Zwiebler,
nationaler Champion im Herreneinzel, steuerte mit dem nachfolgenden 21:16,
25:23-Sieg gegen Valeriy Atrashchenkov den zweiten Punkt für das deutsche
Team bei. Dabei ließ sich der 24- Jährige auch beim Stand von
22:22 im zweiten Satz nicht aus der Ruhe bringen. Die fünfmalige Deutsche
Meisterin und aktuelle Weltranglistenachte, Huaiwen Xu, machte anschließend
mit dem 21:16, 21:15 über Mariya Diptan den Triumph des DBV-Teams
perfekt.
DBV-Auswahl verpasst Halbfinal-Einzug Die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) hat bei den Team-Europameisterschaften für gemischte Mannschaften vom 12.-15.04.2008 im dänischen Herning den Einzug ins Halbfinale verpasst. Nach den beiden 5:0-Kantersiegen am Samstag zum Auftakt gegen Bulgarien und am Sonntag gegen Finnland unterlag das Team von Chef-Bundestrainer Detlef Poste im letzten Gruppenspiel der Vorrundengruppe D den bis dato ebenfalls zweimal siegreichen Polen mit 2:3. Damit spielt die deutsche Mannschaft nun als Gruppenzweiter um die Plätze 5-8. Nächster Gegner der DBV-Auswahl ist am Montag um 14.00 Uhr die Ukraine, die in Vorrundengruppe B Platz zwei belegte. „Die Partie gegen die Polen wird darüber entscheiden, ob wir um die Plätze 1-4 oder 5-8 spielen. Das wird ein harter Kampf“, hatte der Chef-Coach vor EM-Beginn prophezeit. Und seine Vorahnung bewahrheitete sich am Sonntagabend. Zunächst mussten sich die Weltranglisten-13. Kristof Hopp/Birgit Overzier dem Duo Michael Logosz/Nadiezda Kostiuczyk binnen 31 Minuten mit 10:21, 17:21 geschlagen geben, anschließend unterlag der Deutsche Meister Marc Zwiebler dem für den Bundesligisten FC Langenfeld aufschlagenden Przemyslaw Wacha ebenfalls in zwei Durchgängen (14:21, 21:23). Die Weltranglistenachte Huaiwen Xu ließ danach zwar Agnieszka Wojtkowska beim 21:3, 21:3 innerhalb von 17 Minuten keine Chance und holte damit den ersten Punkt für Deutschland. Jedoch mussten nachfolgend Juliane Schenk und Kathrin Piotrowski gegen die Weltranglisten-20. Kamila Augustyn/Nadiezda Kostiuczyk in einer hart umkämpften Partie eine 25:27, 21:11, 14:21- Niederlage hinnehmen. Der Sieg für die Osteuropäer war damit perfekt. Im abschließenden Herrendoppel gewannen Michael Logosz/Przemyslaw Wacha den ersten Satz gegen Roman Spitko/Michael Fuchs mit 17:21 und beendeten dann die Partie. Polen trifft im Halbfinale auf England, die andere Vorschlussrundenpartie bestreiten Gastgeber Dänemark und die Niederlande. „Die Polen waren heute einen Tick besser als wir. Das muss man eingestehen. Sie haben zurecht gewonnen. Nun versuchen wir morgen und übermorgen noch das Beste herauszuholen“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz. Die ersten beiden Gruppenspiele waren für die DBV-Auswahl - wie im Vorfeld erhofft - eine klare Angelegenheit. Gegen Bulgarien machte insbesondere der Deutsche Meister Marc Zwiebler mit seinem Gegner kurzen Prozess: Der 24-Jährige besiegte im Herreneinzel Blagovest Kisyov binnen 21 Minuten mit 21:12, 21:10. Das deutsche Herrendoppel und das DBV-Mixed kamen jeweils nach 28 Minuten zum Sieg. In der Partie gegen Finnland
konnte Juliane Schenk schon einmal ihre Erstrundengegnerin im Individualwettbewerb
(16.-20.04.2008) „testen“: Die Deutsche Vizemeisterin hatte beim 21:15,
21:13 über Saara Hynninen keinerlei Schwierigkeiten. Am Mittwochabend
stehen sich beide erneut gegenüber. Ebenfalls in zwei Sätzen
gewannen Roman Spitko/Johannes Schöttler im Herrendoppel und Einzelspezialistin
Huaiwen Xu an der Seite von Birgit Overzier im Damendoppel ihre Matches.
Zwei Spielerinnen durften am Wochenende übrigens ein Jubiläum
feiern: Kathrin Piotrowski bestritt gegen Bulgarien ihr 50. Länderspiel,
Huaiwen Xu ihr 50. gegen Finnland!
Medaillen im Visier Titelverteidigerin Huaiwen Xu (1. BC Bischmisheim) führt das Aufgebot des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) bei den Europameisterschaften vom 12.-20. April 2008 im dänischen Herning an. Vom 12.-15.04. findet zunächst der Teamwettbewerb statt, vom 16.-20.04. ermitteln die besten Spielerinnen und Spieler des Kontinents in den Individualwettbewerben die Medaillengewinner/innen. Teamwettbewerb
Individualwettbewerb …
Härteste Konkurrentinnen der 32 Jahre alten aktuellen Weltranglistenachten Huaiwen Xu, die im Individualwettbewerb an Position 3/4 gesetzt ist, sind die Französin Pi Hongyan (Frankreich/Nr. 1) und Lokalmatadorin Tine Rasmussen (Nr. 2). Die Dänin konnte seit September 2007 drei Super-Series-Turniere gewinnen und arbeitete sich in der Weltrangliste des Badminton-Weltverbandes BWF auf Rang sieben vor. Aber auch die zweimalige WM-Dritte Huaiwen Xu (2005, 2006) war bei den letzten Top-Turnieren gut in Form. Detlef Poste erwartet im Dameneinzel einen besonders spannenden Kampf um EM-Gold. Um die Medaillen will auch Juliane Schenk (EBT Berlin/Nr. 3/4) spielen. Die 25 Jahre alte deutsche Vizemeisterin gewann bei der EM 2006 Bronze in dieser Disziplin und ist als derzeitige Weltranglisten-13. viertbeste Europäerin in der Welt. Während sich Huaiwen Xu in der ersten Runde am Mittwoch (16.04.) mit der für den Bundesligisten FC Langenfeld spielenden Polin Kamila Augustyn auseinandersetzen muss, trifft Juliane Schenk zum Auftakt auf die Finnin Saara Hynninen. Gespannt sein darf man auch auf den Auftritt des Deutschen Meisters Marc Zwiebler (1. BC Beuel) im Herreneinzel, der durch die Absage von Titelverteidiger Peter Gade (Dänemark) aus gesundheitlichen Gründen nun Setzplatz 3/4 belegt. Der 24-Jährige bestreitet seine Erstrundenpartie gegen den Weißrussen Aleksei Konakh. … und dessen Bedeutung
für die Olympia-Qualifikation
Im Dameneinzel hat Juliane Schenk die Möglichkeit, als zweite deutsche Spielerin im Einzel in Peking dabei zu sein. Dafür muss die Sportsoldatin unter die ersten 16 der unbereinigten Weltrangliste kommen. Derzeit ist sie 13. und wäre damit qualifiziert, sie muss jedoch noch einige Konkurrentinnen auf Distanz halten. Hervorragende Chancen auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2008 haben auch Kristof Hopp/Birgit Overzier (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) im Mixed. Der zweite Platz bei den India Open, einem Turnier der Kategorie Grand-Prix-Gold, in der Woche vor der EM brachte noch einmal wertvolle Punkte für die Weltrangliste. Aktuell belegt das Duo darin Rang 13. Eher unwahrscheinlich ist das „Unternehmen Peking“ für Kathrin Piotrowski und Ingo Kindervater (BV Wesel Rot-Weiss/1. BC Beuel), die derzeit in der Weltrangliste auf Rang 17 geführt werden. Ebenso ist die Chance für das beste deutsche Herrendoppel, Kristof Hopp/Ingo Kindervater (Weltranglisten-20.), nur noch minimal. In den Doppeldisziplinen muss von den deutschen Duos der 13. Rang erreicht werden. Im Herrendoppel sehe man, so Detlef Poste, dass die Regeländerungen der BWF tatsächlich zum „Worst Case“ geführt haben: Die 13 Plätze werden von nur sieben Nationen belegt: China, Korea, Japan, Indonesien, Malaysia und Dänemark sind jeweils mit zwei Paarungen dabei, hinzu kommt ein Duo aus Hongkong. Der DBV hat bereits angemerkt, dass die Reduzierung von 16 auf 13 Startplätze als nicht sinnvoll erachtet wird. „Wir müssen sehen, dass wir die Regel für 2012 verbessert bekommen“, meint der Bundestrainer. Die Europameisterschaften
haben den Stellenwert eines Grand-Prix-Gold-Turniers. Insofern werden in
Herning noch viele Weltranglistenpunkte verteilt. So erhält der Sieger
in jeder Disziplin 7.000 Zähler. Aber: Die asiatischen Spieler tragen
parallel zur EM ihre kontinentalen Titelkämpfe aus und können
somit ebenfalls noch kräftig Weltranglistenpunkte sammeln.
Die Gemeldeten des DBV für den Individualwettbewerb im Überblick: Herreneinzel:
Damit schöpfte der DBV
sein maximales Meldekontingent aus.
Setzplätze deutscher
Spieler/innen im Individualwettbewerb:
Im Teamwettbewerb sind
vom DBV folgende Spieler/innen vorgesehen:
Die Gruppenspiele des
deutschen Teams:
Medaillengewinner bei den letzten Europameisterschaften, 2006 in Den Bosch (Niederlande) Team (Mixed):
Herreneinzel
Dameneinzel
Herrendoppel
Damendoppel
Mixed
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