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16.12.2006
Wählen Sie die Beste im Westen
Petra Overzier stand zur Wahl und gewann

Foto: Victor-Sport-Fotoarchiv

Sie ist NRW-Sportlerin des Jahres 2006


1. Petra Overzier, Badminton, 44,4% 
2. Isabell Werth Dresurreiten, 41,3% 
3. Steffi Nerius, Leichtathletik, 6% 
4. Michaela Daamen, Leichtathletik, 5% 
5. Sandra Kiriasi, Bobfahren, 3,3% 

Fernsehauftritt für Petra Overzier als Sportlerin des Jahres 2006 in NRW
Als erste gebürtige deutsche Badmintonspielerin gewann Petra Overzier eine Bronze -Medaille bei der Weltmeisterschaft 2006 in Madrid und verhalf dem Deutschen Badminton Verband zum größten Erfolg in der Verbandsgeschichte. Das war Anlass genug für den WDR, Petra Overzier für die Sportlerin des Jahres zu nominieren. 

Mit Isabell Werth (Dresurreiten), Steffi Nerius (Leichtathletik), Sandra Kiriasi (Bobfahren) hatte Sie allerdings große Konkurrentinnen. Besonders die bekannte Dresurreiterin und viermalige Olympiasiegerin Isabell Werth hatte bis zum letzten Tag einen Abstimmungsvorsprung. Doch die Badminton-Gemeinde hielt zusammen und beteiligte sich rege an der Abstimmung, so dass das endgültige Ergebnis mit 44,4 % zum Sieg führte.

Am 11.12.2006 zeigte der WDR in der Sendung „Sport im Westen“ die Überreichung des Pokals in der Sporthalle an der Südstraße in Mülheim, der Trainingsstätte der Damennationalmannschaft. Petra Overzier, eine echte NRWlerin, die in Oberhausen an der Grenze zu Mülheim wohnt, in Mülheim täglich trainiert und für den 1.BC Beuel spielt, ist überzeugt, dass ihre Fans dazu beigetragen haben, dass sie neben Lukas Podolski, der Spieler des Jahres 2006 in NRW geworden ist, diese Auszeichnung entgegennehmen konnte. Sicherlich eine gute Werbung für den Badmintonsport.

Ulrike Thomas



Danke an die NRW-Badminton-Gemeinde, 
die die Wahl von Petra unterstützten und damit erst ermöglichten.

Foto: Victor-Sport-Fotoarchiv

Ein Erfolg auch für uns alle


So steht es beim WDR:

Petra Overzier (Badminton)
 Überraschungs-Bronze in Madrid: 

"Ich habe nur versucht, jedes Spiel zu genießen. Das Ergebnis ist mir nicht wichtig, solange ich meine Fähigkeiten auf dem Feld zeigen kann", sagte Petra Overzier nach dem überraschenden Gewinn der Bronzemedaille bei der Badminton WM in Madrid im September diesen Jahres. 

Und ihr Können verhalf dem Deutschen Badminton Verband mit ihrer Bronzemedaille zum größten Erfolg der Verbands-Geschichte. Außerdem sorgte die 24-Jährige als deutschstämmige Spielerin im WM-Halbfinale für einen "Farbklecks", in der von Asiaten dominierten Sportart. 

Bei den Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr musste sich die Kölnerin erst im Finale Huwaein Xu vom 1. BC Bischmisheim geschlagen geben.
 

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