Finale
(mit Klick auf die Disziplin
geht's zum milon-Live-Ticker)
DD
RA Kyung Min / LEE Kyung Won (KOR) - YANG Wei / ZHANG Jiewen
(CHN) 15-6 15-17 15-8
HE
LEE Hyun II (KOR) - LIN Dan (CHN) 15-4 15-4
DE
ZHANG Ning (CHN) - MARTIN Camilla (DEN) 11-7 11-3
GD
KIM Dong Moon / RA Kyung Min (KOR) - ZHANG Jun / GAO Ling (CHN) 15-12
11-15 15-8
HD
LIMPELE Flandi / HIAN Eng (INA) - FU Haifeng / CAI Yun (CHN)
9-15 15-8 15-4
Halbfinale
HE BAO Chunlai (CHN) - LEE
Hyun II (KOR) 10-15 5-15
HE LIN Dan (CHN)
- KALDAU Niels Christian (DEN) 15-9 17-14
DE ZHANG Ning (CHN)
- PI Hongyan (FRA) 11-3 11-7
DE MARTIN Camilla
(DEN) - GONG Ruina (CHN) 11-5 11-7
HD LIMPELE Flandi / HIAN
Eng (INA) - HA Tae Kwon / KIM Dong Moon (KOR) 15-8 15-10
HD LAMP Michael / BOE Mathias
(DEN) - FU Haifeng / CAI Yun (CHN) 6-15 3-15
DD ZHANG Dan / ZHANG Yawen
(CHN) - RA Kyung Min / LEE Kyung Won (KOR) 5-15 10-15
DD HWANG Yu Mi / LEE Hyo
Jung (KOR) - YANG Wei / ZHANG Jiewen (CHN) 8-15 10-15
GD ZHANG Jun / GAO Ling
(CHN) - PRAPAKAMOL Sudket / THUNGTHONGKAM Saralee (THA) 15-3
15-6
GD ERIKSEN Jens / SCHJOLDAGER
Mette (DEN) - KIM Dong Moon / RA Kyung Min (KOR) 10-15 2-15
zu den kompletten
Ergebnissen
Hauptfeld
Qualifikation
Fünf Snacks
asiatischer Art schmecken den Europäern süß-sauer
German Open 2003 in der
Rhein-Ruhr-Halle Duisburg
Duisburg - Asien beherrschte
die diesjährigen 46. German Open nach Belieben. Dreimal Korea und
je einmal China und Indonesien holten die Siege. Für die europäischen
Nationen gab es, außer dem zweiten Platz für Camilla Martin
im Dameneinzel und drei weiteren dänischen Halbfinalteilnahmen nichts
zu holen. Aus den aktuellen Top-Ten der Weltranglisten fehlten diesmal
nur einzelne Akteure, ansonsten war ein erstklassiges Feld am Start.
Die absolute Weltspitze war
in diesem Jahr zu Gast in den Rhein-Ruhr-Hallen in Duisburg. Aus den aktuellen
Weltranglisten fehlten in den fünf Disziplinen lediglich sechs (von
fünfzig) Spieler oder Paarungen der Top Ten. In den vergangenen Jahren
wurden regelmäßig die asiatischen Top-Spieler aus Korea, China,
Indonesien oder Malaysia vermisst. Für sie war die Anreise für
ein 2-Sterne-Turnier nach Deutschland nicht lohnend.
Das war aber in diesem Jahr
anders. Bedingt durch die Lungenkrankheit SARS, im asiatischen Raum Anfang
diesen Jahres, setzten die asiatischen Nationen bei einigen Turnieren im
Frühjahr aus. Dadurch fehlen ihnen jetzt wichtige Punkte für
die Olympia-Qualifikation für Athen 2004. Bei den German Open konnten
sie also einige Zähler gut machen. Der Qualifikationszeitraum begann
am 1. Mai 2003 und läuft noch bis zum 30. April 2004.
Auch das Fernsehen ließ
sich von dem Top-Feld beeindrucken. Der WDR, mit dem Badminton-Liebhaber
Wilfried Luchtenberg, übertrug am Samstag knapp 80 Minuten live von
den Halbfinals aus Duisburg.
Die Organisatoren Uwe Busch
und Hans Hermann Drüen waren ebenfalls von der Spielkunst der Asiaten
begeistert. "Im Grunde lief alles gut", so Uwe Busch (Geschäftsführer
des Stadtsportbundes Duisburg). Aber sie schauten auch aus einem anderen
Blickwinkel. "Die absolute Weltspitze hier zu haben, ist ein besonderer
Reiz", sagt Busch und fügt weiter hinzu, "die Qualität ist die
Beste. Die andere Seite der Medaille ist, dass es für die Besucher
auch schön ist, Finals mit deutscher oder europäischer Beteiligung
zu sehen." Aber gegen die starke asiatische Macht, hatten die Europäer
diesmal wenig auszurichten. Busch empfand die Duelle Europa gegen Asien
in den Halbfinals als besonders spannend, gerade auch für die Zuschauer.
Ähnlich sieht es auch Hans Hermann Drüen und betont: "Das Turnier
war besser besetzt als die Weltmeisterschaften in diesem Jahr. Trotzdem
lief die Organisation erneut gut."
Herreneinzel: Korea siegt
über China
Insgesamt neun deutsche
Spieler in der Hauptrunde des 64er Herreneinzelfeldes.
In der Qualifikation scheiterten
aber schon bekannte Namen. So z.B. der für Lüdinghausen spielende
Oliver Pongratz, der gegen den Niederländer Rune Massing in drei Sätzen
verlor, oder Jugendeuropameister Marc Zwiebler (1. BC Beuel). Überraschend
hatte dagegen der Weselaner Stephan Löll den Sprung ins Hauptfeld
geschafft. Alle Herreneinzel hatten in der ersten Runde große Schwierigkeiten.
Teilweise waren diese durch starke hochklassige Gegner bedingt. So musste
sich Ian Maywald (1. BC Beuel) dem Dänen Kasper Oedum klar geschlagen
geben, ebenso Conrad Hückstädt (Berlin) dem an Nr. 6 gesetzten
Anders Boesen (DEN) oder Maurice Niesner (SC U Lüdinghausen) dem Schweden
Rasmus Wengberg. Jens Roch hingegen konnte den ersten Satz gegen den hochfavorisierten
Bao Chunlai (CHN) recht offen gestalten. Im zweiten Satz musste er dann
aber die Stärke des Chinesen anerkennen. Der Deutsche Meister Björn
Joppien (FC Langenfeld), im letzten Jahr Finalist, hatte mit der Nr. 5
der Setzliste Wong Choong Hann (MAS) eine zu harte Nuss zugelost bekommen.
Trotzdem zeigte Björn im ersten Satz beim 12:15 eine sehr gute Leistung.
Die Niederlage konnte er aber auch im zweiten Satz nicht abwenden. Für
den einzigen Erfolg der deutschen Herren in der ersten Runde sorgte in
zwei Sätzen Roman Spitko (TuS Wiebelskirchen). Er schlug den Niederländer
Eric Pang klar mit 15:9 / 15:11. Im folgenden Spiel hatte er es dann aber
mit der Nr. 3 der Setzliste, LEE Hyun II (KOR) zu tun. Hier gelangen ihm
nur zwei Punkte gegen den späteren German Open Sieger. Die Nr. 1 der
Setzliste Chen Hong (CHN) hatte sich bei den Danish Open verletzt und musste
kurzfristig absagen. Peter Rasmussen und Kenneth Jonassen (beide DEN) mussten
aufgrund von Krankheiten absagen. Ach und dann war da noch der Weltmeister
XIA Xuanze (CHN), der in der zweiten Runde gegen den Koreaner Park verlor.
Der spätere Sieger LEE Hyun II (KOR) hatte kein leichtes Programm
in Duisburg. Im Achtelfinale schaltete er Publikumsliebling Peter Gade
(DEN) in drei Sätzen aus. Wobei der dritten Satz mit einem Nuller
für Gade schon überraschte. Im Halbfinale stand ihm dann der
Chinese BAO Chunlai gegenüber. Auch hier zeigte LEE Hyun II eine tadellose
Leistung und zog als Erster ins Finale ein. Sein Gegner wurde im Match
zwischen dem Vorjahressieger Niels-Christian Kaldau (DEN) und LIN Dan (CHN)
ermittelt. Vor allem im zweiten Satz ging es äußerst spannend
zu, letztlich siegte aber LIN Dan. Kaldau wurde somit für sein begeisterndes
Spiel am Vortag im Viertelfinale gegen SHON Seung Mo (KOR) nicht belohnt.
Kurz vor Mitternacht hatte der Däne in diesem Spiel das Publikum mehr
als fasziniert. Das Finale war schließlich eine deutliche Angelegenheit
für den Koreaner LEE Hyun II, der LIN Dan (CHN) von Beginn an keine
Chance ließ.
Dameneinzel
Camilla Martin gibt Kampfansage
Richtung Athen 2004
Die hübsche Dänin
Camilla Martin meldete sich wieder zurück in der absoluten Weltspitze.
Dennoch gelang ihr nicht der große Coup gegen die Weltranglisten-Erste
und aktuelle Weltmeisterin Ning Zhang im Finale. Dort blieb sie mit 11:7/11:3
chancenlos. Camilla merkte im zweiten Satz wohl, dass sie an diesem Tage
nicht gewinnen konnte und so überließ sie den zweiten Satz ohne
bemerkenswerte Gegenwehr der Weltmeisterin. Die Chinesin Zhang ließ
sich (noch) nicht enttrohnen und blieb - wie im gesamten Turnierverlauf
- auch im Endspiel ohne Satzverlust. Im Halbfinale schaltete sie Vorjahressiegerin
Pi Hongyan souverän mit 11:3/11:7 aus. In Staunen versetzte die Chinesin
die Zuschauer ein ums andere Mal mit einer zauberhaften Rückhand-Swip-Finte,
die wohl ihres gleichen sucht. Am nächsten dran einen Satz gegen Zhang
- die Weltmeisterin - zu gewinnen, war die 21-jährige Deutsche, Petra
Overzier. Sie unterlag im Viertelfinale mit 2:11/9:11 und sorgte nicht
nur für die beste deutsche Platzierung der German Open, sondern machte
auch Mut für weitere gute Ergebnisse. Bundestrainer Detlef Poste beschrieb
es so: "Petra hat gemerkt, dass die Gegnerin nicht auf einem anderen Planeten
ist." Aber Camilla unterstrich ihre Ambitionen auf olympisches Gold im
nächsten Jahr und zeigte der asiatischen Konkurrenz ihre wieder gewonnene
Klasse. Auf ihrem Weg ins Finale bezwang sie immerhin die Zweite der Weltrangliste
Ruina Gong aus China. Das ist eine deutliche Kampfansage Richtung Athen.
Das wäre ein krönender Abschluss, denn olympisches Gold will
die 29-jährige Dänin unbedingt noch vor ihrem Karriereende im
kommenden Jahr holen.
Herrendoppel
Indonesier Limpele/Hian
stellen ihre Klasse unter Beweis
Dass sie auch in gereifteren
Alter noch immer Top-Leistungen bringen, stellten die beiden Indonesier
Flandi Limpele und Eng Hian eindrucksvoll unter Beweis. Doch noch Anfang
des Jahres lief es nicht so rund. Die Beiden wollten eigentlich für
zwei Jahre zum Studium nach England auswandern, da sie für den indonesischen
Kader so langsam ins "Alterssperrgebiet" vorgedrungen waren, und die letzten
Leistungen nicht stimmten. Doch in England angekommen, fanden die indonesischen
Weltranglisten-Vierten schnell zu alter Stärke zurück, so dass
sie der indonesische Verband unbedingt zurück haben wollte. Das "Versöhnungsangebot"
nahmen die Beiden sofort an, da sie bei den olympischen Spielen 2004 in
Athen für ihr Heimatland dabei sein wollen, das wäre für
England nicht möglich gewesen. In Duisburg drangen Limpele/Hian ohne
Satzverlust bis ins Finale vor, und schalteten auf dem Weg dorthin im Viertelfinale
die Weltranglisten-Ersten Eriksen/Lundgaard-Hansen aus Dänemark mit
15:4/17:14 recht locker aus. Ebenso glatt verlief das Halbfinale. Limpele/Hian
siegten im prestigeträchtigen Duell gegen die favorisierten Koreaner
Ha Tae Kwon und Kim Dong Moon - 15:8/15:10. Im Finale kam es dann zum Duell
mit den jungen Chinesen Fu/Cai, in die China große Doppel-Hoffnungen
setzt. Aktuell stehen sie auf dem 18. Weltranglistenplatz, haben aber auch
nur 6 Turniere in ihrer Wertung. Doch auch die Chinesen konnten Limpele/Hian
auf ihrem Siegeszug nicht stoppen. Immerhin nahmen sie den Indonesiern
einen Satz ab. In drei Sätzen wurden sie aber dennoch niedergerungen.
Nach dem verlorenen ersten Satz (9:15) konnten Limpele/Hian noch ein paar
Prozent zulegen und die folgenden spielend mit 15:8 und 15:4 für sich
entscheiden. Fu/Cai kamen im zweiten und dritten Satz nie mehr richtig
zum Zuge. Die deutschen Doppel blieben einen Beweis ihrer Klasse schuldig.
Sie schieden allesamt in der ersten Runde aus, hatten aber auch teils gesetzte
Spieler auf der anderen Netzseite stehen.
Damendoppel
Nicole Grether &
Juliane Schenk im Achtelfinale
Favoritenstürze und
diverse Überraschungen gab es im Damendoppel. Drei von vier Paarungen
im Damendoppel der Deutschen verabschiedeten sich in ihrem Erstrundenspiel.
Nicol Pitro & Petra Overzier (VfB Friedrichshafen/1. BC Beuel) hatten
sich über die Hauptrundenteilnahme gefreut. So zeigten sie sich trotz
Niederlage in der ersten Runde gegen Wong & Chin (MAS) nicht unzufrieden.
Sandra Marinello & Caren Hückstädt (SC U Lüdinghausen/Berlin)
verloren ihr Spiel gegen die Indonesierinnen Marissa & Widiowati (INA)
mit 7:15 / 10:15. Eine knappe Niederlage vor allem im zweiten Satz für
die Langenfeld-Bottroper-Paarung Katrin Piotrowski & Carina Mette gegen
die Russinnen Rusljakova & Ananina. Mit 5:15 / 15:17 verloren sie dieses
Spiel. Absolut erfreulich dann das Auftreten von Nicole Grether & Juliane
Schenk (Berlin/Lüdinghausen). Sie siegten gegen die philippinisch-thailändische
Paarung Asuncion & Polsana in zwei Sätzen und zogen ins Achtelfinale
ein. Dort waren die Chinesinnen YANG Wie & ZHANG Jiewen, die in diesem
Jahr bereits die Swiss Open, Malaysia Open und die Singapore Open für
sich entscheiden konnten, ihre Gegnerinnen. Im ersten Satz kamen Grether
& Schenk gegen die Nr. 2 der Setzliste überhaupt nicht ins Spiel.
So verloren sie mit 15:2 äußerst schnell. Bis zum 11:11 hielten
sie ihre Chancen offen ins Viertelfinale einzuziehen und für eine
weitere Sensation zu sorgen. Daraus wurde dann leider nichts. Die letzten
vier Punkte gingen an China. YANG & ZHANG zogen später ins Finale
ein. Die Finalisten der Weltmeisterschaften 2003 WIE Yili & ZHAO Tingting
(CHN) unterlagen im Viertelfinale gegen ihre Landsleute ZHANG Dan &
ZHANG Yawen (CHN) in drei Sätzen. Noch härter erwischte es die
WM-Dritten Rikke Olsen & Ann-Lou Jörgensen (DEN). Sie unterlagen
bereits in der ersten Runde gegen die Koreanerinnen HWANG Yu Mi & LEE
Hyo Jung. Im Halbfinale unterlagen HWANG & LEE aber gegen die Chinesinnen
Yang & Zhang deutlich. Im anderen Halbfinale kam es zum Spiel zwischen
Zhang & Zhang (CHN) und RA Kyung Min & LEE Kyung Won (KOR). Diese
Spiele sicherten sich die Koreanerinnen. Im anschließenden Finale
standen ihnen Yang & Zhang (CHN) gegenüber. Ra & Lee, Nr.
4 der Weltrangliste, fanden im entscheidenden dritten Satz wieder ins Spiel
zurück und ließen nichts mehr anbrennen. Mit 15:6 / 15:17 /
15:8 gewannen Ra & Lee (KOR) ihr drittes Finale in diesem Jahr nach
Dutch und Korea Open.
Mixed
Neuauflage des WM-Finals
von Birmingham
Mit Thomas Tesche &
Carina Mette (BC Bischmisheim/Bottroper BG), Roman Spitko & Katrin
Piotrowski (TuS Wiebelskirchen/FC Langenfeld) und Björn Siegemund
& Nicol Pitro (VfB Friedrichshafen) standen drei deutsche Paarungen
in der 32er-Hauptrunde. Allesamt mussten sie sich aber in der ersten Runde
geschlagen geben. So verloren Spitko & Piotrowski in zwei Sätzen
gegen Tsai & Cheng (TPE) und Tesche & Mette ebenso deutlich gegen
Nugroho & Widiowati aus Indonesien. Die englische Toppaarung Nathan
Robertson & Gail Emms waren die Erstrundengegner von Björn Siegemund
& Nicol Pitro. Vor allem im ersten Satz spielten die Deutschen recht
gut. Letztlich mussten sie aber den Engländern den Vortritt lassen.
Für Robertson & Emms war dann im Viertelfinale Endstation. Die
ungesetzten Thailänder Prapakamol & Thungthongkam sorgten für
die Überraschung als sie bis ins Halbfinale vordrangen. Dabei gewannen
sie unteranderen gegen Michael Lamp & Ann-Lou Jörgensen (DEN)
in der ersten Runde und die an Nr. 4 gesetzten Kim & Lee (KOR) im Viertelfinale.
Mit zwei klaren Zwei-Satz-Erfolgen in ihren Halbfinalspielen gelang es
dann sowohl den an eins gesetzten ZHANG Jun & GAO Ling (CHN), als auch
KIM Dong Moon & Ra Kyung Min (KOR) eine Neuauflage des Finals der diesjährigen
Weltmeisterschaften im August in Birmingham (ENG) aufzubieten. Die Zuschauer
waren begeistert. Beide Paarungen waren bzw. sind schon Weltmeister im
Mixed und beide Paarungen dominieren diese Disziplin in den letzten Jahren.
Kim & Ra gewannen den ersten Satz, ihre Gegenüber Satz Zwei. Zur
Freude der Zuschauer musste der dritte Satz die Entscheidung bringen. Hier
ließen sich die Weltmeister KIM Dong Moon & RA Kyung Min auch
den Sieg in Duisburg nicht mehr streitig machen. Mit 15:8 gewannen sie
dieses Finale. Damit trug sich RA Kyung Min gleich zweimal bei den diesjährigen
German Open in die Siegerliste ein. Neben KIM & RA gelang auch einer
zweiten Weltmeisterin von Birmingham der Sieg in Duisburg in diesem Jahr.
Im Dameneinzel war das Zhang Ning.
Norbert Atorf und Fabian
Dietrich
Imposante
Zahlen zu den German Open 2003
Es waren die 46. Internationalen
Deutschen Badminton Meisterschaften mit 50.000 $ Preisgeld in allen 5 Disziplinen.
Es gab 308 Meldungen aus 35 Nationen - Deutschland stellte mit 45 Startern
die meisten, gefolgt von Dänemark mit 35.
150 ehrenamtliche Helfer
des TB Rheinhausen und DSC Kaiserberg waren im Einsatz. Knapp 20 davon
im Flachsmarkt, der Cafeteria für Spieler, Presse und Helfer. 460
Schnitzel wurden dort verputzt, außerdem 210 Hähnchenkeulen.
Elfriede Drüen, Organisatorin der Cafeteria, schätzt täglich
rund 300 Gäste in ihrem Flachsmarkt.
Die Firma Yonex bespannte
240 Schläger für die Spieler, dabei wurden mindestens 2.200 Meter
(=2,2 Kilometer) Saiten verbraucht.
An den 6 Turniertagen waren
27 Schiedrichter und 40 Linienrichter im Einsatz.
6.000 Zuschauer fanden den
Weg in die Rhein-Ruhr-Hallen, davon 2.000 am Feiertag (3.10.), dem bestbesuchtesten
Tag.
Das Herreneinzel wurde in
einem 64er-Feld gespielt, die übrigen Disziplinen mit einem 32er-Feld.
4 Computer standen für
Spieler, Helfer und Besucher im Internet-Cafe des Landesverbandes zur Verfügung.
Fabian Dietrich
„Turniersplitter“:
Referee-Novum
Die Französin Isabell
Jobard ist dem Duisburger Turnier schon seit Jahren verbunden. Als Referee
war sie schon dreimal bei den German Open im Einsatz. Laut IBF darf ein
Referee nur dreimal für ein Turnier verantwortlich sein. Aufgrund
der Erkrankung des Engländers Ernest Robinson erhielt Isabell Jobard
in diesem Jahr sogar den vierten Einsatz in Reihenfolge und damit etwas
Besonderes.
Fastfoodkette half mit
Eis aus
Im Organisationbüro
war man mächtig angetan von der prompten Hilfsbereitschaft der Firma
Burger King, die kurzfristig und schnell aushalf als das Eis zum Kühlen
der verletzten Spieler ausgegangen war.
NOK-Generalsekretär
Heiner Henze besuchte German Open
Zu einem kleinen Arbeitsgespräch
mit DBV-Vizepräsident Dietrich Heppner und um ein paar Spiele zu beobachten
kam NOK-Generalsekretär Heiner Henze in die Duisburger Rhein-Huhr-Halle.
Heiner Henze wollte sich über die Situation im Leistungsbereich im
deutschen Badminton informieren und bestätigte, dass die Olympiaqualifikationskriterien
für Badminton unverändert bleiben. Von den Spielen im Dameneinzel
von Petra Overzier und Juliane Schenk zeigte er sich beeindruckt.
DBV-Gremien nutzten German
Open
Wie auch schon in den vergangenen
Jahren sind die German Open auch immer wieder ein Anlass der verschiedenen
Gremien des DBV zu tagen. Die German Open sind dabei ein zentraler Treffpunkt.
Manch ein Sitzungsteilnehmer sah recht wenig von den interessanten Spielen
in Duisburg. So trafen sich die Breitensportreferenten der Landesverbände,
die Sportwarte, sowie die Präsidenten der LV’s, die Bundesliga hielt
ihre Vollversammlung ab und der Förderverein des Badminton-Landesverbandes
traf wichtige Entscheidungen über seine Finanzen.
Live-Ticker
Erstmals kam ein Live-Ticker
bei den German Open zum Einsatz. In Zusammenarbeit mit der Firma MILON
und dem Netzroller konnten Internetfreaks weltweit die Spiele live anhand
eines Tickers verfolgen.
Der DBV und BLV-NRW nahmen
die German-Open zum Anlass, um eine Ehrung der Mannschaftseuropameister
U19 2003 und die Weltmeister im Behinderten-Badminton vor breitem Publikum
zu ehren. Der Förderverein des Badminton-Landesverbandes überreichte
den Vereinen der Athleten einen Scheck für die Jugendarbeit.
Norbert Atorf, Ulrike Thomas
Die German
Open 2003 – aus der Sicht der Linienrichter
Duisburg zum fünftenmal.
Auch für die Linienrichter also ein vertrauter Austragungsort. Waren
in den ersten Jahren viele neue Gesichter gekommen und gegangen, so hatte
sich in den beiden letzten Jahren ein Stamm an Linienrichtern gebildet,
die aufeinander eingespielt sind – und die immer wieder gerne mitarbeiten.
Nicht zuletzt gehören hierzu auch unsere ausländischen Kollegen
und Kolleginnen aus England, Dänemark und den Niederlanden.
So waren wiederum 38 von
Ihnen gekommen, um dieses, in diesem Jahr wirklich erlesene, Teilnehmerfeld
live mitzuerleben. Durch ihre bisherige Erfahrung – und, durch den Umstand,
dass sie sich untereinander nahezu alle kannten - verlief das Turnier von
Beginn an aus der Sicht der Linienrichter reibungslos. Die Zusammenarbeit
mit den Schiedsrichtern und den Referees und ihrem Deputy klappte vorzüglich
und wurde von dieser Seite ausdrücklich hervorgehoben. Wir sahen spannende
Spiele und hervorragende Leistungen, die für die hohe Konzentration
und die langen Tage in der Halle, mehr als entschädigten. Und diejenigen,
die auch vor Ort übernachteten, genossen die abendlichen "technical
meetings" und die anregenden Gespräche unter Freunden.
Nicht zuletzt soll aber
auch an dieser Stelle die hervorragende Betreuung, Unterkunft und Verpflegung
durch den Ausrichter genannt werden. Wir bedanken uns hierfür insbesondere
bei Hans-Hermann Drüen und seinem Team. Und sollten die nächsten
German Open wieder in Duisburg stattfinden, so ist sicher: Wir kommen wieder!
Günter Wagner
Linienrichterorganisation
zum
Vorbericht BR 9
zur
Ausschreibung
Fotoeindrücke von den German
Open in Duisburg
Fotos: Bernd
Wessels (zum Vergrößern Bild anklicken)
Blick auf ein Viertelfinal-Herrendoppel |
Blick auf ein Viertelfinal-Dameneinzel |
Turnierleitung und Hallensprecher
v.l. Sonja Rottstegge, Christine
Skropke,
Wilfried Luchtenberg, Stephan
Kuhl,
oben Schiedsrichter Carsten
Koch |
Am Turnierleitungstisch:
Christine Skropke, Stephan
Kuhl,
Dirk Kellermann |
Chef-Organitoren Uwe Busch
und
Hans-Hermann Drüen
am Info-Stand |
Ehepaar Knupp im Pressebüro
bei der Pflege von badminton.de |
gut besetzte Zuschauerränge
am Freitag |
Das Internetcafe des BLV
NRW:
Treffpunkt vieler Spieler
und Funktionäre
zur Kontaktaufnahme mit
der Heimat. |
Die Linienrichter |
rechts Referee Dirk Kellermann |
Oliver Winter bei den Eingaben
zum milon-Live-Ticker |
milon-Live-Ticker, diesmal
mit
Jens Wildhagen (milon.de),
Top-Trainerin Nicole Baldewein,
Meike Masurat (Badminton-Sport) |
Petra Overzier vor dem
Einmarsch zum Viertelfinale |
Petra Overzier nach der
Viertelfinal-Niederlage |
Petra Overzier (vorne) im
Spiel gegen ZHANG Ning (CHN) |
Petra Overzier im WDR-Interview.
Einige Halbfinale wurden
live
vom WDR übertragen. |
Camilla Martin.
Europäisches Highlight
inmitten asiatischer Dominanz. |
Niels Christian KALDAU
(DEN)
Titelverteidiger scheitert
knapp im Halbfinale |
PI Hongyan (FRA) nach
ihrem 6:11 13:10
13:12
gegen Xie Xingfang (CHN) |
Autogrammjäger warten
diszipliniert auf die gut
gelaunte Pi Hongyan |
German Open war im Fernsehen
Der WDR sendete im:
"SPORT im WESTEN" am
Samstag, den 04. Oktober
von 15.00 bis 16.30 Uhr live
von den diesmal weltmeisterlich
besetzten GERMAN OPEN aus Duisburg
WM-Besetzung bei diesjähriger
YONEX German Open in Duisburg
Ob es je zu einer Weltmeisterschaft
in Deutschland kommen wird, ist wegen der Schwierigkeit der Finanzierung
fraglich. Nun aber haben die deutschen Badmintonfans urplötzlich die
Gelegenheit, so etwas wie eine Weltmeisterschaft zu erleben:
Von den ersten 20 Herren
der Weltrangliste sind 18 für die German Open vom 30. September bis
5. Oktober gemeldet.
Bei den Damen werden von
den ersten zehn der Damenweltrangliste acht in Duisburg erwartet. Unter
ihnen Europas Superstar, die Dänin Camilla Martin.
Im Herrendoppel sind
Kim Moon-Soo & Ha Tae-Kwon am Start, das vermutlich zur Zeit beste
Doppel der Welt. Das Feld ist so stark besetzt, dass die besten Indonesier
mit ihen neuen Partnern in die Qualifikation gesteckt wurden. Kim ist mit
Partnerin Ra auch im Mixed dabei. Acht der ersten neun Paare in der
Weltrangliste werden um den Sieg streiten. Im Damendoppel sind acht der
ersten elf Paare gemeldet. Einzelheiten auf der Turnierwebsite www.yonex-german-open.de/
oder auch auf www.badminton.de
Martin Knupp
Weltelite gibt sich ihr
Stelldichein!
Bei den diesjährigen
Deutschen Badminton Meisterschaften geht ein hervorragendes Teilnehmerfeld
an den Start! In sämtlichen Disziplinen werden die in Birmingham frisch
gekürten Weltmeister antreten. Kaum einer der Bestplatzierten in der
Weltrangliste lässt sich dieses Turnier entgehen, schließlich
werden in Duisburg wertvolle Punkte für die Qualifikation zu den Olympischen
Spielen verteilt. Neben etlichen asiatischen Spitzenspielern treten in
diesem Jahr mit den Dänen Peter Gade und Camilla Martin die Ikonen
des europäischen Badmintons an.
Dieses nie da gewesene
Teilnehmerfeld garantiert Badminton-Sport auf höchstem Niveau.
Weitere Infos
zu den deutschen Spielern
und Berichte zur German
Open 2003
bei Martin Knupp unter badminton.de
zur
Startseite von
 |