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| Norbert Atorf neuer Verbandsjugendwart
Anne Ossenbrink und Karl-Heinz Zwiebler verabschiedet Bei sonnigem Wetter fand
der Verbandsjugendtag 2002 (VJT) diesmal in ländlicher Idylle in Ahlen
(Kreis Warendorf) statt. Wie schon in den letzten Jahren fanden sich mit
nur 64 Vereinen lediglich magere 11,4 % der Mitgliedsvereine ein. Von den
möglichen 972 Stimmen konnten so lediglich 130 vergeben werden.
Bevor es an das Eingemachte der 12-Punkte-Tagesordnung ging, galt der Dank jedoch dem ausrichtenden Verein TG Ahlen 1897. Außerdem entschuldigte JW Zwiebler den beruflich verhinderten Markus Busch. Zur Sache ging es dann aber gleich bei der Zulassung von Dringlichkeitsanträgen. Die Bottroper BG hatte einen Antrag zur Änderung des § 23 Ziffer 2 der Jugendspielordnung (JSpO) eingebracht. Der Jugendausschuss und der Präsident wiesen darauf hin, dass hier kein Dringlichkeitsgrund vorliegt. Der Antragsteller zog daraufhin den Antrag zurück. Der vorliegende Rechenschaftsbericht
des JA sowie die Ausgabenübersicht brachten nur einen geringen Gesprächsbedarf.
Lebhafter wurde das Geschehen da schon bei den zu behandelnden Anträgen.
Mit Antrag Nr.1 wollte der JA durch die Änderung der JspO (§
9) eine flexiblere Spieltagsregelung im Schüler- und Jugendbereich
erzielen. So sollte der Spieltag grundsätzlich samstags (15-18 Uhr)
und sonntags (10-15 Uhr) stattfinden können. Nach kontroverser Diskussion
einiger Delegierter stellte sich dann aber doch heraus, dass eigentlich
kein Grund für eine Änderung der bestehenden Regelungen gesehen
wird. Der JA zog daraufhin seinen Antrag zurück. Auch der vorgelegte
Änderungsantrag des JA zu diesem Antrag (Neufassung § 15 der
JSpO) gelangte allein aus formalen Gründen nicht zur Abstimmung. Dieser
soll aber wohl nach einer sorgfältigeren Vorbereitung beim nächsten
VJT noch einmal vorgestellt werden.
Zur Meinungsbildung hatte der JA noch die Frage zur Änderung des § 11 der Satzung aufgenommen. Hierbei ging es um die Fragestellung, ob ein entsprechender Antrag für den VT vorbereitet werden soll, wonach die Bezirksausschüsse und die Bezirksjugendausschüsse als anerkannte Organe des Verbandes aufgenommen werden sollen. Damit würde diesen u.a. die Möglichkeit eröffnet, das Verbandsgericht oder die Spruchkammern bei Streitfällen anzurufen. Der VJT sprach sich mehrheitlich für diesen Änderungsvorschlag aus. Unter der Federführung von Versammlungsleiter R. Pollex wurde der JA ohne Gegenstimme entlastet und damit auch in seiner guten Arbeit bestätigt. Bevor es dann um die Neuwahlen im JA ging, erfolgte durch den JW und den Präsidenten die Verabschiedung eines verdienten Mitglieds im JA – Anne Ossenbrink. Nach 18 Jahren aktiver Mitarbeit im JA stellte sich Anne Ossenbrink nicht mehr zur Wahl. Zum Zeichen der großen Wertschätzung im BLV-NRW wurde sie mit der goldenen Ehrennadel des Verbandes gewürdigt. In seiner Laudatio lobte Präsident Karl-Heinz Kerst das „Computerhirn“ Anne Ossenbrink für ihren unermüdlichen Einsatz. Neben Anne Ossenbrink erklärte auch JW Karl-Heinz Zwiebler aus beruflichen Gründen seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur. Präsident Kerst übermittelte auch hier seinen großen Dank für die geleistete Arbeit in den letzten Jahren. Für reichlich Zündstoff sorgte dann die Neuwahl des Verbandsjugendwartes. Einziger Kandidat für dieses Amt war der 33-jährige Norbert Atorf. Die anwesenden Vorstandsmitglieder äußerten öffentlich ihre Bedenken und sprachen sich gegen eine Wahl von Norbert Atorf aus. Insbesondere die Vielzahl der bekleideten Ämter des Kandidaten (Bezirksjugendwart, Presseteam) stießen auf Ablehnung beim Vorstand. Der umfangreiche Aufgabenkatalog des JW bindet nach Auffassung der Vorstandsmitglieder sämtliche Arbeitskraft des JW. Norbert Atorf bekundete jedoch auch unter Zusicherung von Hilfestellungen durch die Bezirke die einwandfreie Ausübung aller ihm übertragenen Funktionen. Die anschließende Wahl bestätigte dann deutlich Norbert Atorf als neuen Verbandsjugendwart. Herzlichen Glückwunsch ! Darüber hinaus wurde die 30-jährige Marijke Mellinghoff als Nachfolgerin für Anne Ossenbrink einstimmig in den JA gewählt. Einstimmig bestätigt wurde auch Klaus-Peter Groß, der nunmehr die „konstante Komponente“ im JA bildet. Nach genau zwei Stunden geleisteter Arbeit konnte der neue JW Norbert Atorf den VJT 2002 dann beschließen und den Delegierten eine gute Heimfahrt wünschen. Christoph Gohe
Beschlüsse des Jugendverbandstages Änderung der Jugendspielordnung § 4 Ziffer 2 d)
Dieser Antrag muss noch vom Verbandstag
bestätigt werden!
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